Friedrich-Ebert-Stiftung: Engagementpolitische Perspektiven diskutiert

    Perspektiven der Engagementpolitik waren das Thema der 50. Sitzung des Arbeitskreises Bürgergesellschaft und Aktivierender Staat der Friedrich-Ebert-Stiftung am 21. März 2014 in Berlin. Dr. Ralf Kleindiek (SPD), Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFJ) sagte, die engagementpolitische Lücke im Koalitionsvertrag wolle das Familienministerium füllen. Verschiedene Einzelmaßnahmen wie die Neuaufstellung des Deutschen Engagementpreises oder die Weiterführung der Freiwilligendienste seien gut und richtig, jedoch fehle ihm noch die gesellschaftliche Gesamtperspektive. Hieran werde in den nächsten Wochen gearbeitet. Willi Brase (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestags und Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement äußerte Kritik am letzten Engagementbericht der Bundesregierung und sagte, die Bürger würden ihm bei Konzepten wie “Mitverantwortung” und “Sozialkapital” zu sehr in die Pflicht genommen. Die Freiwilligkeit des Engagements drohe dabei unterzugehen.

    , Ausgabe 143 März 2014