Feierlicher Auftakt in das Jubiläumsjahr: “20 Jahre Aktive Bürgerschaft”

    Berlin, 28.04.2017 – Die Stiftung Aktive Bürgerschaft feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einem besonderen Akt: Die Fassade der vom Star-Architekten Frank O. Gehry entworfenen DZ BANK am Brandenburger Tor in Berlin schmückt ab heute für eine Woche der Schriftzug „20 Jahre Aktive Bürgerschaft“. Am 3.5.2017 verleiht die Stiftung Aktive Bürgerschaft dort ihren gleichnamigen Förderpreis an zwei Bürgerstiftungen aus Jena und Kehl. „Die DZ Bank ist der Aktiven Bürgerschaft seit 20 Jahren eng verbunden und wir freuen uns besonders, die vielen Aktiven, Freunde und Partner der Stiftung Aktive Bürgerschaft am 3. Mai in unserem Haus am Pariser Platz begrüßen zu dürfen“, so Dr. Cornelius Riese, Mitglied des Vorstands der DZ BANK AG und Mitglied im Stiftungsrat der Aktiven Bürgerschaft.

    Stiftung feiert Jubiläum

    Die Aktive Bürgerschaft wurde im Jahr 1997 als Kompetenzzentrum der Genossenschaftlichen Finanzgruppe gegründet, um bürgerschaftliches Engagement zu fördern. „Vor 20 Jahren haben Genossenschaftsbanken als erste Unternehmensgruppe mit der Aktiven Bürgerschaft eine zivilgesellschaftliche Organisation ins Leben gerufen“, sagt Dr. Peter Hanker, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Ein Kompetenzzentrum für Bürgerengagement zu gründen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in ihrem Engagement zu unterstützen, war eine vorausschauende und richtige Entscheidung. Auch in Zukunft braucht unser Land Engagement und Mitgestaltung seiner Bürgerinnen und Bürger, vielleicht mehr denn je“.

    Um die Entwicklung bürgerschaftlichen Engagements zu fördern, setzt die Aktive Bürgerschaft gezielt Schwerpunkte und baut langfristige Programme auf.

    So begann sie im Jahr 2000 ihr Programm zur Förderung von Bürgerstiftungen in  Deutschland. Heute unterstützt sie Ehrenamtliche in 400 Bürgerstiftungen bei Managementaufgaben, Projekten und der Gewinnung von Stiftern und Aktiven. Der Förderpreis Aktive Bürgerschaft, erstmals 1998 an Bürgerstiftungen verliehen, ist eine der ersten privaten Auszeichnungen in Deutschland für bürgerschaftliches Engagement. Mit ihm unterstützt die Stiftung Aktive Bürgerschaft innovative Entwicklungen bei Bürgerstiftungen und gibt einen wichtigen Impuls zur Stärkung der Anerkennungskultur.

    2009 hat die Aktive Bürgerschaft das Service-Learning-Programm „sozialgenial – Schüler engagieren sich“ aufgebaut. Heute hilft die Stiftung Aktive Bürgerschaft Lehrerinnen und Lehrern an mehr als 600 Schulen in Nordrhein-Westfalen bei der Verknüpfung von Bürgerengagement und Unterricht. In diesem Jahr startet sozialgenial auch im Bundesland Hessen.

    Seit 2008 informiert die Aktive Bürgerschaft mit ihrem Nachrichtendienst über Ereignisse und Entwicklungen der Bürgergesellschaft im In- und Ausland. „bürgerAktiv“ informiert 11 x pro Jahr, orientiert sich an journalistischen Standards und wird derzeit von rund 20.000 Fach- und Führungskräften aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft genutzt.

    „In langfristigen Programmen denken und handeln zu können, kennzeichnet die Arbeit der Aktiven Bürgerschaft“, sagt Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer der Stiftung. „Man braucht oft einen langen Atem, um innovative Ideen praxistauglich zu machen und mit Partnern umzusetzen“.

    Hintergrund

    Der gemeinnützige Verein Aktive Bürgerschaft wurde am 20. August 1997 in Münster (Westfalen) gegründet. Anfang 2002 erfolgte der Umzug nach Berlin. Am 10.12.2014 wurde die Stiftung Aktive Bürgerschaft rechtlich anerkannt. Sie setzt die Arbeit des Vereins nachhaltig fort. Die Stiftung finanziert ihre Arbeit aus Spenden der Genossenschaftlichen Finanzgruppe. Die Stiftung beschäftigt 14 Mitarbeiter in ihrer Geschäftsstelle in Berlin. Ein sechsköpfiger Vorstand verantwortet die Arbeit der Stiftung und wird unterstützt und kontrolliert durch einen 40-köpfigen Stiftungsrat. Schirmherr der Stiftung Aktive Bürgerschaft ist der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft arbeitet partnerschaftlich mit Unternehmen, Ministerien und öffentlichen Einrichtungen sowie gemeinnützigen Organisationen zusammen.

    Hinweis an die Medienvertreter

    Anfragen zu Fotos, Informationen zu den Bürgerstiftungen und Interviewpartnern können an Nora Loewenberg unter 030 / 24 000 884 gerichtet werden. Während der Förderpreisverleihung besteht die Möglichkeit zu Bild-, Video- und Tonaufnahmen.

     

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