FJSB: Die Engagementpolitik der Ampel-Koalition

Handlungsspielräume für die Zivilgesellschaft öffnen, Begeisterung für die Demokratie wecken: Das Forschungsjournal Soziale Bewegungen (FJSB, Jg. 35, Heft 1, März 2022) lässt in seinem Themenschwerpunkt „Engagement- und Demokratiepolitik als Themen der neuen Bundesregierung“ Bundestagsabgeordnete aus der Ampel-Koalition zu Wort kommen. Ulrike Bahr, Felix Döring, Ariane Fäscher, Erik von Malottki, Mitglieder der SPD-Fraktion, wollen junge Menschen für das Ehrenamt begeistern, unter anderem mit Service-Learning-Förderung, das Programm „Menschen stärken Menschen“ mit Patenschaften für Geflüchtete und Menschen mit schlechteren Lebenschancen ausbauen und Programme der Demokratieförderung verstetigen. Die Abgeordnete Emilia Fester aus der Bundestagsfraktion der Grünen setzt unter anderem einen Schwerpunkt auf mehr Anerkennung für Freiwilligendienste. Anschließend attestiert Dr. Christopher Gohl vom Weltethos-Institut der Universität Tübingen nach ausführlichen demokratietheoretischen Überlegungen dem Koalitionsvertrags eine umfängliche Agenda zur Demokratieförderung enthalte. Allerdings sei die Einbindung der Zivilgesellschaft bei der angestrebten ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Transformation nicht ausformuliert. Und es fehlten mit einem Hauptausschuss für bürgerschaftliches Engagement ein zentraler Ort und ein Forum der Verständigung und ein Treiber der Veränderung.

FORSCHUNGSJOURNAL.DE/HEFTE/2022-HEFT1-ENGAGEMENT-UND-DEMOKRATIEPOLITIK

, Ausgabe 232 April 2022
Stiftung Aktive Bürgerschaft
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