Flüssiggas-Terminal: Deutsche Umwelthilfe fordert Baustopp

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat Widerspruch gegen den Bau eines Terminals für den Import von Flüssiggas vor Wilhelmshaven eingelegt. Es würden Schweinswale gefährdet und ein Unterwasserbiotop würde zerstört, kritisiert die Organisation. Sie fordert Energie einzusparen, anstatt Großinvestitionen in fossile Brennstoffe zu tätigen. Durch die Terminals würden die Klimaziele gefährdet. Die DUH wirft der Bundesregierung vor, den Bedarf für die Terminals nicht mit Daten und Fakten zu belegen. Der niedersächsische Energieminister Olaf Lies (SPD) nannte Medienberichten zufolge den Widerspruch „bemerkenswert unangemessen“. Die Bundesregierung will die Genehmigungsstandards für die Terminals auf das europäische Minimum absenken, um mithilfe von Flüssiggasimporten möglichst schnell von russischen Energielieferungen unabhängig zu werden.

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