Im Entwurf der Bundesregierung für den Bundeshaushalt 2026 (Drucksache 21/600) sind im Einzelplan 17 des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) Mittel für die „Stärkung der Zivilgesellschaft“ von 332,1 Millionen Euro vorgesehen, ein Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon entfallen auf den Bundesfreiwilligendienst 194,2 Millionen Euro (plus 5,4 Prozent), die übrigen Freiwilligendienste Freiwilliger Sozialer Dienst, Freiwilliger Ökologischer Dienst und Internationaler Jugendfreiwilligendienst erhalten zusammen 120,68 Millionen Euro (plus 14,2 Prozent). Nahezu stabil bleibt der Etat des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ mit 209 Millionen Euro (2025: 200 Millionen).
Im Einzelplan 04, dem Haushalt des Bundeskanzleramtes mit der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein, sind 13,3 Millionen Euro zur Förderung und Unterstützung von Ehrenamt und Engagement veranschlagt. Dazu gehören Zuschüsse beispielsweise an die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), Mittel für Forschungsförderungen und öffentlichkeitswirksame Kampagnen. Ohne Etat ist eine Haushaltsstelle zur Förderung des privat öffentlichen Förderfonds gelistet, aus dem künftig „kross-sektorales Engagement im Zusammenhang mit der Verbesserung von Ankommens- und Teilhabeprozessen“ gestärkt werden soll. Der Entwurf wurde am 15. August 2025 vorgelegt. Voraussichtlich Ende November wird der Bundestag über den Haushalt 2026 abstimmen, im Dezember muss dann der Bundesrat sein Votum abgeben.
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