Schulen haben viele Aufgaben – vielleicht zu viele: Sie sollen vollgestopfte Lehrpläne umsetzen, den Schülerinnen und Schülern Wissen vermitteln und Kompetenzen fördern, mit denen sie in der digitalen Welt bestehen, sie zu selbständigen und verantwortungsvollen jungen Menschen erziehen, dabei ihre individuelle Persönlichkeitsentwicklung im Blick haben, ihre unterschiedlichen Herkunftsbedingungen ausgleichen, mit den Eltern kommunizieren, nach außen im Wettbewerb mit anderen Schulen bestehen, und, und, und.
Unter diesen Umständen sind Bildungskonzepte gefragt, die Aufgaben vereinfachen anstatt neue hinzuzufügen. So wie das Service-Learning-Programm sozialgenial der Stiftung Aktive Bürgerschaft: Schülerinnen und Schüler lernen in Engagementprojekten, die Teil des Unterrichts sind. Sie vertiefen die Fachkenntnisse aus dem Unterricht und stärken dabei ihre sozialen Kompetenzen, arbeiten zusammen und übernehmen Verantwortung. sozialgenial wirkt herkunftsunabhängig und bietet allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern die Chance, sich weiterzuentwickeln.
Wie das funktioniert, zeigt der Fokus „Was Schulen mit Service Learning erreichen können“. Lesen Sie folgende Beiträge:
Engagement als Ausgangspunkt
Radwan Al Hammadeh ist erst 22 Jahre alt, im Ehrenamt aber schon ein alter Hase ; er hat jahrelange Erfahrung in unterschiedlichsten Engagementprojekten. Dass er jetzt Politikwissenschaft und Soziologie studiert, hat auch mit einem sozialgenial-Projekt zu tun – mit dem Projekt „KraftArt“ am Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel.
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Sie sind jung und brauchen die Praxis
Bürgerschaftliches Engagement kommt in Schulen oft als Zusatzaufgabe daher, die der Vermittlung von Fachkenntnissen Zeit raubt. Doch das ist eine Frage des Konzepts. Mit dem Service-Learning-Ansatz von sozialgenial wird Engagement zum Pluspunkt für den Fachunterricht. Wie das geht, zeigte sich unlängst im Französischunterricht an der Martin-Luther-King-Gesamtschule in Dortmund.
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Einsteigen leicht gemacht
Raus aus der Schule und sich in der Nachbarschaft engagieren: Das wünschte sich Heike Huhn, Lehrerin an der Kraichgau Gemeinschaftsschule in Gondelsheim in Baden-Württemberg, für ihre Schülerinnen und Schüler. Denn die Schule liegt direkt neben einem Seniorenheim und einem Kindergarten. Heike Huhn gründete zunächst mit 31 interessierten Schüler eine AG „Soziales Engagement“. Dann stieg sie bei sozialgenial ein.
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Wie sozialgenial wirkt: Neue Zahlen
Mit 1240 Mitgliedsschulen ist sozialgenial das teilnehmerstärkste Service-Learning-Programm in Deutschland. Es fördert das soziale Verantwortungsbewusstsein und stärkt wichtige Schlüsselkompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Das belegen die Ergebnisse des Service-Learning-Monitors 2026, der im Januar veröffentlicht worden ist.
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Das Echo der Stadtgesellschaft: Bürgerstiftungen und sozialgenial
Das Engagement junger Menschen belebt die Stadtgesellschaft. Das wissen auch Bürgerstiftungen. Einige von ihnen suchen deshalb den Kontakt zu Schulen, um zusammenzuarbeiten und sie auf das Programm sozialgenial der Aktiven Bürgerschaft aufmerksam zu machen, das Schülerengagement fördert. In Ingolstadt konnte die Bürgerstiftung bereits vier Schulen für sozialgenial gewinnen.
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Lernen fürs Leben: Das bürgerAktiv Magazin 2025/26 der Stiftung Aktive Bürgerschaft mit Geschichten, Beispielen, Hintergrund und vielen Informationen zu Service Learning mit sozialgenial
Service Learning – Wie sollen Schüler heute lernen und was? Fokus Januar 2024
Was kannst du gut, was anderen nützt? Best-Practice-Bericht zur bundesweiten Skalierung des Service-Learning-Programms sozialgenial, von Caroline Deilmann, Stiftung Aktive Bürgerschaft, in: Stiftung&Sponsoring Rote Seiten 01.25. Beitrag herunterladen
Foto: Martin-Luther-King-Gesamtschule Dortmund