FR: Misstrauen, Bürokratie, Siechtum

Einen „Teufelskreis gegen Engagement“ machte Richard Meng, Chefredakteur der Zeitschrift „Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte“ in seinem Gastkommentar für die Frankfurter Rundschau (FR) aus. „Während die rechten Populisten im Aufschwung sind und Gesprächsfähigkeit zum echten Problem wird, verheddern sich Politik und Verwaltung, behindern sie damit Gegenstrategien“, schrieb er. Misstrauen gegenüber Engagierten führe zu „wahnwitzigen Detailauflagen“, Abrechnungen und Berichtspflichten nähmen immer mehr Raum ein. Zugleich breche „freihändiges Mäzenatentum aus der Wirtschaft“ weg. „Die großen Firmen halten sich eigene Stiftungen, ihre professionalisierten PR-Abteilungen fördern erst nach konkreter Kosten-Nutzen-Analyse“, so Meng. Die einspringende staatliche Förderung mache „aus bunten gesellschaftlichen Gruppen bürokratische Staatszwillinge“. Der Kommentar erschien am 9. Juli 2026.

Zum Beitrag

, Ausgabe 279 Juli 2026
Stiftung Aktive Bürgerschaft
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.