Gemeinnützige Organisationen fordern staatliche Unterstützung

In einem offenen Brief vom 20. April 2020 haben mehrere gemeinnützige Organisationen sowie zahlreiche Experten die Bundesregierung dazu aufgefordert, Soforthilfen für die Zivilgesellschaft in der Covid-19-Pandemie bereitzustellen. Unterzeichnet haben den Brief neun Dachverbände und Organisationen, darunter der Bundesverband Deutscher Stiftungen, der Deutsche Kulturrat und der Deutsche Naturschutzring. 

Um „einschneidend negative Folgen durch die aktuelle Lähmung des öffentlichen Lebens“ für die Zivilgesellschaft zu verhindern, sei staatliche Unterstützung notwendig, heißt es in dem Brief. Unter anderem fordern die Verfasser einen Schutzfonds für zivilgesellschaftliche Organisationen und Einrichtungen, Erleichterungen im Gemeinnützigkeits- und Stiftungsrecht, die Förderung der Digitalisierung im Dritten Sektor sowie mehr Forschung zu Pandemie und Zivilgesellschaft.

Bereits im März hatten einige Organisationen wie Phineo oder der Deutsche Fundraising Verband staatliche Hilfen für die Zivilgesellschaft gefordert (bürgerAktiv berichtete in Ausgabe 209 April 2020). Den offenen Brief von Phineo haben inzwischen rund 120 Organisationen (Stand 30. April) unterzeichnet. 

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Ausgabe April