Vor Ort in der Region kann etwas positiv beeinflusst werden: Das sagte die knappe Mehrheit der Befragten in der Studie „Zukunft verWIRKlichen“, die der Genoverband am 3. Juli 2025 veröffentlicht hat. Bei anderen Themen wie Wohnen, finanzielle Absicherung, Bildung oder gesellschaftlicher Zusammenhalt überwogen pessimistische Erwartungen. Um die Herausforderungen zu bewältigen, setzen 29 Prozent Hoffnung in technische Innovation. Nur 23 Prozent trauen der Regierung etwas zu. Diese Werte haben sich alle gegenüber der Vorgängerbefragung aus 2022 verschlechtert. Leichte Verbesserung gab es bei der Einschätzung zur Lösungsfähigkeit von Bürgerinitiativen (21 Prozent) und Gemeinnützigen und Nichtregierungsorganisationen (16 Prozent). Genossenschaften schnitten mit 8 Prozent am schlechtesten ab. Sie seien zu unbekannt, stellt der Genoverband fest, der 2600 der rund 7000 Genossenschaften in Deutschland als Mitglieder hat. Ein Drittel der Bevölkerung sei das genossenschaftliche Prinzip unbekannt. In der Umfrage konnten sich nur 16 Prozent vorstellen, selbst eine Genossenschaft zu gründen – 2022 waren es noch 23 Prozent. Für die aktuelle Studie wurden 2001 Personen befragt. Die Ergebnisse sind nach Gewichtung repräsentativ.
Genoverband: Regional optimistisch, Zukunftserwartungen durchwachsen – Studie
, Ausgabe 268 Juli 2025, Wissen