Kommunen und Beamte fordern bessere Regeln für Sponsoring

    Gemeinnütziges Sponsoring sollte transparent und nachprüfbar sein, um Spekulationen um unlautere Motive die Grundlage zu entziehen. Das fordern der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Dr. Gerd Landsberg, und der Bundesvorsitzende der komba gewerkschaft im Beamtenbund/Tarifunion (DBB), Ulrich Silberbach. Gemeinnütziges Sponsoring sei wichtig für die Gesellschaft. Es müsse “davor bewahrt werden, in Grauzonen und Schmuddelecken politisch unkorrekter oder gar strafbarer Verhaltensweisen gedrängt zu werden”, heißt es in der gemeinsamen Erklärung vom 23. Februar 2012. Landsberg und Silberbach forderten sicherzustellen, dass zwischen Kommunalverwaltungen und Sponsoren nicht Unsicherheit und Misstrauen entstünden und am Ende keine Mittel mehr für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt würden.

    , Ausgabe 120 Februar 2012