Rund 23 Prozent der Deutschen ab 50 Jahren können sich vorstellen, an eine gemeinnützige Organisation zu vererben – unter den kinderlosen Befragten betrug die Quote rund 35 Prozent: Diese Zahlen meldeten am 17. April 2026 die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ und der Deutsche Fundraising Verband. Die Daten stammen aus dem Spendenmonitor 2025 (bürgerAktiv berichtete). Am häufigsten als Motive genannt wurde, etwas Wichtiges über den Tod hinaus weiterzugeben (mehr als 34 Prozent) sowie zu verhindern, dass das hinterlassene Geld an den Staat fließt (knapp 29 Prozent). Mit 43 Prozent wollten die meisten Befragten für Tierschutz spenden, 32 Prozent hatten Umwelt- und Naturschutz, rund 28 Prozent Kinder im Sinn. Im regionalen Vergleich wollten mit 33,4 Prozent Befragten in Bremen die meisten Menschen gemeinnützig vererben, Schlusslicht waren die Befragten in Hessen mit einer Quote von 14,3 Prozent. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ meldete ergänzend, dass ihre 26 Mitgliedsorganisationen 2025 zusammen 148 Millionen Euro aus Nachlässen erhalten hätten.
Nachlassspenden am liebsten für Tierschutz
, Ausgabe 276 April 2026, Wissen