Kommentar: Nicht auf der Bremse stehen

    Mit einer eigenen Abteilung im Bundesfamilienministerium, einer extra Strategie und Projekten von der Engagierten Stadt bis zur Deutschen Engagementstiftung hat die Bundespolitik in der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode versucht, engagementfördernde Gesellschaftspolitik zu machen. Doch als es darauf ankam und viele Menschen in Deutschland Hilfe suchten, hat sich die Gesellschaft dann doch selbst gestaltet. Die größte Leistung der Politik in den vergangenen vier Jahren war, in diesen Momenten nicht auf der Bremse zu stehen. Möge sie diese Linie beibehalten, wünscht sich unser Kommentator Dr. Rudolf Speth, Politikwissenschaftler und Privatdozent an der Freien Universität Berlin.

    Ausgabe 179 Juni 2017