npoR: Wie Stiftungen fördern

59 Prozent der rechtsfähigen Stiftungen waren 2023 ausschließlich fördernd tätig, weitere 23 Prozent zusätzlich auch operativ tätig. Die Förderstiftungen unterstützen mit finanzieller Zuwendung Projekte, Programme und Capacity Building. Und sie investieren in unternehmerische Ansätze zur Lösung gesellschaftlicher Probleme. In der Zeitschrift für das Recht der Non Profit Organisationen (npoR) veröffentlichten Dr. Andrea Hasl, Dr. Karsten Timmer und Luise Burkhardt eine Auswertung der Befragung des Stiftungspanels des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zum Schwerpunkt „Wie fördern Stiftungen?“ mit Daten von rund 414 Stiftungen. Demnach sind knapp 80 Prozent der fördernden Stiftung überwiegend lokal tätig. Die jährlichen Fördersummen bewegten sich zwischen 5000 Euro und 50 Millionen Euro. Das Budget stammt meistens aus den Erträgen. In zwei Drittel der Förderstiftungen liegt das Fördermanagement bei Ehrenamtlichen.

Im Fördermanagement unterscheiden sich die Stiftungen unter anderem darin, dass sie zwar alle viel Wert auf die Kontrolle der Fördermittelverwendung legen, aber nur teilweise das Capacity Building unterstützen, also institutionell fördern oder Overheadkosten der Geförderten übernehmen. Der Beitrag „Wie fördern Stiftungen? Charakteristika und Typologie der Förderlandschaft in Deutschland“ erschien in Ausgabe 6/2025 der npoR vom 1. November 2025.

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, Ausgabe 272 November 2025, Wissen