VM: NPOs in Ungarn

Non-Profit-Organisationen in Ungarn sind aufgrund der wechselvollen Geschichte mit häufig wechselnden Rahmenbedingungen konfrontiert. Sie hängen stark von Verbänden und Interessengruppen ab und müssen um die gesellschaftliche Anerkennung noch kämpfen. Über ihre Entwicklung und gegenwärtige Situation berichten Dr. Krisztina Frankó und Prof. Dr. Hans Lichtensteiner in ihrem Forschungsbeitrag „Der Nonprofit-Sektor in Ungarn: So bunt wie eine Gulaschsuppe“, erschienen in der Zeitschrift Verbands-Management (VM, 39. Jg. 3/2013). Darin schildern sie auch die 1-Prozent-Regel, eine relativ neue Finanzierungsform: „Steuerpflichtige haben die Möglichkeit, 1 % ihrer Einkommenssteuer frei wählbar an eine NPO abzuführen.“ 2003 richtete der Staat einen Nationalen Bürgerfonds ein, aus dem er diese Steuerspenden der Bürger verdoppelt.

, Ausgabe 140 November-Dezember 2013
Stiftung Aktive Bürgerschaft
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