Vermögen in eine Stiftung einbringen und mit den Erträgen dauerhaft Gutes tun: Dieser Plan funktioniert bei kleinen Stiftungen oft nicht, wenn sie eigenständig sind, weil die Erträge von kleinen Vermögen gering sind und von den Verwaltungskosten aufgefressen werden. Ein konkretes Beispiel einer enttäuschten Stifterin schilderte Sven Marcinkowski unter dem Titel „Gemeinnützige Stiftungen – wenn Stifter draufzahlen müssen“ in der ARD-Sendung Plusminus vom 6. August 2025. Die Stifterin gründete diesem Bericht zufolge eine Stiftung mit 50.000 Euro Grundkapital und musste für die Verwaltungskosten Geld nachschießen, denn das Grundvermögen der Stiftung darf dafür nicht angetastet werden. Um wirkungsvoll zu arbeiten, muss das Vermögen eine ausreichende Größe haben, stellte in dem Beitrag auch der Stifter Peter Ackermann von der Kreuzberger Kinderstiftung fest.
Plusminus: Enttäuschte Stifter
, Ausgabe 269 August 2025