Positionspapier: Zivilgesellschaft zu Bundesprogrammen gegen Rechts

    Eine Verstetigung bewährter Projekte gegen Rechtsextremismus durch eine langfristige und verlässliche Förderung auf Bundesebene forderten 45 zivilgesellschaftliche Organisationen am 31.08.2009 in ihrem Positionspapier “Wie weiter im Kampf gegen Rechtsextremismus? Zivilgesellschaftliche Positionen zur Zukunft der Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus”. Die beiden beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) angesiedelten Bundesprogramme, “Vielfalt tut gut” und “Kompetent für Demokratie”, sind bis 2010 befristet. Die Unterzeichner sprachen sich im Vorfeld der Bundestagswahlen für eine “Demokratieoffensive” aus: die Stärkung der lokalen zivilgesellschaftlichen Strukturen, die Entwicklung von Leitbildern für eine menschenrechtsorientierte Kommune, politische Bildung und die Sicherung und Ausweitung von Beratungsangeboten für Opfer rechter Gewalt. Unterzeichnet haben das Positionspapier unter anderem die Amadeu Antonio Stiftung, Gesicht zeigen e.V. und der Zentralrat der Juden in Deutschland.

    , Ausgabe 94 September 2009