Spendenportale, auf denen für gute Zwecke online Geld gesammelt wird, müssen für Bank- und Transaktionskosten Gebühren zahlen, und sie haben Mitarbeitende, die entlohnt werden wollen. Wo kommt das Geld her? Anne Grünberg vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (rnd) warf einen genaueren Blick auf die Portale. Sie machte die Leserinnen und Leser darauf aufmerksam, dass beispielsweise die Plattform „Gofundme“ nicht nur 2,9 Prozent für die Gebühren und Transaktionskosten von den Spenden abziehe, sondern weitere 17,5 Prozent als Spende an sich selbst – der Betrag ist als freiwillig deklariert und kann auch verändert oder auf 0 gesetzt werden. Dafür muss man allerdings auf den entsprechenden Button aufmerksam werden. Laut Grünberg unterscheidet sich das Portal auch dadurch von anderen Plattformen wie beispielsweise Betterplace, dass es nicht gemeinnützig ist. Hier sammeln Menschen auch privat, beispielsweise für Operationen oder wenn sie in Not geraten sind. Solche Spenden können nicht steuerlich abgesetzt werden. Der Beitrag „Gofundme und Betterplace: Wie Spendenportale Geld verdienen“ erschien 14. Juli 2025.
rnd: Hinter den Kulissen von Spendenportalen
, Ausgabe 268 Juli 2025