Schwabacher Tageblatt: Viel Aufwand für gemeinnützige Arbeit für Asylsuchende

Asylsuchende in gemeinnützige Arbeit zu bringen, verursacht in der bayrischen Gemeinde Schwabach offenbar einen hohen bürokratischen Aufwand. Seit März 2025 seien von den derzeit 240 Menschen im Asylverfahren sechs Personen an Einsatzstellen für gemeinnützige Tätigkeit vermittelt worden, berichtete das Schwabacher Tageblatt am 5. August 2025. Einerseits seien unter den Asylsuchenden Kinder und Menschen, die sich in einer Qualifizierung befänden. Andererseits müssten zunächst Stellen gefunden werden, die den Anforderungen entsprächen, anschließend müssten sie den Asylsuchenden angeboten werden, unter Umständen sei ein Zwangsverfahren durchzuführen und in jedem Fall sei zu kontrollieren, ob die Betreffenden regelmäßig erschienen. „Um flächendeckend rund 200 Asylbewerber mit Arbeitsgelegenheiten zu versorgen, bräuchte es wohl ein bis zwei hauptamtliche Stellen mehr in der Sozialverwaltung“, zitiert die Autorin des Beitrags, Jana Vogel, einen Stadtrat. Der Beitrag erschien unter dem Titel „Schwabach verpflichtet Asylbewerber zu gemeinnütziger Arbeit – das ist nicht immer einfach“.

Zum Beitrag (+)

, Ausgabe 269 August 2025