Anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar gestaltete die Eggeschule in Willebadessen einen schulweiten Gedenktag und eine Ausstellung unter dem Titel „Es waren Menschen – Erinnerungskultur erfahrbar machen“.
Die inhaltliche Vorbereitung und Umsetzung erfolgte durch die Fachschaft Gesellschaftslehre in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung, der SV sowie dem Wahlpflichtkurs Erinnerungskultur. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 setzten sich im Unterricht mit den Biografien ausgewählter Opfer auseinander. Mithilfe von Daten der Gedenkstätte Yad Vashem recherchierten sie deren Lebenswege und dokumentierten diese auf Plakaten.
Zudem beschrifteten die Schülerinnen und Schüler 400 Holzwürfel mit den Namen von Menschen, die im Vernichtungslager Sobibor ermordet wurden. Diese Würfel wurden im Rahmen eines Gedenkaktes in der Aula der Schule zu einem Mahnmal in Pyramidenform zusammengefügt. Die symbolische Verdichtung der einzelnen Namen zu einem gemeinsamen Erinnerungszeichen machte die Dimension der Verbrechen eindrücklich erfahrbar. Auch der Bürgermeister der Stadt Willebadessen, Norbert Hofnagel, nahm an der Gedenkveranstaltung teil und würdigte das Engagement der Schule und der Schülerinnen und Schüler.
Schule: Eggeschule der Stadt Willebadessen, NRW | Schulform: Sekundarschule | Dauer: drei Monate | Engagiert: alle 400 Schülerinnen und Schüler, jahrgangsübergreifend | Außerschulische Partner: Stadt Willebadessen | Im Stundenplan verankert: im Wahlpflichtbereich | Unterrichtsverknüpfung: Wahlpflichtkurs Erinnerungskultur, Geschichte
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