Mangelnde Flexibilität bei der Verwendung von Mitteln und umfangreiche Berichtspflichten: Das sind die größten Probleme, die entstehen, wenn Stiftungen fördern – jedenfalls aus der Sicht der Empfänger der Fördermittel. Das ist im FörderMonitor des Stiftungsnetzwerks #VertrauenmachtWirkung und des Deutschen Fundraising Verbandes e.V. (DRFV) zu lesen, für den 500 zivilgesellschaftliche Organisationen befragt wurden. Als Herausforderung wurde auch der Druck genannt, das geförderte Projekt an die Ziele der fördernden Stiftung anzupassen sowie fehlende Augenhöhe. 74 Prozent der Befragten bewerteten jedoch die Förderbeziehungen zu den Stiftungen insgesamt als positiv. Der Monitor bringt den Ansatz „Vertrauensbasierte Förderung“ ins Spiel, der die genannten Probleme mit Flexibilität und Augenhöhe adressieren will. Von den Organisationen, die damit Erfahrungen haben, sagten 62 Prozent, sie nähmen positive Effekte wahr, 33 Prozent nahmen keine Effekte wahr.
Stiftungen als Förderer: Mehr Flexibilität gewünscht
, Ausgabe 277 Mai 2026, Wissen