Süddeutsche Zeitung: Bill Gates terminiert das Ende seiner Stiftung

2045 wird die milliardenschwere Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates aufgelöst. Das hat Bill Gates bekannt gegeben. Von Anfang sollte die Stiftung befristet existieren und ihr Vermögen nach und nach aufbrauchen, allerdings war der Zeitpunkt ihres Endes zunächst auf 20 Jahre nach Gates‘ Tod gelegt worden. Wie Helmut Martin-Jung am 9. Mai 2025 in der Süddeutschen Zeitung unter dem Titel „Das Ende der Gates-Stiftung naht“ berichtete, hat die Stiftung seit ihrer Gründung rund 100 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke ausgegeben. Bis 2045, wenn die Stiftung schließt, sollen noch rund 200 Milliarden Dollar bereitgestellt werden. Die Gates-Stiftung ist die größte private Stiftung der Welt. Sie bekämpft Krankheiten wie Aids, Tuberkulose und Malaria in den armen Ländern. Gates kritisierte, dass die US-Regierung unter Donald Trump das Hilfsprogramm USAID zusammengestrichen hat, so Martin-Jung. Er zitiert Gates auch mit Kritik an Trump-Berater und Milliardär Elon Musk: „Er könnte ein großer Philanthrop werden. Stattdessen ist der reichste Mann der Welt am Tod der ärmsten Kinder der Welt beteiligt.“ 

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, Ausgabe 266 Mai 2025
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