SWR: Im Ahrtal ist noch etwas Spendengeld übrig

Mehr als 670 Millionen Euro wurden nach der Flutkatastrophe für die Betroffenen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gespendet. Davon sind inzwischen knapp 86 Prozent ausgegeben worden – 92 Millionen Euro warten noch auf ihren Einsatz, stellte der SWR bei einer Nachrecherche fest. Dafür befragte der Sender rund 40 Hilfsorganisationen. Deren Arbeit werde noch immer gebraucht, unter anderem, um die Menschen zu unterstützen, die unter Traumata leiden. Bei den Johannitern hieß es, sie würden ihre noch übrigen Spenden in Höhe von 20 Millionen Euro bis Ende 2027 ausgeben. Sie unterstützten Aufbauprojekte und bedürftige Flutbetroffene, die den Eigenanteil an den Kosten nicht aufbringen, die ansonsten von Bund und Land bezahlt werden. Nach Auskunft der Verwaltung des Landkreises Ahrweiler gehen weiterhin Spenden für die Flutfolgen ein, pro Monat zwischen 100 und 1000 Euro. Die Recherche wurde unter dem Titel „Mehr als 670 Millionen Euro Flut-Spenden: Das ist mit dem Geld passiert“ am 11. Juli 2025 veröffentlicht. Autor war Martin Gärtner.

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, Ausgabe 268 Juli 2025