Tagesspiegel: Exil in Berlin

    Viele Oppositionelle, die in ihren Heimatländern bedroht und verfolgt werden, kommen nach Berlin. Darunter etwa die Mitarbeiter der Open Society Foundation, der Stiftung des ungarischstämmigen US-Milliardärs George Soros, die in Ungarn Repressionen ausgesetzt war. Oder die russische Journalistin Olga Romanowa. Oder der türkische Oppositionelle Sinan Önal. Ihnen und anderen statteten Sebastian Leber und Hannes Heine für den Berliner Tagesspiegel einen Besuch ab. In Berlin hätten die Exilanten nie das Gefühl abgekoppelt zu sein, erfuhren sie: “Genau das ist ja die Angst derjenigen, die ihre Heimat und damit den eigentlichen Ort ihrer Arbeit verlassen mussten: dass sie in der Ferne nicht gehört werden, keinen Einfluss nehmen können. Im internationaler werdenden Berlin mit seinen Hochschulen, Stiftungen, Medienhäusern, dem Schaffensdrang ungezählter Engagierter ist diese Angst unbegründet.” Der Text erschien online am 30. Oktober 2018 unter dem Titel “Berlin, ein sicherer Hafen für Freiheitskämpfer”.

    www.tagesspiegel.de/…

    image_pdfimage_print
    Ausgabe 194 Oktober 2018