taz: Ehrenamtliche gewinnen mit Transparenz und Freundlichkeit

„Wer arm ist, kann sich Ehrenamt nicht leisten“: So lapidar bringt Dwain Schwarzer vom Landessportbund Niedersachsen in der taz vom 14. März 2026 ein Problem auf den Punkt, das ursächlich für den Mangel an Ehrenamtlichen ist. Da kann es helfen, eine Aufwandsentschädigung nicht nur zu zahlen, sondern auch zu kommunizieren. So bekommen Schülerinnen und Schüler, die sich beim Handballverein HSG Verden-Aller als Jugendtrainer engagieren, 100 Euro Aufwandsentschädigung im Monat, wie Eiken Bruhn in ihrer Reportage „Am Ball bleiben“ berichtet – die Transparenz soll weitere Jugendliche für das Engagement gewinnen. Sie können auch Lehrgänge besuchen und die Social Media mitgestalten. Freundlichkeit scheint grundsätzlich eine erfolgsversprechende, aber zu wenig verbreitete Strategie zu sein. Bruhn: „Eine wertschätzende Verabschiedung, die die Chance erhöht, dass jemand zurückkehrt, ist nicht selbstverständlich. In vielen Vereinen hagle es Vorwürfe, den Verein im Stich zu lassen“, zitiert sie eine Studie. In ihrem Beitrag kommen verschiedene Engagierte aus dem Handballverein zu Wort, der noch weitere vielversprechende Strategien zur Gewinnung von Ehrenamtlichen umsetzt.

Zur Reportage

, Ausgabe 275 März 2026