taz: Grenzen der Kunst

„Mindestens 65.000 Menschen, die in Chemnitz, ein Konzert besuchend, gegen Rassismus protestieren, sind besser als 65.000 Menschen, die das nicht tun“, vermerkte Ambros Waibel in seinem Kommentar „Sie singen wieder“ zu der Forderung, Kunst müsse wieder politischer werden. Doch was Kunst leisten könne, sei begrenzt. Den Mördern in den Arm fallen, das müsse tun, „wer das Gewaltmonopol für sich beansprucht – der Staat – und das muss einfordern, wer über die Lautsprecherqualitäten dazu verfügt, die Medien“, so Waibel. Der Beitrag erschien am 6. September 2018 in der tageszeitung (taz).

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Ausgabe 193 September 2018
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