taz: nebenan.de und die Gemeinnützigkeit

Über Ärger mit der Nachbarschaftsplattform nebenan.de berichtete Johann Weinz in der taz: Gewerbetreibende, aber auch gemeinnützige Organisationen müssten hier ein kostenpflichtiges Profil erwerben, wenn sie auffindbar sein wollten. Posts von Privatpersonen würden gelöscht, wenn sie auf Angebote gemeinnütziger Organisationen hinwiesen, denen eine „Gewinnabsicht“ unterstellt werden könne – als Beispiel nennt Weinz den Post einer Nutzerin, die auf ein Vereinsfest hinwies, für das ein Euro Eintritt vorgesehen war. Den Betreibern des Portals sei die Kritik bekannt und sie seien dabei, Feedback der gemeinnützigen Organisationen einzuholen, so Weinz. Die Plattform hat 3,6 Millionen Nutzende. Sie gehört zum Medienkonzern Hubert Burda Medien und finanziert sich über Spenden, die Gebühren für die Profile und über Werbung. Der Beitrag mit dem Titel „Nachbarschaftlich profitorientiert“ erschien am 29. August 2025.

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, Ausgabe 270 September 2025