Sprache: Über Menschen mit Behinderungen berichten

    Ist es ein Unterschied, ob jemand “an den Rollstuhl gefesselt ist” oder “Rollstuhl fährt”? Allerdings: Die erste Formulierung reduziert die Person auf ihre Behinderung, die zweite lässt sie aktiv und handlungsfähig bleiben. Für solche Wirkungen und für Klischees und Stigmatisierung in der Sprache sensibilisiert die Internetseite “Leidmedien”, die das Netzwerk Sozialhelden zusammen mit der Aktion Mensch betreibt, unterstützt von der Robert Bosch Stiftung. “Leidmedien” wendet sich an Journalistinnen und Journalisten und ist für alle Menschen interessant, die ohne Klischees über Menschen mit Behinderungen berichten wollen.

    , Ausgabe 147 Juli 2014