USA: Wie die Trump-Administration die Non-Profit-Organisationen unter Druck setzt

Zivilgesellschaftliche Organisationen in den USA sehen sich seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump massiven Angriffen ausgesetzt. In der Observatorium-Reihe der Maecenata Stiftung beschreibt Mark Sidel, Professor für Recht und öffentliche Angelegenheiten an der University of Wisconsin-Madison, wie die Trump-Administration, der Kongress und einzelne Bundesstaaten mit Verordnungen, Untersuchungen und Gesetzesinitiativen gegen Stiftungen und gemeinnützige Organisationen vorgehen. Sidel berichtet von massiven Mittelkürzungen durch die Regierung und Untersuchungsverfahren gegen einzelne Stiftungen. Die Regierung plane Steuervergünstigungen für den gemeinnützigen Sektor abzuschaffen und die Unterstützung US-amerikanischer Organisationen für Menschen in anderen Ländern weiter einzuschränken. Die Organisationen gerieten wirtschaftlich unter starken Druck, viele Mitarbeiter seien entlassen worden, so Sidel, Programme mussten eingestellt werden und vor allem die individuell unter Druck geratenen Stiftungen und Organisationen sehen durch die behördlichen Untersuchungen beträchtliche Ressourcen gebunden. Die Organisationen versuchen sich mit öffentlichem Protest und juristisch zu wehren. Der Widerstand wachse, schreibt Sidel. Sein Beitrag mit dem Titel „The Nonprofit Sector and Philanthropy in the United States in the Trump Era“ erschien als Observatorium 89 im Januar 2026.

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, Ausgabe 274 Februar 2026, Wissen