FAZ: Vorwürfe an die Nobelstiftung

Der Nobelpreis kostet Geld, und um das zu erwirtschaften, hat die in Schweden ansässige Nobelstiftung 420 Millionen Euro in Anteile an Kohle-, Öl- und Gaskonzerne investiert. Damit rief sie kräftigen Unmut hervor, der sich in einem „Appell an die Nobelstiftung zum Divestment“ niedergeschlagen hat, berichtete Joachim Müller-Jung am 9. Dezember 2016 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). 14 Nobelpreisträger hätten den Appell bereits unterzeichnet. „Konkreter und direkter kann man einen Vorwurf an den eigenen Gönner gar nicht formulieren“, schrieb Müller-Jung. Der Titel seines Beitrags lautet „Nobelpreis mit schlechtem Gewissen?“.

, Ausgabe 173 November-Dezember 2016
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