WamS: Matthew Kotchen über Firmen, die sich als Wohltäter aufspielen

Unternehmen, die sich Corporate Social Responsibility auf die Fahnen schreiben und so ihr in Wahrheit verantwortungsloses Verhalten zu verschleiern versuchen, sind Matthew Kotchen ein Dorn im Auge. „Durch meine Forschung werde ich zum Zyniker“, sagt der Ökonom von der US-Universität Yale im Interview mit Tobias Kaiser in der Welt am Sonntag vom 1. April 2012. „Tatsächlich ist es so, dass sich Firmen, die sehr verantwortungslos agierten und dabei ertappt wurden, besonders stark sozial engagieren. Ihnen geht es darum, ihr Image zu retten und die Umsätze und Gewinne, die davon abhängen.“

, Ausgabe 122 April 2012
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