Ursulinengymnasium Köln

Wie Alt und Jung voneinander profitieren

Freude schenken, das ist der Titel und der Wunsch eines sozialgenial-Projekts des Ursulinengymnasiums in Köln. Die Schülerinnen kommen wöchentlich für einige Stunden als Team ins St. Marienhospital und bringen Abwechslung in den Klinikalltag. Sie backen Waffeln, lesen vor, machen Spaziergänge und spielen mit Bewohnern der Demenzstation. Dabei lernen sie den einfühlsamen Umgang mit älteren, hilfsbedürftigen Menschen und erfahren, wie schon kleine Gesten den Alltag der Senioren mit schönen Momenten bereichern können.

Das christliche Mädchengymnasium möchte laut Schulprofil einen Beitrag zur Wertediskussion in unserer Gesellschaft leisten, nicht nur theoretisch, sondern auch in außerschulischen Projekten: „Unsere Schülerinnen stellen für die Senioren den Kontakt zur Außenwelt her. Andersherum profitieren die Jugendlichen davon, dass man es ihnen mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz zutraut, Verantwortung zu übernehmen“, erläutert Ursula Müller-Huntemann, Lehrerin und Koordinatorin für soziale Projekte. Dabei erwerben die Schülerinnen wertvolle Fähigkeiten, die sie sich im Klassenzimmer kaum aneignen könnten.

Schule: Ursulinengymnasium Köln | Schulform: Gymnasium | Dauer: ein Schuljahr | Engagiert: 17 Schülerinnen der Jahrgänge 8, 9 und EF | Partner: St. Marienhospital Köln | Im Stundenplan verankert: als Arbeitsgemeinschaft | Unterrichtsverknüpfung: Religion und Politik | Mehr Informationen zum Projekt: https://www.ursulinengymnasium-koeln.de/detail/Im-Zeichen-der-Naechstenliebe/

Generationenübergreifende Projekte, Gymnasium, Integration und Teilhabe, sozialgenial, Wettbewerb sozialgenial-Projekt des Monats