Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Christiane Schenderlein (CDU), hat ausgeführt, wie die Bundesregierung eine „aktive und schlagkräftige Ehrenamts- und Engagementpolitik“ umsetzen will.
Der Koalitionsvertrag enthalte zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung von Ehrenamt und Engagement, heißt es in ihrer Information vom 14. Juli 2025. Kern sei ein „Zukunftspakt Ehrenamt“ mit höheren Übungsleiter- und Ehrenamtspauschalen. Außerdem soll ein Bürokratieabbaugesetz Vereinfachungen für gemeinnützige Organisationen bringen, unter anderem im Datenschutzrecht. Auch das Gemeinnützigkeitsrecht und steuerliche Vorschriften sollen vereinfacht werden.
Angesichts zunehmender verbaler und tätlicher Angriffe auf Ehrenamtliche – etwa bei Rettungskräften oder in kommunalen Ämtern – will die Bundesregierung die Prävention von Hass und Gewalt verbessern und den Schutz Ehrenamtlicher verstärken. Ferner soll die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) weiter ausgebaut werden.
Die Bundesregierung hatte die Zuständigkeiten für Engagement und Ehrenamt im Kanzleramt gebündelt (bürgerAktiv berichtete). Das sei eine Aufwertung des Themenfelds und erhöhe die Effektivität der politischen Arbeit, so Schenderlein.