Wirtschaftswoche: Bürgerinitiativen mit zweifelhaften Absichten

Industrielobbyisten haben es zuweilen schwer, sich in der Politik Gehör zu verschaffen. Glaubwürdiger wirken Bürgerinitiativen. Diesem Umstand tragen Industrievertreter Rechnung, indem sie eigene Organisationen gründen, über die am 28. Februar 2018 in der Wirtschaftswoche zu lesen war. „Wer keine echte Graswurzelbewegung an seiner Seite weiß, schafft sich eben selbst eine“, schrieb die Autorin des Beitrags „Undurchsichtige NGO“, Silke Wettach. Hinter angeblich neutralen Thinktanks stünden große Unternehmen, die ihre Interessen durchsetzen wollten. Teilweise wurden solche Organisationen unerkannterweise sogar schon mit EU-Steuergeldern von der EU-Kommission gefördert.

www.wiwo.de/unternehmen/handel/lobbyismus-ein-start-up-namens-facebook/20989640-2.html

Ausgabe 187 März 2018
Stiftung Aktive Bürgerschaft
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