Themen des Zivil- und Bevölkerungsschutzes sollen künftig stärker in Schulen vermittelt werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung vom 10. Juli 2026 auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor (Drucksache 21/7120). Die Innenministerkonferenz hält die Einbindung in den Schulunterricht für geeignet, Selbstschutz und Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung zu stärken. Bei der Bildungsministerkonferenz im Juni 2026 hat der Bund die Länder zu einem gemeinsamen Prozess eingeladen.
Bereits heute bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Materialien für Schulen sowie kostenlose Kurse „Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten“ an. Von 2025 bis Ende des ersten Quartals 2026 nahmen daran 69.008 Schülerinnen und Schüler teil. Einen bundesweit verbindlichen Unterricht oder eine verpflichtende Ausbildung kündigt die Bundesregierung jedoch nicht an: Für Lehrpläne und Unterricht sind die Länder zuständig.