Zwei Drittel der Organisationen haben Mehrkosten durch Corona

66 Prozent der zivilgesellschaftlichen Organisationen stellen erhebliche Mehrkosten durch Infektionsschutzmaßnahmen fest, gleichzeitig beobachten 25 Prozent von ihnen Einnahmerückgänge im Bereich Mitgliedschaften. Das sind Ergebnisse einer Erhebung, für die ZiviZ vom 20. Juli bis zum 21. August 135 Führungskräfte aus Infrastruktureinrichtungen sowie Landes- und Bundesverbänden gemeinnütziger Organisationen befragt hat. Demnach federn für 34 Prozent der Organisationen die Soforthilfen von Bund und Ländern Einnahmeausfälle ab, für 38 Prozent sind die Hilfen nicht ausreichend. Für 43 Prozent vermitteln die Informationen zu den Soforthilfen einen hohen bürokratischen Aufwand. Die Studien-Autoren empfehlen der Politik unter anderem, über weitere Programme zu beraten, zum Beispiel über Sondermittel für besonders hohe Mehrkosten durch Hygienemaßnahmen und Digitalisierung in der Verwaltungsarbeit kleiner und mittlerer Organisationen.

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Aktuelle Ausgabe - Oktober 2020