Forum Aktive Bürgerschaft

    Engagement fördern, aktuelle Herausforderungen anpacken: Darum ging es beim Forum Aktive Bürgerschaft 2018 am 23. März 2018 in Berlin. Hier können Sie unsere Presse-Information zur Veranstaltung lesen. Die beiden Hauptdiskussionen können Sie im Video nachverfolgen. Eine Dokumentation über die diskutierten Themen wird im Herbst verfügbar sein. Das nächste Forum Aktive Bürgerschaft findet 2020 statt.

    23. März 2018
    11.00-16.00 Uhr

    DZ BANK
    Pariser Platz 3
    10117 Berlin

    Einlass ab 10.00 Uhr
    Lunch zwischen 12.15 und 14.15 Uhr

    Wenn Sie sich kurzfristig noch anmelden möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Katja Hartmann, Veranstaltungsmanagerin bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
    Einzelne Programmpunkte finden parallel statt.

    Pressevertreter wenden sich mit ihren Fragen bitte an Caroline Deilmann Tel: 030 – 240 00 88-18.

    11.00 Uhr:

    Begrüßung

    11.15 – 12.15 Uhr Diskussion:

    Fördern, ohne zu vereinnahmen!

    Drei Vorschläge, wie man bürgerschaftliches Engagement unterstützen und seinen Eigensinn stärken kann. Seit der Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ des Deutschen Bundestages sind bald 20 Jahre vergangen. Viele kleine Rahmenbedingungen wurden verbessert, doch die große Reform steht noch aus. Hierzu stellen wir am Vormittag unsere Vorschläge zur Diskussion.

    12.30 – 13.15 und 13.15 – 14.00 Uhr:

    Engagementpolitik und Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Engagements: Was gehört auf die Agenda der 19. Legislaturperiode?

    Hierzu laden wir Fachpolitiker des neuen Deutschen Bundestages ein, sich mit uns und den Teilnehmern über diese Frage auszutauschen.

    12.30 – 13.15 und 13.15 – 14.00 Uhr:

    Erkenntnisse aus Forschung und Praxis: Was kann Service Learning bewirken?

    Service Learning verbindet Unterricht bzw. Lehre mit Engagementprojekten. Wir diskutieren mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis über neue Entwicklungen und welche positiven Effekte Service Learning auf Schüler und Studierende, auf außerschulische Partner und Gesellschaft haben kann.

    12.45 – 14.00 Uhr:

    Bürgerstiftungen und Immobilien: Wie lassen sich gute Erträge erwirtschaften?

    Bürgerstiftungen suchen in Zeiten niedriger Zinsen nach Wegen zu höheren Renditen bei der Anlage des Stiftungskapitals. Wir bieten für Bürgerstiftungen mit Erfahrung bei Bau, Bewirtschaftung oder Finanzierung von Immobilien die Gelegenheit für einen Erfahrungsaustausch. HINWEIS: Nur für Organmitglieder von Bürgerstiftungen.

    12.45 – 14.00 Uhr:

    Zeitgemäßes Stiftungshandeln: Wie lassen sich individuelle Präferenzen und gesellschaftliche Bedarfe zusammenbringen?

    Stiften ist privates Engagement und hat zunehmend den Anspruch, Gesellschaft positiv mitzugestalten. Wie sich individuelle Interessen und gesellschaftliche Bedarfe in Einklang bringen lassen, zeigen Beispiele aus Kanada und Deutschland.

    14.15 – 15.15 Uhr Diskussion:

    Nur helfen oder sich auch einmischen und mitgestalten? Wie gesellschaftspolitisch ist und soll privates Engagement sein?

    Gemeinnützige Organisationen und engagierte Menschen sind vielerorts treibende und gestalterische Kraft bei der Integration von Zuwanderern. Doch kommt es immer wieder zu Konflikten, wenn gegenläufige politische Entscheidungen ihre Bemühungen zunichtemachen. Am Nachmittag diskutieren wir die gesellschaftspolitische Dimension des Engagements, die Rolle von engagierten Bürgern, Wirtschaft und Staat.

    15.30 – 16.00 Uhr:

    Abschluss
    • Michael Alberg-Seberich, Geschäftsführer Beyond Philanthropy
    • Jörg Armbruster, Vorstandsvorsitzender Bürgerstiftung Kehl
    • Joachim Bicheler, Programm-Manager Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Christiane Biedermann, Programm-Leiterin Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Werner Böhnke, Stiftungsratsvorsitzender und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der DZ Bank
    • Wim Buesink, Vorstand Stiftung Aktive Bürgerschaft und Leiter Bereich Politik und Gesellschaft bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall
    • Dr. Anna Christmann, MdB und Fachpolitische Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
    • Ulrich Deissner, Ehrenvorsitzender Bürgerstiftung Braunschweig
    • Dr. Karamba Diaby, MdB, SPD-Fraktion
    • Ursula Dreeser, Schulleiterin, Bonns Fünfte – Inklusive Gesamtschule
    • Felix Dresewski, Geschäftsführer Kurt und Maria Dohle Stiftung
    • Dr. Jörg Ernst, Programm-Leiter Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz, Professor für Wirtschaftspädagogik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (angefragt)
    • Prof. Dr. Edgar Grande, Gründungsdirektor des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
    • Dr. Peter Hanker, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aktive Bürgerschaft und Sprecher des Vorstands der Volksbank Mittelhessen
    • Prof. Dr. Tanja Klenk, Helmut Schmidt Universität und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Dr. Alfred Locklair, Vorstand Stiftung Aktive Bürgerschaft, Geschäftsführer der DZ Immobilien + Treuhand GmbH
    • Dr. Inga Michler, Wirtschaftsreporterin Die Welt
    • Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer der Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Prof. Dr. Paul Nolte, Freie Universität Berlin und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Dr. Cornelius Riese, Vorstand DZ Bank und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Jonas Rugenstein, Programm-Manager Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Michael Sauer, Leiter der Vertriebsdirektion Nord der R+V Versicherung AG und Mitglied im Vorstand der Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Gudrun Sonnenberg, Redaktionsleiterin bürgerAktiv bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • PD Dr. Rudolf Speth, Publizist und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft
    • Svenja Stadler, MdB, SPD-Bundestagsfraktion
    • Dr. Rupert Graf Strachwitz, Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft
    • Katja Suding, MdB, stellv. Bundesvorsitzende der FDP
    • Prof. Dr. Michael Vilain, Evangelische Hochschule Darmstadt und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

    Wir freuen uns, dass Sie sich für das Forum Aktive Bürgerschaft 2018 interessieren. Demnächst können Sie hier unseren Veranstaltungsbericht lesen.

    Feedback zum Forum Aktive Bürgerschaft 2016

    Herzlichen Dank noch einmal für eine sehr gelungenen Veranstaltung zum 20-jährigen Bestehen der Bürgerstiftungsidee. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Teilnehmer aus den Diskussionen und Gesprächen eine gute Standortbestimmung für ihre eigene Bürgerstiftung – da beziehe ich uns alte Hasen ausdrücklich mit ein – und auch viele Hinweise für neue Ideen und Kreativitäten mitnehmen konnten.

    Heinz Generotzky, Vorstand Bürgerstiftung Gütersloh

    Das war das Forum Aktive Bürgerschaft 2016

    20 Jahre Bürgerstiftungen: Erfolgreich und zukunftsorientiert

    Begrüßung
    Dass die Genossenschaftsbanken in Deutschland Bürgerstiftungen fördern, hat einen guten Grund: Im Konzept dieser ‚Stiftungen von Bürgern für Bürger‘ liegt eine große Nähe zum genossenschaftlichen Selbstverständnis. Nicht zuletzt deshalb sind vor Ort sehr viele Genossenschaftsbanken unter den Stiftern und Spendern und Bankangehörigen ehrenamtlich engagiert. Darauf sind wir sehr stolz und das soll natürlich den Verdienst aller anderen Aktiven und Förderer in keinster Weise schmälern. Allen Bürgerstiftungen in Deutschland wünsche ich eine weiterhin gute Entwicklung. Auf die Stiftung Aktive Bürgerschaft können Sie dabei als Partner stets zählen. Werner Böhnke, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Aktive Bürgerschaft

    Allen Bürgerstiftungen in Deutschland wünscht Werner Böhnke eine weiterhin gute Entwicklung. Auf die Stiftung Aktive Bürgerschaft können sie dabei als Partner stets zählen, so der Vorsitzende des Stiftungsrates.

    Bürgerstiftungen in Deutschland: Die Anfänge
    Aus der Praxis heraus entsteht ein neues Stiftungsmodell. Die ersten Satzungen und die „10 Merkmale“ werden verfasst. Welche Erfolge und Probleme gab es, was haben die Bürgerstiftungs-Pioniere bis heute erreicht und was beschäftigt sie jetzt? Darüber sprachen Friedemann Walther und Manfred Wortmann mit Ehren- und Hauptamtlichen aus Bürgerstiftungen.

    Bei uns herrschte am Anfang Geldnot, aber es gab viele Menschen, die mitanpacken wollten. Und entsprechend waren die Gremien auch besetzt. Von Anfang an haben wir aber immer den Anspruch gehabt, trotz der Geldknappheit auch ein professionelles, hauptamtlich besetztes Büro zu haben - also nicht nur vom Wohnzimmer von Zuhause aus zu arbeiten, sondern richtig mit Büroräumlichkeiten und einem Sekretariat. Dorothea Jäger, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Hannover

    Für uns als Bürgerstiftung ist es bis heute in einer Stadt wie Hamburg, die eine sehr ausgeprägte Stiftungslandschaft hat, eine Herausforderung, wahrgenommen zu werden. Beigetragen zu einer zunehmenden Wahrnehmung, an der wir aber immer noch arbeiten müssen, hat eine Entscheidung des damaligen Vorstands, den Grundsatz ``Wirkung durch Fokussierung``, also einen Schwerpunkt, umzusetzen. Ein weiteres wichtiges Element war, dass wir schon seit dem Jahr 2000 in Kooperationen gedacht haben. Das hat mit eine große Rolle gespielt. Birgit Schäfer, Vorstandsvorsitzende der BürgerStiftung Hamburg

    Im Forum Aktive Bürgerschaft 2016 blickten wir auf 20 Jahre Erfolgsgeschichte Bürgerstiftungen zurück und haben gleichzeitig neue Herausforderungen und Perspektiven in den Blick genommen. Es kamen Stifter mit ihren Motiven und Anliegen zu Wort, wir stellten die Ergebnisse unserer Bevölkerungsumfrage vor und diskutierten mit Werbern und Beratern, wie man potentielle Stifter erreichen kann. Vor welchen Herausforderungen unser Land steht und wie Bürgerstiftungen ihre Kraft zur Mitgestaltung der Zukunft am besten entfalten können, war unser Abschlussthema beim Forum Aktive Bürgerschaft 2016.

    Aus der Praxis heraus entsteht ein neues Stiftungsmodell. Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner gratulierte mit einer fiktiven Meldung zur Gründung der ersten Bürgerstiftung in Deutschland.

    Stifter: Was bewegt sie und wie können Bürgerstiftungen unterstützen?
    Vom Taschengeld bis zum Millionenerbe, viele Menschen engagieren sich für und durch Bürgerstiftungen. Was treibt sie an, was wollen sie erreichen? Macht Stiften in Zeiten niedriger Zinsen Sinn? Was bieten Bürgerstiftungen Stiftern an Unterstützung und Begleitung an? Darüber sprach Susanne Kessen mit ihren Gästen.

    Ich bin kein Vereinsmeier, hatte immer wenig Zeit, weil ich beruflich weltweit unterwegs war. Vereine haben Ziele, das waren nicht immer meine. Nur halbherzig mitmachen wollte ich aber auch nicht. Bei der Bürgerstiftung ist das anders. Hier kann sich jeder mit seinen Ideen einbringen oder Themen suchen, die man unterstützen will. Man ist Teil einer Gruppe, muss aber nicht bei allem mitmachen. Deshalb geht ein Teil meiner Lizenzeinnahmen direkt an die Bürgerstiftung. Uwe Stadter, Stifter und Spender bei der Bürgerstiftung Wiesloch

    Vom Taschengeld bis zum Millionenerbe, viele Menschen engagieren sich für und durch Bürgerstiftungen. Was treibt sie an, was wollen sie erreichen? Macht Stiften in Zeiten niedriger Zinsen Sinn? Was bieten Bürgerstiftungen Stiftern an Unterstützung und Begleitung an? Darüber sprach Susanne Kessen mit ihren Gästen.

    Der Ingenieur und Erfinder Uwe Stadter stiftete ein Teil seiner Lizenzeinnahmen an die Bürgerstiftung Wiesloch.

    Wie erreicht man potentielle Stifter, wie lenkt man die Aufmerksamkeit auf die Bürgerstiftung? Helfen Werbung oder der Weg über Berater rund um das Thema Geld und Steuern? Was wissen die Menschen in Deutschland über Bürgerstiftungen?

    Fast alle Befragten meinen, dass Bürgerstiftungen einen positiven Beitrag für das Gemeinwohl leisten. Dass jeder sich hier engagieren kann, komme noch nicht richtig rüber, sagte Stefan Nährlich, Geschäftsführer der Aktiven Bürgerschafts. Dabei seien Bürgerstiftungen die Mitmach-Stiftungen.

    Dokumentation des Forums Aktive Bürgerschaft 2016

    Eine ausführliche Dokumentation steht hier für Sie demnächst zum Download bereit.

    Das war das Forum Aktive Bürgerschaft 2014

    Von Vater Staat zu Uncle Sam - Wohin entwickelt sich das Bürgerengagement?

    Sicher kann der Dritte Sektor in Deutschland einiges von den USA lernen, aber sollte er tatsächlich alles übernehmen? Und was ist vom Staat in Sachen Engagementförderung zu erwarten? Diese und andere Fragen diskutierten die Teilnehmer des ersten Forums Aktive Bürgerschaft am 27. März 2014 in Berlin.

    Artikel Hausaufgaben für die Engagementpolitik in Die Stiftung lesen.

    Sie sind vor Ort aktiv, unterstützen schwache Schüler oder vergeben Sportstipen­dien. Dass sie sozialstaatliches Handeln ersetzen könnten, davon ist 18 Jahre nach Gründung der ersten Bürgerstiftung in Deutschland nicht mehr die Rede.

    Artikel Wenn wohlhabende Bürger stiften gehen in Magazin Mitbestimmung lesen.

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