SKala-Initiative abgeschlossen

Mit dem Jahresende 2022 ist nach sechs Jahren die Förder-Initiative SKala zu Ende gegangen, die 2016 gestartet war. Initiiert und mit knapp 100 Millionen Euro finanziert hatte sie die Unternehmerin und Milliardärin Susanne Klatten, umgesetzt wurde die Initiative von der gemeinnützigen Beratung Phineo gAG. Das Ziel war, zu wirkungsorientiertem Handeln in der Zivilgesellschaft beizutragen und gemeinnützige Organisationen strukturell zu stärken (bürgerAktiv berichtete Ausgabe 166 April 2016). Die Bilanz von Phineo aufgrund eigener Erhebung fällt gemischt aus: Von den 93 geförderten Organisationen sagten 92, ihre Organisationsstruktur sei nachhaltig gestärkt worden, 82 Prozent fühlten sich professioneller ausgestellt und 68 Prozent hatten eine Anschlussfinanzierung. Zum „obersten Ziel“, der Wirkungsorientierung in der Zivilgesellschaft, gaben 70 Prozent der befragten Geförderten an, die Initiative habe dazu beigetragen, dass sich der Ansatz wirkungsorientierten Arbeitens über ihre eigene Organisation hinaus stärker in der Zivilgesellschaft verbreitete. „Dieses Ziel ist nicht nur schwer zu erreichen, sondern lässt sich auch nur schwierig nachweisen“, erläutert Linda Gugelfuß, Leitung Großspendenberatung & Wirkungsanalyse bei Phineo, gegenüber bürgerAktiv. Im Anschluss an die SKala-Initiative baut Phineo mit weiteren 10 Millionen Euro von Susanne Klatten die Plattform SKala-Campus auf, die Weiterbildung und Vernetzung für sozial engagierte Menschen und Non-Profit-Organisationen anbieten will.

WWW.PHINEO.ORG/MAGAZIN/SKALA-INITIATIVE-ABSCHLUSS
WWW.SKALA-CAMPUS.ORG/UEBER-DEN-CAMPUS