Die Stiftung: “Zukunft der Zivilgesellschaft” – Themenschwerpunkt

    Der Wehrdienst ist abgeschafft, das zivilgesellschaftliche Engagement der Zivildienstleistenden dagegen soll möglichst umfangreich erhalten bleiben. Dafür hat die Bundesregierung 2011 den Bundesfreiwilligendienst eingeführt. Was bedeutet das für das Verhältnis zwischen Staat und Zivilgesellschaft? Wie ernst ist es dem Staat wirklich mit der Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements? Diese Fragen stellt Gregor Jungheim sich und anderen in seinem Beitrag “Ein Bufdi macht noch keine Zivilgesellschaft” in Die Stiftung (Ausgabe 6/11, November 2011). Sehr kritisch äußert sich Berit Sandberg von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin über die Politik der Bundesregierung: Sie nehme die Zivilgesellschaft “an das staatliche Gängelband” und grenze Initiativen mit politischem Anspruch aus. Engagementpolitik verstehe die Bundesregierung nicht als Demokratiepolitik – sie konzentriere sich lieber “auf die netten ehrenamtlichen Helfer”, so Sandberg. Stiftungen sollten besser eigene Wege gehen, schlussfolgert denn auch Jungheim. Sein Artikel ist einer von drei Beiträgen zum Themenschwerpunkt “Zukunft der Zivilgesellschaft”.

    , Ausgabe 118 November-Dezember 2011