Zivilgesellschaft: Diskussionen vor dem G20-Gipfel

    450 Vertreter von 200 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus aller Welt haben sich im Juni in Hamburg getroffen, um die Forderungen und Wünsche der Zivilgesellschaft an die Staats- und Regierungschefs zu diskutieren, die sich Anfang Juli zum G20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländern in Hamburg treffen. Die NGOs sind im Netzwerk Civil20 (C20) zusammengeschlossen und stellen vor jedem G20-Treffen die Anliegen der Zivilgesellschaft dar. In diesem Jahr gehe es darum, eine umweltfreundliche Klima- und Energiepolitik zu priorisieren und besser mit anderen Zielen zu verschränken, etwa mit Menschenrechtsstandards, sagte Heike Spielmans, Geschäftsführerin des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der das C20-Treffen koordinierte, im Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit. Am 19. Juni 2017 wurden die C20-Forderungen an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) überreicht. Deutschland hat in diesem Jahr die Präsidentschaft der G20.

    , Ausgabe 179 Juni 2017