Spenden statt Raumfahrt

In London macht ein anonymer Wohltäter von sich reden, der Menschen auf der Straße anspricht und ihnen für das Versprechen, Gutes zu tun, ein Bündel mit 1.000 Pfund in Geldscheinen überreicht. Dann macht er ein Foto und präsentiert die Glücklichen und ihre Geschichten auf seiner Website we-are-lucky.com. „Mr. Lucky“ nennt sich der geheimnisvolle Spender, der vorgibt, Millionär zu sein und nach eigenen Angaben auf seiner Website ursprünglich vorhatte, ins Weltall zu fliegen. Freunde hätten ihn überzeugt, sinnvolleres zu tun. Zweifeln über den Wahrheitsgehalt seiner Aktion begegnet er achselzuckend – auf jeden Fall gelingt es ihm, Aufmerksamkeit für das Thema Wohltätigkeit zu wecken.

, Ausgabe 125 Juli 2012
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