Klima, Frauenrechte, Lebensraum Amazonas: Alternativer Nobelpreis

Neben der 16-jährigen schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg bekommen die chinesische Anwältin und Frauenrechtlerin Guo Jianmei, der brasilianische Umweltschützer Davi Kopenawa und die Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar aus der Westsahara den Alternativen Nobelpreis 2019. Jianmei hat eine Pro-bono-Rechtsberatung und Organisationen zum Schutz von Frauenrechten in China gegründet und geleitet. Kopenawa hat sich unter Lebensgefahr für ein Schutzgebiet im Amazonas-Gebiet eingesetzt, in dem sein Volk der Yanonami leben kann. Haidar kämpft mit friedlichen Mitteln und großen persönlichen Opfern für die Unabhängigkeit der Westsahara von Marokko. Den Alternativen Nobelpreis vergibt die Right Livelihood Foundation seit 1980. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 93.500 Euro dotiert.

www.rightlivelihoodaward.org/

Ausgabe 204 September 2019
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