Böll Stiftung für mehr Zivilgesellschaft in der EU

    Die Zivilgesellschaft Europas muss in die politischen Entscheidungen der EU eingebunden werden: Das sei der Schlüssel für die lebendige Demokratie in der EU, lautet ein Fazit der Studie “Die Zukunft der Europäischen Demokratie”, die die Heinrich-Böll-Stiftung am 10. Februar 2012 in Berlin präsentierte. Autoren sind Ulrich K. Preuß und Claudio Franzius. Sie fordern unter anderem, die bürokratischen Hürden für die Einrichtung einer europäischen Bürgerinitiative zu senken, die im April in Kraft tritt. Außerdem müssten Nonprofit-Organisationen in der politischen Willensbildung genauso berücksichtigt werden wie die Interessenverbände der Wirtschaft, die derzeit in Brüssel vorrangig Gehör fänden.

    , Ausgabe 120 Februar 2012