Saudi-Arabien, Burkina Faso, Australien: Alternative Nobelpreise vergeben

    Abdullah al-Hamid, Mohammad Fahad al-Qahtani und Waleed Abu al-Khair aus Saudi-Arabien kommen für die Gründung der Saudi Civil and Political Rights Association den Alternativen Nobelpreis 2018. Die Organisation, die sich für Gewaltenteilung und Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzt, ist in Saudi-Arabien verboten, und die drei Geehrten sitzen in Haft. Ein weiterer Preisträger ist Yacouba Sawadogo, Bauer in Burkina Faso, der traditionelle Pflanztechniken zur Wiederaufforstung in der Sahelzone entwickelte. Auch der dritte Preisträger, der australische Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo, befasst sich mit dem Kampf gegen Dürre. Er entwickelte eine Methode, um Wüstenbildung aufzuhalten. Den alternativen Nobelpreis verleiht jedes Jahr die Right Livelihood Award Stiftung. Das Preisgeld beträgt insgesamt umgerechnet 290.000 Euro, es wird auf die Preisträger aufgeteilt.

    www.sueddeutsche.de/politik/alternativer-nobelpreis-saudi-arabien-1.4141552

    Ausgabe 193 September 2018