Beiträge Von :

Gudrun Sonnenberg

sozialgenial: Projekte-Schau in Soest

150 150 Stiftung Aktive Bürgerschaft

140 Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, was sie mit sozialgenial erreichen: Am 9. Juni 2026 kamen sozialgenial-Schulen aus Ense, Möhnesee, Soest, Warstein und Werl gemeinsam mit der Volksbank Hellweg in Soest zusammen, um ihre Projekte vorzustellen. Die Volksbank hat die sozialgenial-Projekte im Schuljahr 2025/26 mit 15.000 Euro gefördert und stellt auch im kommenden Schuljahr wieder einen sozialgenial hilft-Förderfonds bereit.

Bei der Veranstaltung „Gemeinsam mehr erreichen mit sozialgenial“ standen die Jugendlichen im Mittelpunkt. Sie präsentierten ihre Engagementprojekte mit Mitmachaktionen wie einem Rollstuhlparcours, Erste-Hilfe-Übungen, naturwissenschaftlichen Experimenten oder dem Basteln von Lesezeichen. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte kamen miteinander ins Gespräch und entwickelten dabei auch erste Pläne für gemeinsame Projekte im nächsten Schuljahr.

Mehr über sozialgenial hilft-Förderfonds
Mehr über sozialgenial

Ednannia-Hilfsfonds: Neue Spenden für die ukrainischen Bürgerstiftungen

150 150 Stiftung Aktive Bürgerschaft

Der Ednannia-Hilfsfonds der Aktiven Bürgerschaft hat eine großzügige Unterstützung von der Crespo Foundation erhalten. „Wir sind dankbar dafür, dass der Ednannia-Hilfsfonds unsere Fördermittel an lokale Initiativen in der Ukraine weiterleitet und es uns so ermöglicht, in dieser schrecklichen Zeit einen humanitären Beitrag für die Menschen in den angegriffenen Gebieten zu leisten“, sagt Christian Meyn, Vorstand der Crespo Foundation.

Der Hilfsfonds, den die Aktive Bürgerschaft 2022 nach Beginn des Krieges in der Ukraine eingerichtet hat, unterstützt die dortigen Bürgerstiftungen. Zahlreiche Genossenschaftsbanken, Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen haben bereits an ihn gespendet. Bis Ende Juni 2026 sind knapp 580.000 Euro zusammengekommen und der Fonds sammelt weiterhin Spenden.

Die Bürgerstiftungen in der Ukraine verwenden die Mittel für Katastrophenhilfe, humanitäre Zwecke und um die Zivilgesellschaft vor Ort zu stärken – von der psychosozialen Betreuung von Veteranen über die Einrichtung von Kinderspielzimmern in Krankenhäusern bis zur beruflichen Qualifizierung von Binnenflüchtlingen (bürgerAktiv berichtete).

Zum Ednannia-Hilfsfonds

Wehrpflicht versus persönliche Freiheit: Dialog der Generationen

1024 679 Stiftung Aktive Bürgerschaft

Unsere Zeit fordert uns heraus, über Generationengrenzen hinweg neu über Frieden, Sicherheit und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken. Die Perspektiven darauf sind gegensätzlich und es braucht Dialog zwischen Jung und Alt. Die Bürgerstiftung Jena will Raum schaffen für entsprechende Diskussionen. Ihre Vorstandsvorsitzende Barbara Albrethsen-Keck beleuchtet die Debatte.

Von Barbara Albrethsen-Keck

Seit Jahren prägen Krisen unseren Alltag: der Klimawandel mit Umweltproblemen und Naturkatastrophen, die Corona-Pandemie und ihre Folgen, – und nun die Bedrohung des Friedens, den Deutschland seit mehr als 80 Jahren erlebt. In den Zeiten des Kalten Krieges, an die sich viele noch gut erinnern, beruhte Frieden auf Verteidigungsfähigkeit und Wehrpflicht. Letztere sollte die Armee in der Mitte der Gesellschaft verankern. Daher neigen ältere Generationen eher dazu, eine Erhöhung des Wehretats und eine Verpflichtung junger Menschen als geeignete Mittel zur Sicherung unserer Freiheit zu betrachten. Zugleich wächst angesichts der Signale aus den USA der Wunsch nach größerer europäischer Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit.

Junge Menschen fühlen sich übergangen

Für viele junge Menschen ist dies dagegen ein völlig neues Szenario. Die Bundeswehr spielte in ihrem Leben bisher kaum eine Rolle. Nach der Schulpflicht sind sie frei in der Gestaltung ihres Lebenswegs. Was Älteren folgerichtig erscheint, wirkt für Jüngere wie ein massiver Eingriff in ihre persönliche Freiheit. Viele fühlen sich in der Debatte über Wehrpflicht oder ein allgemeines Dienstjahr übergangen und reagieren mit Protest. Schulstreiks reduzieren das komplexe Thema jedoch auf einfache Slogans wie „Keine Wehrpflicht“, „Kein Krieg“ oder „Ich kämpfe nicht für ein Land, das mir nichts gibt“.

Aus Sicht vieler älterer Beobachter werfen die Schulstreiks grundlegende Fragen auf. Niemand in Deutschland wünscht sich Krieg, doch bleibt offen, wie ein Land reagieren soll, wenn ein Konflikt von außen aufgezwungen wird. Auch die Forderung „Keine Wehrpflicht“ greift zu kurz, denn aktuell steht sie nicht zur Entscheidung, wenngleich sie langfristig greifen könnte, falls die notwendige Truppenstärke durch Freiwilligkeit nicht erreicht wird. Dabei sei betont, dass im Grundgesetz das Recht auf Wehrdienstverweigerung verankert ist. Schließlich stellt sich die Frage, warum es nicht besser gelingt zu vermitteln, welche Privilegien ein Staat bietet, der Grundrechte garantiert, Bildung ermöglicht, Familien unterstützt und soziale Sicherheit gewährleistet – gerade angesichts der Aussage, das Land gebe jungen Menschen nichts, für das es sich einzusetzen lohne.

Lokal über den Beitrag zum Gemeinwohl diskutieren

Es gibt also reichlich Stoff für einen generationenübergreifenden Dialog, den Bürgerstiftungen fördern können. Die Frage nach der Verteidigung der Demokratie ist komplex und global, doch die Frage nach dem Beitrag junger Menschen zum Gemeinwohl – etwa durch ein verpflichtendes Dienstjahr – lässt sich gut lokal diskutieren.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bringt ein allgemeines Dienstjahr seit Längerem ins Gespräch. Dieses Modell, eine Weiterentwicklung von Wehr- und Zivildienst, würde Männer und Frauen verpflichten, ein Jahr bei Bundeswehr, Zivilschutz oder sozialen Einrichtungen zu dienen. Junge Menschen sammeln dabei neue Erfahrungen und wachsen daran. Die Beliebtheit von Bundesfreiwilligendienst und Freiwilligem Sozialen Jahr zeigt, dass solche Engagementformen Sinn stiften. Zivildienstleistende waren einst ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens – und könnten es wieder werden. Gleichzeitig rückt die Bundeswehr als Teil der demokratischen Sicherheitsarchitektur stärker ins Bewusstsein der jungen Generation.

Bürgerstiftungen als überparteiliche Akteure

Auch Bürgerstiftungen könnten von einem allgemeinen Dienstjahr profitieren, ebenso wie soziale Einrichtungen oder der Katastrophenschutz. Daher bietet es sich an, eine Plattform für den Austausch zwischen Jung und Alt zu schaffen. Ein solcher Dialog ist besonders wichtig, wenn eine Generation das Gefühl hat, Entscheidungen würden über ihre Köpfe hinweg getroffen. Als überparteiliche Akteure können Bürgerstiftungen einen Raum bieten, in dem über Frieden, Verteidigung, Wehrdienst oder ein Dienstjahr sachlich diskutiert wird. Ziel sollte sein, Entscheidungen auf faktenbasierte Argumente und nicht auf Emotionen zu stützen. Unsere Bürgerstiftung wird sich dieser Aufgabe in der zweiten Jahreshälfte widmen.

Dr. Barbara Albrethsen-Keck ist geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Jena-Saale-Holzland. Im Februar 2026 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz.

Gastbeitrag von Dr. Barbara Albrethsen-Keck für bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte, Ausgabe 277 – Mai 2026 vom 28. Mai 2026

Der Beitrag setzt die Debatte zur Resilienz fort, die Stefan Nährlich im November 2025 gestartet hat: Geht uns das was an? 

 

Fokus Mai 2026: Kräfte bündeln

1024 572 Stiftung Aktive Bürgerschaft

Nachhaltiges und wirkungsvolles Engagement substanziell zu fördern, ist das gemeinsame Anliegen der Aktiven Bürgerschaft und ihrer Förderpartner. Sie teilen die Überzeugung, dass sich mit innovativen und durchdachten Konzepten mehr erreichen lässt, wenn Partner sich zusammentun und ihre Kräfte bündeln.

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft arbeitet deshalb seit vielen Jahren mit gleichgesinnten Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen zusammen, um das bürgerschaftliche Engagement vor Ort zu stärken und seine Weiterentwicklung zu unterstützen – im Mittelpunkt stehen dabei Bürgerstiftungen und das Engagement von Schülerinnen und Schülern.

Allen voran engagieren sich in beiden Programmbereichen die Genossenschaftsbanken, in deren Auftrag die Aktive Bürgerschaft tätig ist. Die Aktive Bürgerschaft ermöglicht ihnen, sich unkompliziert und effizient zu engagieren. In den Förderpartnerschaften unterstützen sie mit der Aktiven Bürgerschaft zusammen im Service-Learning-Programm sozialgenial das Engagement von Schülerinnen und Schülern aus dem Schulunterricht heraus oder fördern die Entwicklung der inzwischen 435 Bürgerstiftungen in Deutschland.

Lesen Sie im Fokus „Kräfte bündeln“ diese Beiträge:

„Engagement strategischer ausrichten“

Die Aktive Bürgerschaft unterstützt Bürgerstiftungen und mit dem Service-Learning-Programm sozialgenial das Engagement von Schülerinnen und Schülern. Förderpartnerschaften haben dabei neuen Schwung gebracht – auch für die Partner. Wie ihnen die Programme nützen und wie die Zusammenarbeit funktioniert, erläutert Bernadette Hellmann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft.
Zum Gespräch

„Projekte, die sonst nicht möglich wären“

Wie die Partner der Stiftung Aktive Bürgerschaft die Zusammenarbeit mit Förderfonds oder auch im Freundeskreis sehen, zeigen beispielhaft fünf Partnerschaften mit Genossenschaftsbanken. Im Kurzprofil: Partnerschaften mit BBBank Stiftung, VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen, Berliner Volksbank, PSD Bank Rhein Ruhr und DZ HYP.
Zu den Kurzprofilen

Option für Bankkunden: Stiftungsfonds bei der Aktiven Bürgerschaft

Die Zahl der Menschen wächst, die mit ihrem Vermögen dauerhaft Gutes tun wollen. Was kann man ihnen raten? Eine Option für Genossenschaftsbanken ist, ihren Kunden einen Stiftungsfonds unter dem Dach der Aktiven Bürgerschaft zu empfehlen. Armin Schwarz von der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu nennt die Gründe.
Zum Beitrag

Förderpartner werden und Partner finden: Angebote, Veranstaltungen, Kontakt

Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen können mit Förderfonds Bürgerstiftungen und Schulprojekte sowie das Programm sozialgenial unterstützen, in den Freundeskreis eintreten und an Treffen teilnehmen sowie Stiftungsfonds unter dem Dach der Aktiven Bürgerschaft gründen.
Zu den Infos

Mehr zum Thema:

„Stadt im Wandel. Unterwegs in Dortmund mit Carsten Jäger von der Dortmunder Volksbank“ in bürgerAktiv Magazin 2025/26, Seiten 40-45

„Hier werden Sie gebraucht“. Stefan Nährlich über sozialgenial hilft-Förderfonds, in bürgerAktiv Magazin 2025/26, Seiten 46-47

Nachhaltiges Engagement mit sozialgenial und Bürgerstiftungen Zum Beitrag

„Wir sind in der Region verwurzelt. Bernd Wesselbaum, Chef der Volksbank Hellweg, fördert mit sozialgenial die Schulen in seiner Region. Das Echo macht ihn glücklich – auch wegen der Bank“, in bürgerAktiv Magazin 2023/24, Seiten 34-39

Berliner Volksbank: Wir ermöglichen Teilhabe Zum Beitrag

 

Fotos: BBBank Stiftung, Berliner Volksbank, DZ Hyp, PSD Bank-Rhein Ruhr, VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen

„Engagement strategischer ausrichten“

1024 546 Stiftung Aktive Bürgerschaft

Die Aktive Bürgerschaft unterstützt Bürgerstiftungen und mit dem Service-Learning-Programm sozialgenial das Engagement von Schülerinnen und Schülern. Förderpartnerschaften haben dabei neuen Schwung gebracht – auch für die Partner. Wie ihnen die Programme nützen und wie die Zusammenarbeit funktioniert, erläutert Bernadette Hellmann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft. 

bürgerAktiv 435 Bürgerstiftungen, über 1200 sozialgenial-Schulen: Es läuft. Wozu braucht die Aktive Bürgerschaft noch Förderpartner?

Bernadette Hellmann Ohne Partner geht nichts! Auch wir erreichen unsere Ziele nicht allein, sondern haben von Anfang an mit Partnern zusammengearbeitet. Beim gemeinnützigen Engagement wursteln viel zu viele Akteure allein und mit geringen Mitteln vor sich hin. Die Aktive Bürgerschaft bringt engagierte Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen gezielt mit engagierten jungen Menschen in Schulen und mit den Bürgerstiftungen vor Ort zusammen. Wir können sagen: Diese Zusammenarbeit lohnt sich immer, für alle Beteiligten.

bürgerAktiv Wer sind die Förderpartner der Aktiven Bürgerschaft – und wer kann Förderpartner werden?

Bernadette Hellmann Grundsätzlich alle, die sich uns und unserer Arbeit verbunden fühlen und gemeinsam mit uns Bürgerengagement in Deutschland stärken wollen: Privatpersonen ebenso wie institutionelle Förderpartner. Wir arbeiten mit Genossenschaftsbanken, Stiftungen und Unternehmen zusammen. Ihnen können wir dabei helfen, ihr Engagement strategischer auszurichten und ihr Geld wirkungsvoll einzusetzen. Denn mit den Bürgerstiftungen und sozialgenial-Schulen haben wir starke Partner vor Ort, die in allen Themenfeldern und Regionen aktiv und gut aufgestellt sind.

„Die Genossenschaftsbanken sind unser wichtigster Partner“

bürgerAktiv Die Genossenschaftsbanken spielen allerdings eine besondere Rolle.

Bernadette Hellmann Ja, die Genossenschaftsbanken sind unser wichtigster Partner. Wir sind als Kompetenzzentrum für Bürgerengagement in ihrem Auftrag unterwegs, um das Engagement in den Regionen zu stärken, in denen die Banken ja selbst verwurzelt sind. Indem sie unsere Arbeit ermöglichen, fördern sie über uns direkt das bürgerschaftliche Engagement vor Ort. Darüber hinaus haben wir mit einzelnen Genossenschaftsbanken individuelle Förderpartnerschaften.

bürgerAktiv Wie sieht die konkrete Zusammenarbeit mit den Förderpartnern aus?

Bernadette Hellmann Das richten wir individuell nach den Zielen der Förderpartner aus. Wir bieten verschiedene Formen des Engagements an. Besonders wichtig sind Stiftungsfonds, Spendenfonds und Förderfonds.

bürgerAktiv Fangen wir mit den Stiftungsfonds an. Was machen die Förderpartner da?

Bernadette Hellmann Wenn Menschen oder Unternehmen Bleibendes schaffen wollen, dann können sie unter unserem Dach einen Stiftungsfonds errichten. Das ist eine Zustiftung, mit der Stifterinnen und Stifter bestimmte Zwecke fördern und mit ihrem Namen verbinden können. Der Aufwand ist gering. So bleibt mehr Zeit und Geld für die gemeinnützigen Zwecke.

„Wir haben Partner, die sich vor Ort auskennen“

bürgerAktiv Für welche Themen kommen Stiftungsfonds infrage?

Bernadette Hellmann Grundsätzlich für alle. Unser Stiftungszweck ist bewusst breit angelegt. Alle, die sich gemeinsam mit uns engagieren möchten, können sich dort wiederfinden. Mit den Bürgerstiftungen und sozialgenial-Schulen haben wir Partner, die sich vor Ort auskennen. Wenn Stiftungen, Unternehmen oder Privatpersonen in bestimmten Themenfeldern oder Regionen fördern möchten, können sie über uns passende Engagementprojekte erreichen.

Ein Beispiel ist der w!r-Stiftungsfonds, den die Berliner Volksbank anlässlich ihres Bankjubiläums unter unserem Dach gegründet hat. Damit fördert sie jedes Jahr innovative Projekte der neun Bürgerstiftungen in ihrer Region. In zwei Förderrunden hat sie Projekte unterstützt, die Menschen zusammenbringen, der Polarisierung und Vereinsamung entgegenwirken und die Toleranz fördern. Zuvor wurden Umweltschutz und Begegnungen zwischen Kindern, Jugendlichen und Senioren gefördert.

Solche Stiftungsfonds bieten wir auch Privatpersonen an. Eine Stifterin unterstützt mit ihrem Stiftungsfonds unsere Arbeit sowie Hospizvereine und die Krebshilfe in ihrer Heimatregion. Ein anderer Stifter fördert sozialgenial, um noch mehr Schülerinnen und Schüler früh für Engagement zu begeistern. Wieder andere Stifterinnen und Stifter fördern mit ihrem Stiftungsfonds die Arbeit der Aktiven Bürgerschaft für Schulen und Bürgerstiftungen insgesamt. Und wer in der eigenen Heimatstadt etwas verändern möchte, dem vermitteln wir den Kontakt zur lokalen Bürgerstiftung.

bürgerAktiv Können Förderpartner auch Spendenfonds mit der Aktiven Bürgerschaft realisieren?

Bernadette Hellmann Auf jeden Fall. Zum Beispiel hat die DZ HYP gemeinsam mit uns ihren Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“ eingerichtet. Damit unterstützt sie jedes Jahr ein besonderes und innovatives Bildungsprojekt einer Bürgerstiftung mit 10.000 Euro. Wir beraten, identifizieren passende Projekte und begleiten bei der Umsetzung. Gefördert wurde in einem Jahr ein Kinderbeirat, in einem anderen ein Lotsenprojekt für zugewanderte Frauen. So stellen wir den Kontakt zwischen unseren Förderpartnern und guten Projekten vor Ort her.

„Direkte Bildungs- und Engagementförderung, ein wichtiges Zukunftsthema“

bürgerAktiv Kommen wir zu den sozialgenial hilft-Förderfonds. Damit engagieren sich bereits eine Reihe von Förderpartnern im Programm sozialgenial. Sie fördern Service Learning an Schulen, also Engagementprojekte, die Schülerinnen und Schüler im Unterricht entwickeln und dann außerhalb der Schule umsetzen.

Bernadette Hellmann Genau. Das ist direkte Bildungs- und Engagementförderung, denn die Schülerinnen und Schüler entwickeln dabei viele Kompetenzen, die sie später im Leben und im Beruf brauchen. Für viele Förderpartner ist das ein wichtiges Zukunftsthema. Gleichzeitig investieren sie damit in den Engagementnachwuchs.

Mit sozialgenial hilft-Förderfonds unterstützen unsere Förderpartner Schulen in ihrer Region, sozialgenial-Projekte umzusetzen. Die Schulen können für die Projekte Mittel beantragen, wir wickeln das Antragsverfahren ab. Solche sozialgenial hilft-Förderfonds haben unter anderem die Dortmunder Volksbank, die PSD Bank Rhein-Ruhr, die Werte-Stiftung- Münsterland und die Union Investment Stiftung ausgeschrieben. Inzwischen gibt es auch einen bundesweiten sozialgenial hilft-Förderfonds für Engagementprojekte im Bereich der Lese- und Sprachförderung, den die BBBank Stiftung ausgeschrieben hat. Eine solche bundesweite thematische Projektförderung ist auch für Klimaschutz, mentale Gesundheit, MINT-Projekte, Finanzbildung oder andere Themen denkbar.

Darüber hinaus unterstützen uns einige Förderpartner mit einer Programmförderung. Das hilft uns, das Programm weiter auszubauen und noch mehr Schulen Zugang zu sozialgenial zu ermöglichen. Wir bieten sozialgenial seit 2024 bundesweit für alle weiterführenden Schulen an und das Programm wächst weiter. Zu den Förderpartnern gehört auch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

bürgerAktiv Welche Themen und Herausforderungen treiben Förderpartner derzeit besonders um?

Bernadette Hellmann Bildung und die Förderung junger Menschen, über die wir eben im Zusammenhang mit sozialgenial gesprochen haben, sind zentrale Zukunftsthemen. Viele unserer Förderpartner engagieren sich für sozialgenial, weil sie jungen Menschen gute Grundlagen für die Zukunft mitgeben möchten. sozialgenial stärkt die Bildung und ermöglicht Kindern und Jugendlichen, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen.

Weitere Themen sind eng verbunden mit den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Gefragt sind gute Projekte, die den Zusammenhalt stärken, Menschen aus unterschiedlichen Generationen und Gruppen zusammenbringen, der Vereinsamung entgegenwirken oder den Klimaschutz fördern.

„Toll ist, wenn eine Zusammenarbeit immer weiter wächst“

bürgerAktiv Was hat Sie in der Zusammenarbeit mit Förderpartnern besonders beeindruckt?

Bernadette Hellmann Mich beeindruckt, wenn mit unserer Hilfe enge Beziehungen zwischen unseren Förderpartnern und den Schulen und Bürgerstiftungen entstehen. In Soest beispielsweise fördert die Volksbank Hellweg seit sieben Jahren sozialgenial-Schulprojekte. Inzwischen beteiligen sich 18 von 26 Schulen, es gibt schulübergreifende Engagementprojekte. Die Schulen tauschen sich untereinander und mit der Volksbank aus und die Schülerinnen und Schüler stellen einander bei einer jährlichen Veranstaltung ihre Projekte vor.

Toll ist auch, wenn eine Zusammenarbeit immer weiter wächst. Die Berliner Volksbank hat durch den w!r-Stiftungsfonds inzwischen engen Kontakt zu allen Bürgerstiftungen in ihrer Region. Vorstand und Team der Volksbank engagieren sich gemeinsam mit Mitgliedern, Kundinnen und Kunden, die für die Projekte spenden. Seit diesem Jahr bringen wir außerdem gemeinsam mit der Volksbank sozialgenial an die Berliner Schulen, damit sich auch kommende Generationen für ihr Lebensumfeld engagieren.

Bernadette Hellmann ist stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft mit Geschäftsbereich Bürgerstiftungen und Förderpartnerschaften.

Die Fragen stellte Gudrun Sonnenberg.
Foto: Werner Kissel/Stiftung Aktive Bürgerschaft

Der Beitrag ist Teil des Fokus KRÄFTE BÜNDELN der bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte Mai 2026 der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

„Projekte, die sonst nicht möglich wären“

1024 572 Stiftung Aktive Bürgerschaft

Wie die Partner der Stiftung Aktive Bürgerschaft die Zusammenarbeit mit Förderfonds oder auch im Freundeskreis sehen, zeigen beispielhaft fünf Partnerschaften. Im Kurzprofil: Partnerschaft mit BBBank Stiftung, VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen, Berliner Volksbank, PSD Bank Rhein-Ruhr und DZ HYP.

 

„Einfache Umsetzung“

BBBank Stiftung: sozialgenial hilft-Förderfonds

Bis zu 500 Euro pro sozialgenial-Projekt: So fördert die BBBank Stiftung mit ihrem sozialgenial hilft-Förderfonds Schulen in Brandenburg und im Regierungsbezirk Karlsruhe. Die Förderung begann zum Schuljahr 2025/26 und läuft zunächst zwei Jahre. Das Service-Learning Programm sozialgenial der Aktiven Bürgerschaft verbindet Schulunterricht und Engagement.

Mit dem Förderfonds unterstützt die BBBank Stiftung sozialgenial-Projekte, an denen außerschulische Kooperationspartner aus der Region beteiligt sind. „sozialgenial-Projekte stärken das frühe Verantwortungsbewusstsein: Schüler erleben, wie wirkungsvoll eigenes Engagement ist, gewinnen Selbstvertrauen und prägende Erfahrungen“, sagt Ralf Baumann, Vorstandsmitglied der BBBank Stiftung und Stiftungsmanager.

„Der umfangreiche Support der Stiftung Aktive Bürgerschaft ermöglicht den teilnehmenden Schulen eine einfache Umsetzung unterschiedlicher Hilfsangebote durch ihre Schülerinnen und Schüler. Dabei verbindet sozialgenial auf vorbildliche Weise den Einsatz individueller Stärken für die Gemeinschaft mit der Verbesserung von Bildungschancen.“

Die BBBank möchte noch mehr erreichen und hat einen weiteren, thematischen Förderfonds errichtet. Baumann: „Die Zusammentreffen mit engagierten Jugendlichen haben uns zusätzlich motiviert, unsere Unterstützung auf die bundesweite Lese- und Sprachförderung über sozialgenial-Schulprojekte auszuweiten.“

 

„Kompetente Ansprechpartner“

VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen: Mitglied im Freundeskreis

Im Herbst 2025 ist die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen in den Freundeskreis der Stiftung Aktive Bürgerschaft eingetreten. Dort kommen die Partner und Unterstützer der Aktiven Bürgerschaft zusammen: Bürgerstiftungen, Schulen und Genossenschaftsbanken als korporative Mitglieder sowie Privatpersonen als persönliche Mitglieder. Bei den jährlichen Treffen an besonderen Orten stehen Austausch und Vernetzung auf der Agenda.

„Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist für uns seit vielen Jahren ein wertvoller Ratgeber und Unterstützer“, sagt Thomas Büscher, Vorstandsvorsitzender der VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen. „Als regionale Bank betreuen wir einige Bürgerstiftungen in unserem Geschäftsgebiet und wann immer wir im Tagesgeschäft strategische oder rechtliche Fragen haben, finden wir bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.“

 

„Projekte, die sonst nicht möglich gewesen wären“

Berliner Volksbank: w!r-Stiftungsfonds für Bürgerstiftungen, sozialgenial hilft-Förderfonds

Die Förderpartnerschaft mit der Berliner Volksbank startete 2021. Zunächst ging es darum, das Engagement der Bank für die Region mit einem Stiftungsfonds zu verstetigen, und dann, damit Bürgerstiftungen zu fördern: „Unsere Zusammenarbeit mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft begann mit der Gründung unseres Stiftungsfonds ‚w!r‘ zum 75-jährigen Jubiläum der Bank“, sagt Carsten Jung, Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank. „Seit fünf Jahren unterstützen wir nun mit dem Fonds Projekte von Bürgerstiftungen in Berlin und Brandenburg, die sonst nicht möglich gewesen wären. Uns verbindet der Anspruch, nah an den Menschen zu sein und das Leben in der Region positiv mitzugestalten.“

Der w!r-Fonds schüttet jedes Jahr fünfstellige Beträge an die Bürgerstiftungen der Region aus. Bisher wurden Projekte gefördert, die der Vereinsamung von jungen Menschen und Senioren entgegenwirken, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie Umweltschutz und Umweltbildung stärken.

Seit Januar 2026 erstreckt sich die Förderpartnerschaft auch auf das Programm sozialgenial. Die Bank richtete einen sozialgenial hilft-Förderfonds ein, um Schulen in Berlin bei der Einführung von sozialgenial  zu unterstützen und Schulprojekte zu fördern. Jung: „Zum 80-jährigen Jubiläum gehen wir mit ‚sozialgenial‘ den nächsten gemeinsamen Schritt – für noch mehr ehrenamtliches Engagement in Berlin.“

 

„Professionelle Partnerschaft“

PSD Bank Rhein-Ruhr, sozialgenial hilft-Förderfonds

Die PSD Bank Rhein-Ruhr fördert sozialgenial-Mitgliedsschulen in ihrem Geschäftsgebiet mit bis zu 500 Euro aus ihrem sozialgenial hilft-Förderfonds. „Als Genossenschaftsbank ist die Stärkung von Gemeinschaften ein Herzstück unseres Handelns“, sagt Anne Schaefer, Vorständin der PSD Bank Rhein-Ruhr. „Unser Förderkonzept zielt darauf ab, Begegnungen zu schaffen. Schulen sind dafür ideale Orte, denn hier lernen junge Menschen soziale Verantwortung.“

Der Fonds wurde 2024 eingerichtet. Um die Mittel aus dem sozialgenial hilft-Förderfonds der Bank können sich die Schulen mit Projekten bewerben, die mit außerschulischen Partnern umgesetzt werden. „Mit dem ‚sozialgenial hilft-Förderfonds‘ investieren wir gezielt in die nächste Generation und in unserer Region“, so Schaefer. „Die professionelle Partnerschaft mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft ermöglicht es uns, unser Engagement wirkungsvoll zu gestalten und gemeinsam mehr Gutes zu bewirken.“

 

„Expertise und Netzwerk“

DZ HYP, Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“

Die Förderpartnerschaft der DZ HYP mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft begann 2024: „Aus der Überzeugung heraus, dass Bildung Chancen eröffnet, hat die DZ HYP als Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe gemeinsam mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft den Bürgerstiftungsfonds ‚Bildung ist Vielfalt‘ initiiert“, sagt Ralf Wassenberg aus der Stabsstelle Verbundkommunikation Volksbanken Raiffeisenbanken der DZ HYP.

„Mit der jährlichen Fördersumme in Höhe von 10.000 Euro unterstützen wir Bildungsinitiativen lokaler Bürgerstiftungen und zugleich das Engagement der Volksbanken und Raiffeisenbanken als deren Partner vor Ort“, so Wassenberg. „Der Fonds verbindet regionale Verantwortung mit genossenschaftlichen Werten wie Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe. Die Zusammenarbeit vereint umfassende Expertise im Bürgerengagement mit dem starken Netzwerk der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.“

2024 gingen die Mittel des Bürgerstiftungsfonds an das „FörderForum Kinder und Jugendliche für Münster“ der Stiftung Bürger für Münster, hier entscheiden 8- bis 18-Jährige mit, welche Jugendprojekte die BürgerStiftung fördert. 2025 wurde „Women Boost“ der BürgerStiftung Hamburg gefördert, ein Lotsinnenprojekt für geflüchtete Frauen.

Fotos: BBBank Stiftung, Berliner Volksbank, DZ Hyp, PSD Bank-Rhein Ruhr, VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen

Der Beitrag ist Teil des Fokus KRÄFTE BÜNDELN der bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte Mai 2026 der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

Option für Bankkunden: Stiftungsfonds bei der Aktiven Bürgerschaft

1024 683 Stiftung Aktive Bürgerschaft

Die Zahl der Menschen wächst, die mit ihrem Vermögen dauerhaft Gutes tun wollen. Was kann man ihnen raten? Eine Option für Genossenschaftsbanken ist, ihren Kunden einen Stiftungsfonds unter dem Dach der Aktiven Bürgerschaft zu empfehlen. bürgerAktiv hat Armin Schwarz von der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu nach den Gründen gefragt.

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft bietet Zustiftungen per Stiftungsfonds in jenen Fällen an, in denen es keine Bürgerstiftung vor Ort gibt oder jemand überregional stiften möchte. Diese Option nutzte 2018 eine Stifterin, die anonym bleiben möchte, und gründete einen Namensfonds bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft. 2021 stockte sie ihn auf eine Million Euro auf. Ein Teil seiner Erträge fließt in die bundesweite Arbeit der Aktiven Bürgerschaft, ein Teil an Hospizvereine und die Krebshilfe.

Die Empfehlung zur Zustiftung an die Aktive Bürgerschaft kam von der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu. „Ich bin sehr dankbar, dass ich den Kontakt zur Aktiven Bürgerschaft aktiv ausbauen konnte“, sagt Armin Schwarz, Anlageberater für vermögende Privatkunden bei der VR Bank Augsburg-Ostallgäu.

Kunden wollen bei der Volksbank bleiben

Denn auch unter seinen Kunden im Generationenmanagement wächst die Zahl der Menschen, die mit ihrem Vermögen Gutes tun wollen, darunter viele, die kinderlos sind. Teils arbeite man schon seit 20 Jahren oder mehr mit ihnen zusammen, sagt Schwarz, und den Kunden sei es wichtig, von seinem Haus weiter betreut zu werden. „Da kann ich mit der Zustiftung an die Stiftung Aktive Bürgerschaft einen tollen Lösungsweg anbieten“, sagt er. Der Stiftungsfonds wird von der Aktiven Bürgerschaft verwaltet und kann die Erträge bundesweit so ausschütten, wie es die stiftenden Bankkunden sich wünschen.

„So stiften unsere Kunden zwar der Stiftung in Berlin zu, können aber auch ehrenamtliche Projekte bei uns im Geschäftsgebiet fördern“, sagt Schwarz. „Damit können wir unseren Kunden ein Angebot aus genossenschaftlicher Hand machen. Das kommt sehr gut an.“ Für ihn sei dabei wichtig, Kundenwünsche zeitsparend und flexibel mit der Aktiven Bürgerschaft klären zu können.

Ein großes Thema

Und er legt Wert darauf, seine Kunden auf die besondere Option aufmerksam zu machen, die ein Stiftungsfonds bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft bietet. So dächten viele Menschen an Tierschutz, Kinderhilfsprojekte oder gesundheitliche Zwecke, wenn sie stifteten. Das lässt sich auch unter dem Dach der Aktiven Bürgerschaft realisieren. Doch Schwarz bringt hier gerne den speziellen Ansatz der Aktiven Bürgerschaft ins Spiel, Engagement grundsätzlicher zu unterstützen: „Mit dem Programm ‚sozialgenial‘ haben wir einen ganz wichtigen Hebel, um an den Schulen etwas für ein positives gesellschaftliches Klima zu tun. Dieses Engagement der Aktiven Bürgerschaft betrifft ein großes Thema. Dafür wollen wir die Kunden auch begeistern.“

Text: Gudrun Sonnenberg
Foto: VR Bank Augsburg-Ostallgäu

Der Beitrag ist Teil des Fokus KRÄFTE BÜNDELN der bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte Mai 2026 der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

Förderpartner werden und Partner finden: Angebote, Veranstaltungen, Kontakt

1024 756 Stiftung Aktive Bürgerschaft

Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen können mit Förderfonds bei der Aktiven Bürgerschaft Schulprojekte sowie das Programm sozialgenial unterstützen. Sie können in den Freundeskreis eintreten und an Treffen teilnehmen sowie Stiftungsfonds und Spendenfonds für Bürgerstiftungen unter dem Dach der Aktiven Bürgerschaft gründen.

Möchte sich ein Förderer lokal engagieren, stellt die Aktive Bürgerschaft den Kontakt zur Bürgerstiftung vor Ort her.

Zudem vernetzt die Aktive Bürgerschaft ihre Förderpartner und informiert in Onlineveranstaltungen über ihre Programme für Schulen und Bürgerstiftungen und über die Möglichkeiten, als Förderpartner mitzumachen.

So werden Sie Partner:
  • Über alle Angebote der Zusammenarbeit informieren: Hier entlang
  • Spezielle Informationen zur Förderung von Schülerengagement mit sozialgenial hilft-Förderfonds erhalten: Hier entlang

Direkt Kontakt aufnehmen:
Bernadette Hellmann, Tel. 0157 80 69 23 32, bernadette.hellmann@aktive-buergerschaft.de

Der Beitrag ist Teil des Fokus KRÄFTE BÜNDELN der bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte Mai 2026 der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

Foto: Werner Kissel/Stiftung Aktive Bürgerschaft

w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank fördert neun Bürgerstiftungsprojekte

150 150 Stiftung Aktive Bürgerschaft

Der w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank fördert im Jahr 2026 neun Bürgerstiftungen in Berlin und Brandenburg mit insgesamt 18.000 Euro. Unterstützt werden Vorhaben, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Jedes der neun Projekte erhält eine Förderung von 2.000 Euro und wird bis zum 15. Oktober 2026 umgesetzt. Ziel ist es, Begegnung, Teilhabe und gegenseitigen Respekt zu fördern. In den Genuss der aktuellen Förderung kommen die Bürgerstiftungen Berlin, Barnim Uckermark, Königs Wusterhausen, Kulturerbe Himmelpfort, Lichtenberg, Neukölln, Oranienburg, Schöneiche und Treptow-Köpenick. Der w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank besteht seit fünf Jahren. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft verwaltet den Fonds und begleitet die Ausschreibung der Fördermittel.

Zur Pressemitteilung

Bürgerstiftungsfonds der DZ HYP: „Women Boost“ erreicht 425 Frauen

150 150 Stiftung Aktive Bürgerschaft

Die DZ HYP hat mit ihrem Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“ 2025 das Lotsinnenprojekt „Women Boost“ bei der BürgerStiftung Hamburg unterstützt und 425 Frauen in der Zielgruppe erreicht. Der Bürgerstiftungsfonds wurde 2024 von der DZ HYP gemeinsam mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft initiiert.

„Women Boost“ ist ein Projekt des Vereins Lessan e.V., das seit 2020 von der BürgerStiftung Hamburg begleitet wird. Es stärkt Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, insbesondere mit afrikanischen Wurzeln, bei Bildung, Integration und beruflicher Entwicklung. 2025 wurden insgesamt 425 Frauen erreicht: 20 Lotsinnen und Community-Organizerinnen wurden geschult, 45 Frauen längerfristig beraten und zu Angeboten begleitet. Weitere 360 Frauen wurden mit Veranstaltungen zu Integration und Eingliederung erreicht. In dem Projekt übernehmen Frauen aus den afrikanischen Communitys in Hamburg eine zentrale Rolle: Als Lotsinnen und Community-Organizerinnen geben sie Orientierung und vermitteln passende Angebote für Bildung und berufliche Entwicklung. So entsteht Unterstützung, die nah an den Lebensrealitäten der Frauen ist und Vertrauen schafft.

Der Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“ unterstützt Bürgerstiftungen an den Standorten der DZ HYP dabei, innovative Bildungsprojekte umzusetzen.

Zum Projekt

Stiftung Aktive Bürgerschaft
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.