Publikationen

Lasst Bilder sprechen

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Die Freiwillige Feuerwehr braucht Nachwuchs und nimmt auch Frauen, was möglicherweise diese Zielgruppe nicht im gewünschten Maß auf dem Schirm hat. Abhilfe schaffen sollen Fotos von den Feuerwehrfrauen der Ortsfeuerwehr Hage im Kreis Aurich. Die Bilder sind auf dem Internetportal des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen veröffentlicht. „Sie leisten dieselbe Arbeit im Einsatzdienst und bekleiden gleiche Führungspositionen“, erklärt dazu der Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Aurich, lässt in seinem Begleittext allerdings auch den Ortsbrandmeister Björn Bittner über das Zustandekommen der Fotoaktion referieren: „Unsere Mädels wollten einfach mal ein paar Bilder für zu Hause und für das Feuerwehrhaus haben.“ Was die Frauen selbst sagten, erfahren wir…

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Zu teuer

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In Bildung zu investieren, ist eine gute Sache. Dennoch hat der Bundesfinanzhof (BFH) einer staatlich anerkannten Privatschule im Rheinland die Gemeinnützigkeit entzogen, berichtete Spiegel online am 16. September 2021. Begründung des BFH: Wer hier in die Bildung seiner Kinder investiert, investiert zu viel – jedenfalls aus Sicht der Allgemeinheit, deren Mitglieder sich die hohen Gebühren der Schule nicht leisten können. Mit monatlichen Kosten zwischen 950 und 1450 Euro zuzüglich Verpflegung, Material und Veranstaltungen lägen die Kosten für 80 Prozent der deutschen Haushalte unterhalb des Machbaren, so der BFH. Da hilft es auch nicht, dass für Kinder aus Familien mit einem…

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Nett gemeint und schlecht gemacht

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Wer Zeit hat, sich zu engagieren, muss beschäftigt werden, denken vielleicht manche Staatsbedienstete und vertreiben sich ihre eigene Zeit mit der Erarbeitung von Vorschriften, die engagierte Bürgerinnen und Bürger zuverlässig in den Wahnsinn treiben, sollten sie auf die Idee kommen, staatliche Unterstützung für ihre Projekte zu beantragen. Die Gebeutelten mögen sich trösten: Es gibt Leidensgenossen. Und zwar beim Wahnsinn spendenden Gegenüber selbst, genauer gesagt, in den Kommunen. Rund 2300 städtebauliche Maßnahmen für sie förderten Bund und Länder 2018, hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung gezählt, und das Satiremagazin „Extra 3“ des Norddeutschen Rundfunks berichtete im August 2021 über die…

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Unterliga

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In der Oberliga der Wohltätigkeit wähnten sich wohl die Fußballvereine FC Bayern München und 1. FC Köln sowie die Deutsche Telekom, als sie am 16. Juli 2021 der Öffentlichkeit mitteilten, gemeinsam 100.000 Euro für die Flutopfer zu spenden. Doch sie wurden in die Unterklasse verwiesen. Die Summe sei „ein bisschen lächerlich“, ließ sich der 82-jährige Rentner Horst Eschler aus Münster in den Medien zitieren. Er legte selbst eine Million Euro auf den Tisch und ermahnte die Bayern-Bosse: „Seid nicht geizig!“ Die reagierten und kündigten schnell ein Benefizspiel und eine Millionen-Spende an. www.wa.de/…

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Ratte in Rente

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Der Einsatz einer Ratte, die in Kambodscha fünf Jahre Lang nach Landminen suchte, ist beendet worden, meldete „Spiegel online“ am 5. Juni 2021. Die Ratte fand 71 Landminen und 38 nicht explodierte Sprengkörper. Sie gelangte zu internationalem Ruhm und erhielt im vergangenen Jahr sogar einen Tapferkeitsorden von der gemeinnützigen britischen Tierschutzorganisation PDSA. Das Tier heißt Magawa und ist eine Riesenhamsterratte. Sie wurde aus Tansania eingeführt und in Kambodscha ausgebildet. Die Ratten können den Sprengstoff TNT erschnuppern. Für die Fläche, die sie innerhalb einer halben Stunde absuchen, braucht ein Mensch mit Metalldetektor vier Tage. Außerdem sind die Ratten zu leicht, um…

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Fußball an Kunst: Hitzlsperger spendet an Bürgerstiftung

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Profi-Fußballer durften spielen, Künstler darbten – das schreit nach ausgleichender Gerechtigkeit, mag sich vielleicht der ehemalige Fußball-Nationalspieler und Vorstandschef des Bundesligisten VFB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger gedacht haben. Jedenfalls hat er eine sechsstellige Summe als private Spende an den Kunstfonds der Bürgerstiftung Stuttgart überwiesen. Sie vergibt aus dem Fonds Arbeitsstipendien an Künstlerinnen und Künstler. www.stuttgarter-zeitung.de/…

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“Marathon-Pater” erläuft 1,5 Millionen Euro Spenden 

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1,5 Millionen Euro hat Pater Tobias Breer aus Duisburg bereits für den guten Zweck erlaufen. Seit 2006 sammelt der sportliche Geistliche für jeden gelaufenen Kilometer Spenden von Sponsoren. 60.000 Kilometer hat er bereits zurückgelegt. Die Erlöse fließen in sein Projekt „LebensWert“, das u.a. eine Sozialberatung mit Café, ein Kinderhilfswerk und ein syrisch-deutsches Restaurant betreibt, in dem geflüchtete Menschen arbeiten. Seine Erfahrungen schildert der Marathon-Pater im gleichnamigen Buch, das am 1. April 2021 erschienen ist.  https://www.rnd.de/panorama/marathon-pater-tobias-lauft-fur-spenden-schon-15-millionen-WO33LZRVWIWKMFWDDVGTVGUHMI.html  https://www.pater-tobias.de/  

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R+V-Mitarbeiter bringen Senioren zu Impfungen

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Die R+V Versicherung und die gemeinnützige Charity Alliance bieten Senioren in der Region Wiesbaden seit Ende Februar einen kostenlosen Fahrservice zu Covid-Impfterminen an. Rund 20 R+V-Mitarbeiter haben sich als ehrenamtliche Fahrer gemeldet, die Versicherung sponsert das Flottennetzwerk. Der Fahrservice richtet sich an Menschen, die über 70 Jahre alt und wenig mobil sind. Er wird voraussichtlich bis Ende Mai angeboten. Bis dahin sollen alle über 70-Jährigen ein zweites Mal geimpft sein. WWW.RUV.DE/PRESSE/PRESSEMITTEILUNGEN/FAHRSERVICE-IMPFEN

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Kolumbien: Elfjähriger Umweltaktivist wird EU-Goodwill-Botschafter

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Die Europäische Union hat den elfjährigen kolumbianischen Umweltaktivisten Francisco Vera für seinen Einsatz gegen den Klimawandel zum Goodwill-Botschafter der Europäischen Union ernannt. Seine Gruppe „Guardianes por la vida“ („Wächter des Lebens”) hat inzwischen mehr als 200 Mitglieder und ein Dutzend Ableger in Kolumbien. Wie Greta Thunberg wird auch Vera vorgeworfen, von mächtigeren Strippenziehern instrumentalisiert zu werden. Nachdem der Aktivist die Regierung Kolumbiens in sozialen Medien dazu aufgefordert hatte, überall im Land den Internetzugang für virtuellen Unterricht während der Corona-Pandemie zu garantieren, bekam er eine Morddrohung. Umweltaktivisten sind in Kolumbien besonders gefährdet. Der kolumbianischen Menschenrechtsorganisation Indepaz zufolge wurden in dem südamerikanischen…

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Unternehmer bezahlt Mitarbeiter für gemeinnützige Arbeit

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Der Chemnitzer Unternehmer Frank Theeg lässt seine Mitabeiter karitative Arbeit verrichten und bezahlt sie dafür. Mit seinen Firmen e-dox und iklaro organisiert er Druckprozesse und digitale Abläufe für administrative Prozesse in Betrieben. Nach eigenen Angaben sind durch die Corona-Krise bis zu 30 Prozent der Umsätze weggebrochen. Da die beiden Firmen in den letzten Jahren aber wirtschaftlich erfolgreich gewesen seien, könne er es sich leisten, jetzt auf Kurzarbeit zu verzichten, auch wenn weniger Arbeit anfällt. Deshalb bat er seine Mitarbeiter, in Situationen zu helfen, in denen die Auswirkungen der Pandemie unkomplizierte Unterstützung erfordern. Die Mitarbeiter nahmen Kontakt zum Roten Kreuz oder…

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