FR – ZEIT: Haiti-Hilfe mit Hintergedanken

In der ZEIT vermutet Sandra Weiss am 15.01.2010 hinter der Solidarität mit dem Karibikstaat auch geostrategisches Interesse: „Die USA, Venezuela und Brasilien kämpfen hart um die Führung in Lateinamerika.“ Tilman Steffen schildert am 18.1.2010 den „Konkurrenzkampf der Helfer“: Die US-Militärs räumten auf dem überlasteten Flughafen von Haitis weitgehend zerstörter Hauptstadt Port-au-Prince ihren eigenen Flugzeugen offenbar Vorrang vor NGOs und Hilfsgütertransporten ein. – Auch in der Frankfurter Rundschau weist Pierre Simonitsch am 19.01.2010 auf die Abstimmungsprobleme zwischen den Helfern und die ungeklärten Zuständigkeiten hin. Er zitiert den französischen Entwicklungsminister Alain Joyandet mit den Worten, es gehe darum, „Haiti zu helfen, nicht zu besetzen“. Matthias Thieme erklärt am 19.01.2010 mit Blick auf die Tsunami-Katastrophe 2004, dass ein hohes Spendenaufkommen nicht unbedingt die Qualität der Hilfe steigert.

, Ausgabe 97 Januar 2010
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