Fotoprojekt macht Mobbing sichtbar

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Schülerinnen und Schüler der Realschule an der Mellinghofer Straße in Mülheim an der Ruhr engagieren sich mit Fotos gegen Mobbing. Ansatz des sozialgenial-Projekts ist es, Ursachen und Auswirkungen von Mobbing sichtbar zu machen und so die Schulgemeinschaft für einen achtsamen Umgang miteinander zu sensibilisieren. Die Schülerinnen und Schüler greifen dabei auf Inhalte aus dem Schulfach MindMatters zurück, das die psychische Gesundheit stärkt und Raum für persönliche Erfahrungen bietet. In Jahrgang 6 ist Mobbing das zentrale Thema dieses Fachs.

Gemeinsam mit einem Fotografen entwickeln die Jugendlichen Bildideen zu den Dynamiken von Mobbing und setzen diese mit professionellem Equipment kreativ um. In Gruppen planen sie ihre Motive selbstständig und entscheiden gemeinsam, welche Arbeiten später ausgestellt werden. Die Ergebnisse werden in der Aula der Schule und anschließend im Rathaus präsentiert.

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Bürgerstiftung Region Neumarkt feiert 20 Jahre mit Förderwettbewerb und Mitmach-Aktion

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Die Bürgerstiftung Region Neumarkt feiert 2026 ihr 20-jähriges Jubiläum mit einem Projekt-Wettbewerb und verschiedenen Veranstaltungen. Den Projekt-Wettbewerb „20 x 1.000 Euro“ schloss die Stiftung Ende April 2026 erfolgreich ab. Aus insgesamt 45 Bewerbungen wählte eine Jury 20 Projekte aus, die nun mit jeweils 1000 Euro gefördert werden. Es handelt sich um soziale, kulturelle und bildungsbezogene Vorhaben aus dem gesamten Landkreis Neumarkt.

„Wir sind begeistert von der Vielfalt und Qualität der eingereichten Projekte“, so Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer, Vorsitzender der Bürgerstiftung, in einer Pressemeldung der Bürgerstiftung vom 28. April 2026. „Die große Resonanz auf unseren Wettbewerb zeigt, wie viel Engagement und Kreativität in unserem Landkreis steckt.“

Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsprogramms der Bürgerstiftung war am 9. Mai 2026 eine Body-Percussion zum Mitmachen mit dem Wiener Musiker Richard Filz vor dem Neumarkter Rathaus. Zahlreiche Teilnehmende verwandelten den Platz ohne Instrumente in eine rhythmische Klangkulisse. Bereits im Vorfeld hatte Filz gemeinsam mit der Bürgerstiftung Workshops an Schulen in der Region angeboten. Mit der Aktion wollte die Bürgerstiftung Region Neumarkt Musik und Gemeinschaftsgefühl stärken.

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Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung

Bürgerstiftung Warstein: Mehr Handlungsspielraum durch Windpark-Erträge

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Der Bürgerstiftung Warstein, einer Treuhandstiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung Hellweg-Region, stehen ab 2027 deutlich mehr Mittel zur Förderung von Projekten und Organisationen zur Verfügung. Grund dafür ist eine jährliche Zuwendung der Windpark Rennweg GmbH: Künftig fließen 0,5 Prozent ihrer Umsätze aus den örtlichen Windenergieanlagen an die Bürgerstiftung.

Laut Berichterstattung des Soester Anzeigers vom 30. April 2026 begründet die Windpark Rennweg GmbH die Entscheidung damit, dass die Bürgerstiftung bereits erfolgreich arbeite und die GmbH deshalb darauf verzichtet habe, eine eigene Stiftung zu gründen. „Die Windkrafterlöse bringen ganz ordentlichen Schwung in unseren Aktionsspielraum“, erklärte Heinz Tschernisch, Vorsitzender der Bürgerstiftung Warstein, gegenüber dem Soester Anzeiger. Nach Angaben der Stiftung erhöht sich der bisherige jährliche Förderrahmen von bislang rund 30.000 Euro auf mindestens 60.000 Euro. Ein Teil der zusätzlichen Mittel soll zudem in die Erhöhung des Stiftungskapitals fließen, um die finanzielle Basis der Bürgerstiftung zu stärken.

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sozialgenial-Projekt baut Brücken zu gesellschaftlichen Randgruppen

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Alle Siebtklässler der Verbandsschule im Biet im baden-württembergischen Neuhausen engagieren sich ein Schuljahr lang im Projekt „Brücken bauen“ für Menschen am Rande der Gesellschaft. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Mai 2026.

In dem Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Armut, Alter und Leben mit Beeinträchtigungen auseinander. Unter dem Motto „Nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen“ erarbeiten sie sich die Themen nicht nur theoretisch, sondern besuchen ganz praktisch soziale Einrichtungen wie Senioren- und Obdachlosenheime, Tafelläden oder einen ambulanten Kinderhospizdienst. Sie lernen Menschen kennen, die dort arbeiten und leben, und engagieren sich dort. Ziel ist es, Brücken zu Menschen zu bauen, mit denen die Schülerinnen und Schüler im Alltag nur wenige Berührungspunkte haben, um den eigenen Horizont zu erweitern, Vorurteile zu überdenken und Toleranz zu fördern. Das Projekt findet im Fach Religion und Ethik statt und ersetzt dort in Jahrgang 7 den klassischen Fachunterricht.

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Bürgerstiftungen Wülfrath und Freiburg thematisieren Demokratiegeschichte

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Die Bürgerstiftung Wülfrath stellt ihr Jahresprogramm 2026 unter das Leitthema Demokratie und legt damit einen Schwerpunkt auf gesellschaftlichen Dialog, politische Bildung und aktive Teilhabe. Ziel ist es, Räume für Austausch und Mitgestaltung zu schaffen und dabei insbesondere Kinder und Jugendliche einzubinden. Mit Veranstaltungen wie einer Fahrt in das Haus der Geschichte in Bonn, Feierlichkeiten zum Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai 2026 sowie Besuchen politischer Institutionen und Geschichtsausstellungen ermöglicht die Stiftung Einblicke in historische und aktuelle Entscheidungsprozesse.

Von der Bürgerstiftung Freiburg wurde das Thema Demokratie am 18. März 2026 im Rahmen des „Tags der Demokratiegeschichte“ mit einem Vortrag des Freiburger Kunsthistorikers Peter Kalchthaler aufgegriffen. Im Anschluss fand ein Workshop für die Teilnehmer des Jugend-Wettbewerbs „Macht Demokratie!“ statt. Die Beiträge stellt die Bürgerstiftung Freiburg im Juni 2026 öffentlich aus. Am 21. März 2026 bot die Bürgerstiftung außerdem einen geführten Spaziergang „Auf den Spuren der Demokratiebewegung von 1848/49“ an. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss täglich neu erarbeitet werden“, betonte Bärbel Fritzsche von der Freiburger Bürgerstiftung gegenüber der Badischen Zeitung vom 13. März 2026.

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Zustiftung von sechs Immobilien an Bürgerstiftung Dabringhausen

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Die Bürgerstiftung Dabringhausen kann eine erste Zustiftung seit ihrer Gründung 2023 verzeichnen: Ihr wurden sechs Zweifamilienhäuser übertragen. Damit wächst ihr Stiftungskapital deutlich. „Ich wusste, dass ich später mal einen Großteil meiner Immobilien in eine Stiftung geben würde, damit sie langfristig etwas Gutes tun“, sagte der neue Stifter Klaus Stöcker gegenüber der Rheinischen Post. „Mir gefällt die Idee, dass etwas langfristig fürs Dorf bleibt und dass ein Großteil daraus der Jugend zugutekommt.“ Die Zustiftung knüpft an die Initiative der Gründungsstifterin Dr. Ulrike Beck an, die der Bürgerstiftung mehrere Immobilien im Dorf gestiftet hatte. Deren Mieteinnahmen kommen bereits den Projekten der Bürgerstiftung zugute, die sich vor allem für die Belange von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Gleichzeitig will die Bürgerstiftung die Immobilien und damit den Charakter des Dorfes im Sauerland erhalten.

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sozialgenial-Projekt gewinnt NRW-Ehrenamtspreis

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Das sozialgenial-Projekt „Eule“ des Ludwig-Erhard-Berufskollegs in Paderborn ist mit dem erstmals vergebenen Ehrenamtspreis „Ehrenamt schafft Begegnung – Bürgerschaftliches Engagement in der Seniorenarbeit“ des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt Initiativen aus der aufsuchenden Seniorenarbeit. Er wurde vom Sozialministerium in NRW ausgelobt und ist mit 1000 Euro dotiert. Mehr als 180 Bewerbungen gingen ein.

Im Projekt Eule – das Akronym steht für Erleben, Unterrichten, Lernen und Experimentieren – begegnen sich die Generationen Ü55 und U20 auf Augenhöhe: Schülerinnen und Schüler gestalten Kurse für Seniorinnen und Senioren, die Inhalte und Tempo mitbestimmen. Kursinhalte sind Arabisch, Englisch, Umgang mit Computer, Umgang mit dem Smartphone. Ebenso bedeutend wie das Lernen ist der persönliche Austausch der Generationen im Eule-Café. Das Projekt ist im Wahlpflichtbereich angesiedelt und die Schülerinnen und Schüler sollen Kompetenzen wie freies Reden, Teamfähigkeit, Verantwortung und Toleranz erwerben.

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U4theKids – sozialgenial-Projekt für Chancengerechtigkeit

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Schülerinnen und Schüler des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs in Herford engagieren sich im Projekt „U4theKids“ für Grundschulkinder aus benachteiligten Familien. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats April 2026.

In ihrem Projektkurs Sozial- und Erziehungswissenschaften setzen sich die angehenden Fachabiturienten im Bereich Gesundheit und Soziales für Chancengerechtigkeit ein: In Kooperation mit dem Kinderschutzbund Herford übernehmen sie Patenschaften für sozial benachteiligte Grundschüler. Bei regelmäßigen Treffen – einzeln oder in der Gruppe – gestalten sie die gemeinsame Zeit, organisieren zum Beispiel Ausflüge, sind verlässliche Ansprechpartner für die Kinder und unterstützen sie in ihrer persönlichen Entwicklung. Durch das Projekt können die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs theoretische Inhalte aus ihrem sozial- und erziehungswissenschaftlichen Unterricht in der Praxis anwenden und gewinnen Einblicke in ihr künftiges Berufsfeld.

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Große Resonanz auf erstes Repair-Café der Bürgerstiftung Grenzach-Wyhlen

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Zum ersten Repair-Café der Bürgerstiftung Grenzach-Wyhlen kamen am 28. Februar 2026 unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen” rund 100 Besucherinnen und Besucher und brachten ihre defekten Alltagsgegenstände mit. Die Bürgerstiftung ist 2024 gegründet worden. 30 Ehrenamtliche bearbeiteten die Reparaturanfragen aus den Bereichen Mechanik, Elektrik/Elektronik, Nähen und Textil sowie Spielzeug und Fahrräder. Etwa zwei Drittel der mitgebrachten Dinge konnten dabei direkt instandgesetzt werden. „Wir wollen zeigen, dass Nachhaltigkeit im Alltag beginnt – und dass gemeinsames Reparieren nicht nur Ressourcen schont, sondern auch Menschen verbindet“, unterstreicht die Bürgerstiftung auf ihrer Webseite. Das Repair-Café versteht sich damit nicht nur als Werkstatt, sondern auch als Treffpunkt, Plattform für ehrenamtliches Engagement und gelebte Nachbarschaft. Nach der erfolgreichen Premiere wird das Projekt im April 2026 fortgesetzt.

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Bürgerstiftungen Hellweg-Region und Königs Wusterhausen setzen Impulse gegen Einsamkeit

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Mit unterschiedlichen Formaten bleiben die Bürgerstiftungen in Deutschland beim Thema Einsamkeit am Ball. So hat die Bürgerstiftung Hellweg-Region in Kooperation mit dem Kreis Soest am 14. März 2026 die Senioren-Aktivmesse „Mit Volldampf in die Rente“ ausgerichtet. Die Veranstaltung richtete sich an Menschen vor und im Ruhestand und informierte mit Vorträgen und Mitmachangeboten über Begegnungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem im Bereich des ehrenamtlichen Engagements. Die Bürgerstiftung Königs Wusterhausen hat gemeinsam mit der Stadt Königs Wusterhausen das Projekt „Gemeinsam gegen einsam in KW“ ins Leben gerufen. In dessen Rahmen war am 13. Februar 2026 der Autor Daniel Schreiber mit einer Lesung aus seinem Buch „Allein“ in der Stadtbibliothek zu Gast. In der von der Bürgerstiftung moderierten Veranstaltung diskutierte das Publikum mit dem Autor über verschiedene Lebensformen, Einsamkeit und soziale Beziehungen.

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Beitrag im Soester Anzeiger
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Beitrag der Stadt Königs Wusterhausen

Sechstklässler entwickeln Escape-Spiel für Grundschüler

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Lernen als Abenteuer: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A des Gymnasiums Alfter haben im sozialgenial-Projekt ein Escape-Game für Grundschüler entwickelt mit Aufgaben, die spielerisch die Lese- und Sprachkompetenz förderten.

Schulleiter entführt! Um ihn zu „befreien“, sollten die Grundschüler innerhalb einer Stunde Aufgaben rund um Bücher, Texte und Hinweise im Schulgebäude lösen und ein Lösungswort finden. So sah das Escape-Game aus, das sich die Sechstklässler im Projektunterricht Deutsch für die Drittklässler ausgedacht hatten und mit diesen umsetzten. Die Idee dazu hatten sie selbst. Durch das Projekt sollte nicht nur ihre eigene und die Lese- und Sprachkompetenz der Grundschüler gefördert werden, sondern auch das soziale Verantwortungsbewusstsein der Sechstklässler.

Bericht in der Kölnischen Rundschau
Bericht der Grundschule

Lokalpolitische Befragung zu Jugendthemen

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Wie stehen die örtlichen Parteien zu Themen, die Jugendlichen in Bad Wildungen wichtig sind? Im Vorfeld der hessischen Kommunalwahlen befragten Elftklässler des Gustav-Stresemann-Gymnasiums Politiker und präsentierten die Ergebnisse ihren Mitschülern und anderen Jugendlichen. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats März 2026.

Die Schülerinnen und Schüler der drei Orientierungskurse Politik und Wirtschaft (PoWi) in der Einführungsphase der Oberstufe erarbeiteten einen Fragenkatalog und interviewten Politiker aller im Stadtrat vertretenen Politiker. Es ging unter anderem um den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, Pläne für ein Schwimmbad, Leerstand in der Stadt und den Umgang mit der AfD. Die Ergebnisse bereiteten sie auf und präsentierten sie der Oberstufe ihrer Schule sowie Schülerinnen und Schülern der Ense-Schule, einer Realschule.

Das sozialgenial-Projekt greift das im Curriculum der PoWi-Orientierungskurse hinterlegte Bildungsziel „Hineinwachsen in die Gesellschaft – politische Sozialisation“ auf. Der Anstoß dazu kam vom Jugendforum Bad Wildungen, das nach Wegen suchte, Jugendliche und junge Erwachsene für Lokalpolitik und politische Entscheidungsprozesse zu interessieren.

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Erinnerungsprojekt – „Es waren Menschen“

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Anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Eggeschule in Willebadessen einen schulweiten Gedenktag und eine Ausstellung unter dem Titel „Es waren Menschen – Erinnerungskultur erfahrbar machen“.

Die inhaltliche Vorbereitung und Umsetzung erfolgte durch die Fachschaft Gesellschaftslehre in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung, der Schülervertretung sowie dem Wahlpflichtkurs Erinnerungskultur. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 setzten sich im Geschichtsunterricht mit den Biografien ausgewählter Opfer auseinander. Mithilfe von Daten der internationalen Gedenkstätte Yad Vashem recherchierten sie deren Lebenswege und dokumentierten sie auf Plakaten.

Zudem beschrifteten die Schülerinnen und Schüler 400 Holzwürfel mit den Namen von Menschen, die im Vernichtungslager Sobibor ermordet wurden. Die Würfel wurden im Rahmen eines Gedenkaktes in der Aula der Schule zu einem Mahnmal in Pyramidenform zusammengefügt, um mit der symbolischen Verdichtung der einzelnen Namen zu einem gemeinsamen Erinnerungszeichen die Dimension der Verbrechen erfahrbar zu machen.

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Bürgerstiftungen Lörrach, Schwäbisch Haller Bürgerstiftung: Musikunterricht für junge Menschen

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Junge Musikerinnen und Musiker haben in einem Lörracher Altenpflegeheim ein Konzert gegeben. Die Auftritte sind Teil des Förderkonzepts der Bürgerstiftung Lörrach, die mit dem Riehle-Fonds unter ihrem Dach den Musikunterricht für Kinder aus einkommensschwachen Familien unterstützt. 2025 stellte die Bürgerstiftung rund 4600 Euro für Unterrichtszuschüsse, Instrumentenleihe und Konzertbesuche bereit.

Mit Unterstützung der Bausparkasse Schwäbisch Hall fördert seit 2003 auch die Schwäbisch Haller Bürgerstiftung die musikalische Ausbildung junger Menschen: Im Dezember 2025 spendeten die Bausparkasse und ihre Mitarbeitenden dafür 10.000 Euro. „Musik eröffnet Kindern und Jugendlichen wichtige Erfahrungsräume – sie stärkt Persönlichkeit, fördert Kreativität und verbindet Menschen“, erklärt Claudia Klug, Sprecherin der Geschäftsführung der Bausparkasse und Vorständin der Schwäbisch Haller Bürgerstiftung, gegenüber dem Hohenloher Tagblatt vom 11. Februar 2026.

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Bürgerstiftung Darmstadt startet Projekt zur Medienkompetenz

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Die Bürgerstiftung Darmstadt hat ein spielerisches Präventionsprojekt zur Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern entwickelt, meldete die Bürgerstiftung am 2. Februar 2026. Sie kooperierte dabei mit dem Steinbeis-Transferzentrum Serious Games. Eine Pilotphase an zwei Darmstädter Schulen ist dieses Jahr gestartet. Das Angebot soll Kinder der Unterstufenklassen frühzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien sensibilisieren.

In fünf Modulen werden altersgerecht Fähigkeiten für das Verhalten in Chatgruppen, Social Media, Kommunikation mit Fremden und Datenschutz vermittelt. In einem sechsten Modul werden auch die Erziehungsberechtigten eingebunden. „Medienkompetenz ist heute eine Schlüsselqualifikation. Kinder müssen früh lernen, sich sicher, reflektiert und verantwortungsbewusst in der digitalen Welt zu bewegen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Hoschek. Nach Abschluss der Pilotphase soll das Projekt weiterentwickelt und ausgebaut werden.

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Schüler engagieren sich für Barrierefreiheit

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Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule im hessischen Langen bauen eine Lego-Rampe für den barrierefreien Zugang zu einem Buchladen. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Februar 2026.

Mit Barrieren im Alltag kennen sich die Schülerinnen und Schüler aus, denn viele von ihnen sind selbst auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Schule ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Neben dem Bau der Lego-Rampe werden sie auch Gehwege, Eingänge zu Geschäften und öffentliche Toiletten in der Innenstadt von Langen auf Barrierefreiheit prüfen und ihre Beobachtungen in den digitalen Stadtplan für ein barrierefreies Langen eintragen. Mit dem Projekt knüpft die Schule an Langens Rolle als Modellstadt für eine inklusive Innenstadt an.

Weil die Lego-Rampe aus gebrauchten Steinen gebaut werden soll, rief die Stadt Langen in einer Pressemitteilung zu Lego-Spenden auf. Auf dem städtischen Wertstoffhof informierten sich die Schülerinnen und Schüler über Wiederverwertung und nachhaltige Materialnutzung. Umgesetzt wird das Projekt in einer Projektwoche im März.

Mit dem Projekt erweitern die Kinder nicht nur ihre handwerklichen, digitalen und sozialen Kompetenzen. Sie erfahren auch, dass sie ganz konkret etwas für die Langener Bevölkerung tun und ihrerseits Inklusion fördern können. Das Engagement wird im Zeugnis vermerkt und mit den sozialgenial-Zertifikaten gewürdigt.

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Turngemeinde gewinnt „Stern des Sports 2025“ für Ehrenamtskampagne

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„Vereinsheld 2025 – Unsere Zukunft ist Ehrenamt“: Mit dieser Initiative wirbt die Turngemeinde Herford von 1860 für das ehrenamtliche Engagement. Unter anderem organisiert sie regelmäßige Netzwerktreffen, eine „Heldenakademie“ und ein NextGen-Stipendium, um jugendliche Engagierte zu fördern. Für dieses Engagement ist der Turnverein am 26. Januar 2026 mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold 2025 des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken (BVR) und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgezeichnet worden. Er bekam ein Preisgeld von 10.000 Euro. Weitere „Sterne des Sports“ erhielten der VfB Eilenburg aus Sachsen für eine Initiative mit dem „FairPfiffen – Mut braucht Rückhalt“ und sowie der MTV Stuttgart 1943 aus Baden-Baden, der eine Parasport-Akademie gegründet hat. Ein Publikumspreis ging an ein Mitglied des VfL Rastede für ihr persönliches Engagement in der schwimmerischen Früherziehung. Alle Preisträger sind von ihren regionalen Volksbanken unterstützt worden. Mit den jährlichen verliehenen Auszeichnungen würdigen der BVR und der DOSB seit 2004 das gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen.

Sterne des Sports

w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank: Neue Bürgerstiftungsprojekte für Zusammenhalt gefördert 

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Neun Bürgerstiftungen aus Berlin und Brandenburg wurden 2025 durch den w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank gefördert. Insgesamt flossen 18.000 Euro in Projekte, die das Miteinander stärken, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und Ausgrenzung entgegenwirken. Die von Mai bis Oktober 2025 realisierten Projekte deckten ein breites thematisches Spektrum ab: Die Bürgerstiftungen Berlin, Königs Wusterhausen, Schöneiche und Neukölln setzten pädagogische Projekte um. Die Bürgerstiftungen Lichtenberg, Oranienburg und Himmelpfort schufen neue Begegnungs- und Teilhabemöglichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen. Die Bürgerstiftung Treptow-Köpenick unterstützte ein soziokulturelles Jugendtheater, während die Bürgerstiftung Barnim-Uckermark gemeinsam mit Jugendlichen einen Film-Workshop zum Thema Engagement durchführte. Mit dem w!r-Stiftungsfonds, den die Stiftung Aktive Bürgerschaft verwaltet, unterstreicht die Berliner Volksbank ihr Engagement für bürgerschaftliches Handeln und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region.

Der w!r-Stiftungsfonds auf der Webseite der Berliner Volksbank
Der w!r-Stiftungsfonds auf der Webseite der Stiftung Aktive Bürgerschaft

Große Resonanz auf den Erbrechtstag der Bürgerstiftung Leipzig

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Mit rund 180 Teilnehmenden ist der Erbrechtstag der Bürgerstiftung Leipzig am 17. November 2025 auf große Resonanz gestoßen. Ziel war es, den Teilnehmenden einen fundierten Überblick über die Möglichkeiten und Herausforderungen der Nachlassgestaltung zu geben. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Stadtbibliothek sowie Leipziger Juristinnen und Juristen ausgerichtet. In sechs Fachvorträgen informierten diese über steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen sowie zentrale Themen wie Testamentserstellung, Nachlassregelungen und erbschaftsteuerliche Aspekte. Ergänzend stellte die Bürgerstiftung Leipzig vor, wie Vermögen sowohl zu Lebzeiten als auch im Rahmen einer testamentarischen Verfügung für gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden kann.

Zur Bürgerstiftung Leipzig
Zur Dokumentation des Erbrechtstags der Bürgerstiftung Leipzig

Bürgerstiftung Gehrden erhält altes Brauhaus als Zustiftung

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Die Bürgerstiftung Gehrden hat das denkmalgeschützte ehemalige Brauereigebäude, das heute das Stadtmuseum von Gehrden beherbergt, vom bisherigen Eigentümer als Zustiftung erhalten. Ziel der Bürgerstiftung ist es, das sanierungsbedürftige Gebäude aus dem 17. Jahrhundert als Stadtmuseum zu sichern, schrittweise instand zu setzen und langfristig für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Die Sanierung erfordert einen hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand. Es sei das größte Projekt in der noch jungen Geschichte der Bürgerstiftung Gehrden, sagte Vorstandsmitglied Wolfgang Middelberg gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen vom 20. Januar 2026. Für die Finanzierung setzt die erst 2023 gegründete Bürgerstiftung auf die Einnahmen aus der Vermietung an die Stadt Gehrden sowie auf Fördermittel, Spenden und ehrenamtliches Engagement.

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Zum Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen (+)

Schülerinnen und Schüler stärken Kita-Kinder beim Grenzen setzen

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Anlässlich der Orange Week gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder haben Schülerinnen und Schüler des Börde-Berufskollegs in Soest Workshops für eine Kita organisiert – das sozialgenial-Projekt des Monats Januar 2026.

Ziel des Projekts „Mein Gefühl, mein Nein, meine Grenzen“ war es, die Kita-Kinder für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und gleichzeitig zu stärken. In drei aufeinander aufbauenden Einheiten arbeiteten die Schülerinnen und Schüler spielerisch und altersgerecht mit den Kindern.

Mittels eines Bilderbuchs stärkten sie zunächst das Körperbewusstsein und das Vertrauen in das eigene Bauchgefühl. Anschließend beschäftigten sich die Kinder mit ihrem Körper, erlaubten und unerlaubten Berührungen sowie klaren Formen des Neinsagens mithilfe eines Ampelspiels. In der dritten Einheit ging es um gute und schlechte Geheimnisse sowie um Vertrauenspersonen. Den Abschluss bildeten selbst gestaltete orangefarbene Hände mit Zukunftswünschen, die an einen Baum gehängt wurden, den die als Geschenk auf dem Kita-Gelände pflanzten – als Zeichen für Selbstschutz, Würde und Mut.

Die Schülerinnen und Schüler besuchen die zweijährige Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Soziales. Angesiedelt war das sozialgenial-Projekt im Religionsunterricht, der religiöse, ethische und berufspraktische Fragestellungen miteinander verbindet.

Die Kinder reagierten begeistert auf die Workshops. Die Erzieherinnen sagten, dass sie sich durch das Projekt ermutigt fühlen, das Thema künftig selbst aufzugreifen. Am Berufskolleg wird das sozialgenial-Projekt wird verstetigt und künftig Teil der jährlich stattfindenden Projektwoche zur Orange Week sein.

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Berufsschüler organisieren Fotoprojekt für Kinder

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Die Abschlussklasse der Erzieherausbildung der Gewerblichen Schulen Dillenburg organisiert die Foto-Ausstellung „Kinderblicke: Unsere Welt im Fokus – Kinder machen Kunst“. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Dezember 2025.

Unter dem Motto „Jeder ist ein Künstler“ von Joseph Beuys entsteht ein sozialgenial-Projekt, das die Berufsschülerinnen und Berufsschüler praxisnah auf den Beruf vorbereitet und den Kindern Medienkompetenz und Selbstwirksamkeit vermittelt. Das Konzept: Koordiniert und angeleitet von den angehenden Erzieherinnen und Erziehern fotografieren und kommentieren die Kinder ihre Lieblingsorte, ihre Hobbys, Freunde oder ihr Engagement – Vielfalt wird sichtbar. Die Bilder werden im September 2026 im Museum Villa Grün in Dillenburg gezeigt.

Die Berufsschüler haben alle Grundschulen Dillenburgs, die Förderschule sowie die 5. und 6. Klassen der Realschule und des Gymnasiums eingeladen, sich zu beteiligen. Mit dabei sind auch die Kinderfeuerwehr und die Jugend des THW aus Dillenburg sowie je eine Schulklasse aus Griechenland und der Türkei, die über das Netzwerk der Europaschulen von dem Projekt erfahren haben.

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher tragen die gesamte Organisation der Ausstellung. Basis dafür ist ein Projektkurs, der montags mit acht Stunden im Stundenplan verankert ist. Die Berufsschüler übernehmen die Kommunikation, gestalten Mitmachstationen wie bemalte Selfie-Pinnwände und koordinieren Schulbesuche. Nach dem Einsendeschluss am 1. April werden die Fotografien gesichtet und thematisch geclustert. Ihre Erfahrungen halten die Berufsschüler in Lerntagebüchern fest; der Projektkurs ist benotet. Fachlichen Input erhielten sie bei einem Workshop in der Hamburger Kunsthalle zum Thema Museumspädagogik.

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Bürgerstiftungen in Gomaringen und Mössingen: Große Nachfrage nach Bürgermobilen

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Die Bürgerstiftung Gomaringen hat im November 2025 ihr zweites Bürgermobil in Betrieb genommen. Mit dem elektrisch betriebenen Fahrzeug erweitert die Stiftung ihr Angebot für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde und ergänzt den öffentlichen Nahverkehr. Insgesamt 21 lokale Firmen, Selbstständige und Privatpersonen haben zur Finanzierung des neuen Bürgermobils beigetragen. Auch das Laden wird von einem Unternehmen übernommen. Der ehrenamtlich organisierte Fahrdienst unterstützt insbesondere mobilitätseingeschränkte Personen dabei, Termine wahrzunehmen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Seit dem Start des Angebots im Jahr 2015 wurden rund 100.000 Kilometer zurückgelegt und etwa 12.000 Fahrgäste befördert.

Auch bei der BürgerStiftung Mössingen ist ein Elektro-Bürgerauto im Einsatz, dessen Pflege und Stromversorgung von ortsansässigen Unternehmen gestellt wird. Die Stiftung zog bei ihrem Ehrenamtsabend Anfang November 2025 eine positive Bilanz: Unterstützt von rund 30 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern legte das Fahrzeug im laufenden Jahr etwa 20.000 Kilometer zurück.

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Bürgerstiftung für Haan & Gruiten erhält Klimaschutzpreis

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Die Bürgerstiftung für Haan & Gruiten wurde Mitte November 2025 mit dem ersten Platz des Westenergie Klimaschutzpreises ausgezeichnet. Für ihr Projekt „Gartenstadt Haan – Ich bin dabei!“, erhält sie ein Preisgeld von 1250 Euro. Die Bürgerstiftung setzt sich seit Jahren für mehr städtisches Grün ein. Mit Gießpatenschaften, an denen sich unter anderem der Bürgermeister, lokale Händler und Mitglieder des Kinderparlaments beteiligten, sorgte sie für die nachhaltige Pflege von Bepflanzungen. Darüber hinaus initiierte die Bürgerstiftung weitere Umweltprojekte, etwa ein „grünes Zimmer“ in einer Kita, den Bau von Nistkästen und die Anlage eines neuen Grünstreifens im Stadtgebiet. Mit der Ausgabe von bislang 200 „Mitmachschildern“ motiviert sie außerdem Garten- und Balkonbesitzer zu einer naturnahen Gestaltung und regt zur Nachahmung an. „Wichtig ist vor allem, dass wir zusammenarbeiten und Haan wieder zu der Gartenstadt wird, die sie einmal war“, fasste Heike Müller von der Bürgerstiftung gegenüber der Westdeutschen Zeitung vom 19. November 2025 die Ziele des Engagements zusammen. Der Klimaschutzpreis wird jährlich von dem Energieunternehmen Westenergie und der Stadt Haan ausgelobt.

Zum Artikel in der Westdeutschen Zeitung
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Inklusives Graffiti-Projekt

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Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule Johannes Clajus in Herzberg (Brandenburg) führen gemeinsam mit jungen Erwachsenen der Elsterwerke ein inklusives Kunstprojekt durch: Sie gestalten großformatige Graffiti-Wände im Kulturzentrum Pop-Anker. Das sozialgenial-Projekt bringt die Schüler mit den Menschen mit Behinderungen aus den Elsterwerken zusammen. Über die kreative Arbeit werden Hemmschwellen abgebaut und gegenseitige Wertschätzung gefördert. Zugleich erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in mögliche berufliche Perspektiven etwa in der Heilerziehungspflege.

Sie hatten die Bildentwürfe im Kunstunterricht entwickelt und in die Planungstreffen mit den Elsterwerkern eingebracht. Professionelle Unterstützung erhielten sie von zwei Graffiti-Künstlern, die zeigten, wie das Sprayen funktioniert und welche Formen und Effekte möglich sind.

In der Regel treffen sich Schüler und Elsterwerker zweimal pro Woche. Nach der Planungsphase haben sie die Wände grundiert, weiß gestrichen und Schablonen angefertigt. Noch im November 2025 beginnt die Umsetzung der Entwürfe: Zwei etwa acht Meter lange Wände im Pop-Anker werden mit Graffitis gestaltet, wofür rund ein Monat eingeplant ist, bis das gemeinsame Kunstwerk fertiggestellt ist.

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