Bürgerstiftungen in Gomaringen und Mössingen: Große Nachfrage nach Bürgermobilen

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Die Bürgerstiftung Gomaringen hat im November 2025 ihr zweites Bürgermobil in Betrieb genommen. Mit dem elektrisch betriebenen Fahrzeug erweitert die Stiftung ihr Angebot für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde und ergänzt den öffentlichen Nahverkehr. Insgesamt 21 lokale Firmen, Selbstständige und Privatpersonen haben zur Finanzierung des neuen Bürgermobils beigetragen. Auch das Laden wird von einem Unternehmen übernommen. Der ehrenamtlich organisierte Fahrdienst unterstützt insbesondere mobilitätseingeschränkte Personen dabei, Termine wahrzunehmen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Seit dem Start des Angebots im Jahr 2015 wurden rund 100.000 Kilometer zurückgelegt und etwa 12.000 Fahrgäste befördert.

Auch bei der BürgerStiftung Mössingen ist ein Elektro-Bürgerauto im Einsatz, dessen Pflege und Stromversorgung von ortsansässigen Unternehmen gestellt wird. Die Stiftung zog bei ihrem Ehrenamtsabend Anfang November 2025 eine positive Bilanz: Unterstützt von rund 30 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern legte das Fahrzeug im laufenden Jahr etwa 20.000 Kilometer zurück.

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Bürgerstiftung für Haan & Gruiten erhält Klimaschutzpreis

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Die Bürgerstiftung für Haan & Gruiten wurde Mitte November 2025 mit dem ersten Platz des Westenergie Klimaschutzpreises ausgezeichnet. Für ihr Projekt „Gartenstadt Haan – Ich bin dabei!“, erhält sie ein Preisgeld von 1250 Euro. Die Bürgerstiftung setzt sich seit Jahren für mehr städtisches Grün ein. Mit Gießpatenschaften, an denen sich unter anderem der Bürgermeister, lokale Händler und Mitglieder des Kinderparlaments beteiligten, sorgte sie für die nachhaltige Pflege von Bepflanzungen. Darüber hinaus initiierte die Bürgerstiftung weitere Umweltprojekte, etwa ein „grünes Zimmer“ in einer Kita, den Bau von Nistkästen und die Anlage eines neuen Grünstreifens im Stadtgebiet. Mit der Ausgabe von bislang 200 „Mitmachschildern“ motiviert sie außerdem Garten- und Balkonbesitzer zu einer naturnahen Gestaltung und regt zur Nachahmung an. „Wichtig ist vor allem, dass wir zusammenarbeiten und Haan wieder zu der Gartenstadt wird, die sie einmal war“, fasste Heike Müller von der Bürgerstiftung gegenüber der Westdeutschen Zeitung vom 19. November 2025 die Ziele des Engagements zusammen. Der Klimaschutzpreis wird jährlich von dem Energieunternehmen Westenergie und der Stadt Haan ausgelobt.

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Inklusives Graffiti-Projekt

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Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule Johannes Clajus in Herzberg (Brandenburg) führen gemeinsam mit jungen Erwachsenen der Elsterwerke ein inklusives Kunstprojekt durch: Sie gestalten großformatige Graffiti-Wände im Kulturzentrum Pop-Anker. Das sozialgenial-Projekt bringt die Schüler mit den Menschen mit Behinderungen aus den Elsterwerken zusammen. Über die kreative Arbeit werden Hemmschwellen abgebaut und gegenseitige Wertschätzung gefördert. Zugleich erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in mögliche berufliche Perspektiven etwa in der Heilerziehungspflege.

Sie hatten die Bildentwürfe im Kunstunterricht entwickelt und in die Planungstreffen mit den Elsterwerkern eingebracht. Professionelle Unterstützung erhielten sie von zwei Graffiti-Künstlern, die zeigten, wie das Sprayen funktioniert und welche Formen und Effekte möglich sind.

In der Regel treffen sich Schüler und Elsterwerker zweimal pro Woche. Nach der Planungsphase haben sie die Wände grundiert, weiß gestrichen und Schablonen angefertigt. Noch im November 2025 beginnt die Umsetzung der Entwürfe: Zwei etwa acht Meter lange Wände im Pop-Anker werden mit Graffitis gestaltet, wofür rund ein Monat eingeplant ist, bis das gemeinsame Kunstwerk fertiggestellt ist.

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Schülerinnen und Schüler betreuen Waldjugendspiele

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Schülerinnen und Schüler der Kielhornschule, einer Förderschule in Dortmund, haben die Waldjugendspiele im Süggelwald im Norden der Stadt betreut. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats November 2025.

Die Waldjugendspiele sind ein waldpädagogisches Angebot für Grund- und Förderschulkinder. Die Neuntklässler der Kielhornschule waren für die Betreuung der zehn Stationen verantwortlich und erklärten den Kindern die einzelnen Aufgaben. Unter anderem sollten diese Naturmaterialien ertasten, einen Holzstapel umsetzen, ein Waldtier pantomimisch darstellen, eine gefährliche Moorüberquerung bewältigen und als Umweltdetektive einen vermüllten Tatort untersuchen.

Im Unterricht wurde das Projekt zuvor intensiv vorbereitet: Was ist der Lebensraum Wald? Wer lebt dort? Und wie erkläre ich den Grundschülern die Inhalte verständlich? Fachlichen Input lieferte ein Förster, der jedes Jahr für eine Woche in die Schule kommt, ausgestopfte Tiere mitbringt und den Schülerinnen und Schülern den Wald anschaulich erklärt. Neben dem fachlichen Wissen lernten die Jugendlichen bei den Waldjugendspielen, Verantwortung zu übernehmen, und stärkten ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen.

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SozialGenial AG mit dem Heinrich-Schmitz-Preis ausgezeichnet

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Großer Erfolg für die Schülerinnen und Schüler des Mallinckrodt-Gymnasiums in Dortmund, einer sozialgenial-Schule: Die „SozialGenial AG“ wurde mit dem Heinrich-Schmitz-Preis für ihr Engagement für Bürgerrechte und Zivilcourage im Stadtbezirk Innenstadt-West ausgezeichnet.

Die AG konnte die Jury mit einer Vielzahl von Projekten sowie Einblicken in geplantes Engagement überzeugen. Unter anderem haben die Schülerinnen und Schüler bereits eine Spendenaktion für das Beratungscafé für Frauen in schwierigen Lebenslagen „Come In“ organisiert und eine Weihnachtsfeier in einem Seniorenheim gestaltet. Sie akquirierten Spenden für die Wohnungsloseninitiative „Gast-Haus statt Bank“ und für eine Kleiderkammer für Kinder.

Die „SozialGenial AG“ ist eine von mehr als 20 am Mallinckrodt-Gymnasium. Die Inhalte der Projekte fließen teilweise thematisch in Unterrichtsfächer wie Religion zurück. Am Ende des Schuljahrs wird die AG bei den Projekttagen Workshops zum Thema Nächstenliebe für jüngere Schülerinnen und Schüler organisieren. Geplant ist, zunächst den Begriff Nächstenliebe gemeinsam zu deuten und anschließend direkt in kleine Projekte umzusetzen.

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Goetheschule Wetzlar: Tennisunterricht und Smartphone-Support

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An der Goetheschule Wetzlar engagieren sich Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer AG individuell in sozialen Einrichtungen, Vereinen, Umwelt- und Kulturprojekten. Dabei planen die Schülerinnen und Schüler jeweils eigenständig ein eigenes sozialgenial-Projekt, führen es durch, reflektieren und dokumentieren ihr Engagement. Eine Schülerin hilft beispielsweise älteren Menschen in ihrer Nachbarschaft beim Umgang mit Smartphone oder Tablet. Sie erklärt, wie man Fotos verschickt, Apps installiert oder im Internet recherchiert. Daraus ist ein kleiner Computerkurs für Senioren entstanden. Ein Schüler gibt Tennisstunden für Kinder und hat dafür sogar einen Trainerschein gemacht. Neben Technik und Taktik vermittelt er vor allem Spaß an der Bewegung.

Begleitet werden die Projekte, die mindestens 13 Wochen dauern, durch die inhaltliche Anbindung an Fächer wie Ethik und Religion, Biologie, Erdkunde und Sport, sodass soziales Lernen mit verschiedenen Fachthemen verbunden wird. Die AG ist Teil des internationalen Programms „The Duke of Edinburgh’s International Award“, eines Programms zur Förderung von individuellen Stärken und Eigenverantwortung für junge Menschen, das an dem Oberstufengymnasium als AG angeboten wird.

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Schülerinnen engagieren sich für Gleichberechtigung

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14 Schülerinnen der Luisenschule in Bielefeld beschäftigen sich in der Demokratie-AG mit dem Thema Gleichberechtigung und wollen die Ergebnisse ihrer Arbeit aus der Schule heraus in den Stadtteil tragen. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Oktober 2025.

Ziel des Projekts ist es, Jugendliche im Quartier über das Thema Gleichberechtigung zu informieren und ihnen Wege zu zeigen, wie sie im Falle einer Ungleichbehandlung reagieren können. Gleichzeitig möchte die AG auch innerhalb der Schülerschaft Impulse zum Nachdenken und Umdenken geben.

Zunächst geht es darum, Wissen zu sammeln: Neben Internetrecherchen ist ein Besuch der städtischen Gleichstellungsstelle geplant. Außerdem führen die Schülerinnen Interviews – unter anderem mit einer Europa-Abgeordneten, die dem Ausschuss für Frauenrechte und Gleichstellung angehört, sowie mit Unternehmerinnen aus der Region. Unterstützt werden sie dabei von der Bielefelder Bürgerstiftung, die bei der Anbahnung der Kontakte ihr großes Netzwerk einbringt.

Die Demokratie-AG ist eine von 22 AGs im Wahlpflichtbereich. Sie wird jedes Jahr mit wechselnden Themen angeboten und ist mit einer Unterrichtsstunde im Stundenplan verankert, doch die Schülerinnen investieren auch darüber hinaus viel Zeit in ihr sozialgenial-Projekt. Das Engagement wird auf dem Zeugnis vermerkt.

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Bürgerstiftung Reutlingen erwirbt „Offenes Bildungshaus“

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Mit dem Kauf und der Renovierung eines Gebäudes der Evangelisch-Methodistischen Gemeinde hat die Bürgerstiftung Reutlingen das Haus langfristig als Bildungsstandort gesichert. Am 26. September 2025 wurde das neue „Offene Bildungshaus“ eröffnet, das die Bürgerstiftung der Volkshochschule Reutlingen sowie der Musikschule als langfristigen Mietern überlässt. Geplant ist zudem der Einzug eines Repair-Cafés, eine Schmuckwerkstatt gehört bereits zu den Mietern. „Es ist eine mehrfache Win-win-Situation“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Dr. Hans Hammann. „Mitten im Ort bleibt ein tolles Grundstück für alle erhalten, es gibt eine dauerhafte Bleibe für die VHS als zuverlässigen Mieter, die Bürgerstiftung konnte eine Erbschaft sinnvoll einsetzen und die Miete können wir wiederum an gemeinnützige Organisationen weitergeben.“

Bürgerstiftung Reutlingen
Artikel im Reutlinger General-Anzeiger (+)

Bürgerstiftung Braunschweig eröffnet Friedhofs-Café „Kränzchen“

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Die Bürgerstiftung Braunschweig hat auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof einen neuen Begegnungsort geschaffen: Seit dem 12. Oktober 2025 bietet das dort neu eröffnete „Café Kränzchen“ Trauernden einen offenen Raum für Begegnung, Gespräche und Beistand. Initiiert von der Bürgerstiftung und in Kooperation mit der evangelisch-lutherischen Propstei Braunschweig umgesetzt, lädt das Café sonntagnachmittags zum Verweilen bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein. Betrieben wird es von ehrenamtlichen Engagierten der Bürgerstiftung. Für die Finanzierung der Einrichtung konnte sie zahlreiche Unterstützer gewinnen, unter anderem die NDR-Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ 2024. Das Konzept von „Café Kränzchen“ wurde in der Vergangenheit bereits von den Bürgerstiftungen Stuttgart und Hellweg-Region sowie bei der Heilbronner Bürgerstiftung erfolgreich umgesetzt.

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Artikel bei news38.de
Artikel in der Braunschweiger Zeitung (+)

Bürgerstiftung Hamburg startet Demokratiefonds

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Die Bürgerstiftung Hamburg hat den Gemeinschaftsfonds „Demokratie stärken – Gemeinsam Zukunft gestalten“ ins Leben gerufen, in dem Mittel von verschiedenen Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen gebündelt werden. Unterstützt werden Projekte von Vereinen, Initiativen und kleinen Organisationen, die im Osten und Südwesten Hamburgs den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und demokratische Werte wie Respekt, Solidarität und Gewaltfreiheit vermitteln. Die Bürgerstiftung koordiniert die Vergabe der derzeit 160.000 Euro Fördermittel aus dem Fonds. Das Bewerbungsverfahren ist bewusst niedrigschwellig; ein Leitfaden steht online zur Verfügung. „Es bedarf einer kontinuierlichen Arbeit, um die Demokratie zu stärken. Nur so können wir verhindern, dass die Hamburger Stadtgesellschaft auseinanderdriftet“, sagt Rüdiger Ratsch-Heitmann, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Hamburg. Mit dem Gemeinschaftsfonds knüpft die Bürgerstiftung an das 2024 initiierte Bündnis GoVote an, mit dem sich verschiedene zivilgesellschaftliche Akteure gemeinsam für mehr Wahlbeteiligung engagiert hatten (bürgerAktiv berichtete).

Artikel im Hamburger Abendblatt
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Neues Stiftungskapital für die Bürgerstiftungen Bürstadt und Bad Tölz

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Die Bürgerstiftung Bürstadt hat eine zweckgebundene Zustiftung von 20.000 Euro in ihr Gesamtvermögen erhalten. Die Kapitalerträge werden gezielt inklusiven Projekten zugutekommen. Den Stifter Reinhard Tabar, der sich seit einem Unfall im Bürstädter Inklusionsbeirat engagiert, haben die Gespräche mit der Bürgerstiftung überzeugt: „Hier besteht ein Netzwerk und die Leute wissen, was sie tun. Mich hier in die bestehenden Strukturen einzubinden, fand ich sinnvoller, als etwas Eigenes zu machen.“

Auch die Bürgerstiftung Bad Tölz verzeichnet einen Zuwachs bei ihrem Stiftungskapital. Ihr wurde die Xaver-Bohr-Stiftung zugelegt, die aufgrund von Personalmangel nicht mehr eigenständig weitergeführt werden konnte. Dadurch hat sich das Vermögen der Bürgerstiftung im September 2025 auf rund 125.000 Euro verdoppelt.

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Beitrag in TiP Südhessen zur Bürgerstiftung Bürstadt
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sozialgenial-Projekt für Engagementpreis NRW nominiert

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Das sozialgenial-Projekt „SoziaL – Aktiv – Unterwegs“ des Gymnasiums Laurentianum in Warendorf ist für den Engagementpreis NRW 2025 nominiert. Vom 1. bis 31. Oktober kann jeder beim Publikumsvoting für das Projekt abstimmen. Das Projekt findet im Wahlpflichtfach Soziales Lernen statt, in dem Neunt- und Zehntklässler soziale Einrichtungen kennenlernen, praktische Erfahrungen sammeln und eigene Aktionen umsetzen – von Smartphone-Sprechstunden für Senioren über Kräuterkisten für Förderschüler bis hin zu Kurzfilmen und Podcasts über Ehrenamtliche und ihre Tätigkeiten.

Neben der Arbeit im Projekt sollen im Wahlpflichtfach vor allem die Persönlichkeitsbildung und das Demokratieverständnis der Jugendlichen gefördert werden. Zudem nutzt die Schule das Fach, um ihre Angebote im MINT-Bereich mit dem Sozialen Lernen zu verknüpfen. „Es geht nicht darum, einfach nur zuzugucken“, sagt die Lehrerin Ulla Herich. „Das soziale Engagement läuft also nicht nur als Wahlpflichtfach, sondern wird aktiv mit den anderen Schwerpunkten der Schule verknüpft.“

Der Engagementpreis NRW, in diesem Jahr unter dem Motto „Nachwuchs sichern und Zukunft gestalten – Talente fördern und Potenziale entfalten“, ist mit 5000 Euro dotiert. Sollte das Laurentianum gewinnen, möchte die Schule weitere Workshops anbieten und Technik für Filmprojekte anschaffen, um noch mehr Schülerinnen und Schüler zu erreichen und soziale Einrichtungen zu unterstützen.

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Schüler recherchieren Finanzthemen – Coaching geplant

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Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gänsewinkel in Schwerte beschäftigen sich im Ergänzungsfach „sozial & fit“ mit dem Thema Finanzbildung, um anschließend ihr Wissen dazu weiterzugeben. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats September 2025.

In dem Kurs recherchieren die Neuntklässler zu Themen wie Einnahmen und Ausgaben, Mietverträge oder Versicherungen, die sie etwa für einen Roller benötigen, und diskutieren mögliche Fallstricke. Sie lernen, wie man Verträge liest, wofür bestimmte Abkürzungen stehen und was sich im Kleingedruckten verbirgt. Auch der Besuch bei einer Bank steht auf dem Programm, um zu erfahren, welche Kontoarten es gibt und wie Zins und Zinseszins funktioniert.

Informationen erhalten sie von Referenten der Verbraucherzentrale und des Mieterbundes. Welche Folgen es haben kann, wenn man seine Ausgaben nicht im Griff hat, erfahren die Schüler von Menschen, die beispielsweise durch eine Spielsucht in die Schuldenfalle geraten sind. Ein Thema, das besonders nah an der Lebensrealität der Jugendlichen ist, etwa bei In-App-Käufe über das Handy.

Um ihr Wissen weitergeben zu können, werden die Schülerinnen und Schüler zu Coaches für ihre Mitschüler ausgebildet werden, das Konzept wird derzeit von Lehrkräften und Schulsozialarbeitern entwickelt. Der Bedarf ist da, das Interesse an dem Thema groß: Deshalb steht das Ergänzungsfach „sozial & fit“, ursprünglich nur für Kinder mit besonderem Förderbedarf angeboten, inzwischen allen Schülerinnen und Schülern offen.

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Engagement der Genossenschaftsbanken vor Ort 2024

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Schülergenossenschaften, Klimainitiative, Aufforstungsprojekte oder Finanzbildung: Die Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort engagieren sich mit einem breiten Spektrum an Projekten für das gesellschaftliche Zusammenleben in ihren Regionen. 2024 unterstützten sie Menschen und Institutionen mit insgesamt 176 Millionen Euro an freiwilligen Zuwendungen durch Spenden, Sponsoring und Stiftungserträgen. Das Stiftungsvermögen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe wuchs auf 391 Millionen Euro (bürgerAktiv berichtete). Infos über neue Projekte und alle aktuellen Zahlen zum Engagement finden sich auf dem Portal „Viele für viele“ sowie im Bericht über das gesellschaftliche Engagement, den der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. im August 2025 veröffentlicht hat.

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Zum Engagementbericht 2024

Schulübergreifendes Engagement: Warsteiner Schüler organisierten Nachhaltigkeitsmesse 

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In Warstein ist ein sozialgeniales Gemeinschaftsprojekt entstanden – drei unterschiedliche weiterführende Schulen der Stadt haben gemeinsam an Umweltschutzprojekten gearbeitet. Die Ergebnisse präsentieren die Schülerinnen und Schüler bei einer Nachhaltigkeitsmesse in der Warsteiner Aula im September 2025: Workshops, Infostände, Mitmachaktionen und ein Second-Chance-Markt stehen auf dem Plan. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler der Stadt sowie interessierte Eltern.

Das Gemeinschaftsprojekt startete im Schuljahr 2024/25 mit einem Spatenstich: Rund 40 Schülerinnen und Schüler aller drei Schulen beteiligten sich an einem Aufforstungsprojekt und pflanzten rund 300 Erlen im Plackwald im Sauerland. Danach entwickelten die Jugendlichen an ihren Schulen eigene Ideen für nachhaltige Projekte – von Blumenbomben über einen veganen Tag und Naturkosmetik bis hin zu Aufklärung gegen Klimamythen. Beteiligt waren die Jahrgänge 5 bis 10. Einige Projekte sind im Unterricht thematisch eingebunden worden, andere wurden nach dem Unterricht vorbereitet und durchgeführt, um dann einer größeren Gruppe die Ergebnisse zu präsentieren und in die anderen Schulen zu transferieren.

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Kraichgau Gemeinschaftsschule: Verantwortung übernehmen in der Nachbarschaft 

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Schülerinnen und Schüler der Kraichgau Gemeinschaftsschule in Gondelsheim entwickeln mit Senioren und Kita-Kindern sozialgenial-Projekte. „Wir müssen in der Gemeinde einfach präsenter sein und rausgehen“ – mit dieser Idee gründete die Lehrerin Heike Huhn zu Beginn des Schuljahres 2024/25 die AG Soziales Engagement. Die Schule liegt direkt neben einem Altenheim und einem Kindergarten. 31 Schülerinnen und Schüler wollten spontan mitmachen. Zunächst standen niedrigschwellige Begegnungen auf dem Programm: Kekse backen und Spielenachmittage mit den Senioren, Vorlesen im Kindergarten, Hausaufgabenbetreuung für den Grundschulzweig.

Im November 2024 bildete sich Heike Huhn im sozialgenial-Einsteiger-Webinar fort, um mit dem Engagement noch gezielter die Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern. Jetzt wurden deren Projekte anspruchsvoller, sie konnten Wissen aus dem Unterricht einbringen: Gemeinsam mit Kindergartenkindern führten sie Experimente durch und griffen dabei auf ihr Wissen aus Chemie und Physik zurück. Deutsch und Geschichte wurden lebendig bei biografischen Interviews mit Senioren. Auch ein Hochbeet wurde gemeinsam mit den Senioren gebaut und bepflanzt, hier flossen technische und biologische Kenntnisse ein, die Ernte und Verarbeitung knüpfen an das Fach Alltagskultur, Ernährung, Soziales an.

Ab dem Schuljahr 2025/26 ist sozialgenial fest im Stundenplan verankert: im neuen Fach „Engagement und Verantwortung“, das Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg ab diesem Schuljahr verpflichtend einführen müssen.

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Bürgerstiftung Erlangen initiiert Theaterprojekt für Jugendliche

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Die Bürgerstiftung Erlangen initiiert und unterstützt mit ihrer Initiative „Bühnenfuxx“ Projekte, in denen junge Menschen mit den Mitteln von darstellender Kunst und Musik auf ihre Lebenswelt aufmerksam machen. Den Auftakt machte ein interdisziplinäres Schultheaterprojekt am Christian-Ernst-Gymnasium, das am 21. Juli 2025 im Erlanger Markgrafentheater zur Aufführung kam. Unter dem Titel „Wie ich mich fühle“ hatten sich dafür rund 180 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11 in Theater, Musik, Fotografie und Texten mit Themen wie Identität, Zukunftsängsten und Selbstwahrnehmung auseinandergesetzt. Die Idee für das Projekt hatte Oliver von Flotow, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, der zuvor bereits mit einem Sommercamp und einem Buchprojekt Kinderperspektiven Raum gegeben hat.

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Bürgerstiftung Ettlingen etabliert Bewegungsprojekt in Kitas

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Mit ihrem Projekt „Biene“ – kurz für „Bewegungsangebote immer und überall“ – fördert die Bürgerstiftung Ettlingen seit drei Jahren gezielt die Bewegungsfreude von Kindern zwischen vier und sechs Jahren. In angeleiteten Stunden springen, balancieren und turnen die Kinder nicht nur, sondern trainieren auch Koordination, Ausdauer und soziale Fähigkeiten. Das didaktische Konzept beinhaltet neben erprobten Stundenplänen auch Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Einbeziehung der Eltern. Die Bürgerstiftung übernimmt jährlich über 15.000 Euro für Fachpersonal und bindet derzeit pro Jahr zwei neue Kitas ein. Ihr langfristiges Ziel ist es, das Projekt in allen Ettlinger Kindertagesstätten zu etablieren.

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Selbstgebaute Handprothesen für Minenopfer

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Schülerinnen und Schüler des Karl-Schiller-Berufskollegs in Dortmund haben Handprothesen finanziert und zusammengebaut, um Minenopfern zu helfen. Den Rahmen für das sozialgenial-Projekt bildete der „Future Chan(g)ce Day“ des Kollegs im Juni 2025, an dem sich die gesamte Schule in Workshops mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzte.

Die Idee zu den Handprothesen kam von einer Schülerin und fand schnell große Resonanz. Ein Bausatz für eine funktionale Handprothese kostet rund 300 Euro. Die Prothesen ermöglichen Menschen mit einer Handamputation wieder das Greifen. Finanziert wurden fünf dieser Bausätze durch Spenden aus der Schulgemeinde – vor allem aber durch Pfandsammelaktionen der Schülerinnen und Schüler.

Nach einer Videoeinführung bauten jeweils vier Schülerinnen und Schüler gemeinsam eine Hand zusammen – eine Teamarbeit, die etwa fünf Stunden dauerte und viel Feingefühl erforderte. Zusätzlich gestalteten sie eine Tasche für jede Prothese und schrieben einen persönlichen Brief an die Minenopfer. Partner des Projekts war die Hilfsorganisation The Hand Project, die die Bausätze zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellte.

Das Projekt wurde im Fachunterricht begleitet: In Biologie ging es um die Anatomie der Hand, in Politik um den Einsatz von Landminen in bewaffneten Konflikten, die Kommunikation mit den späteren Empfängern erfolgte auf Englisch.

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Haustiere richtig halten: sozialgenial-Projekt startet Kampagne

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Die Tierhilfe-AG des Freien Gymnasiums Joachimsthal in Brandenburg hat im Ort eine Kampagne gestartet, um über artgerechte Tierhaltung aufzuklären. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Juli 2025.

Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass manche Tierhalter überfordert sind und nicht gut für die Tiere sorgen – sei es aus Unwissenheit, Zeitmangel oder finanziellen Gründen. Um den konkreten Informationsbedarf zu ermitteln, führte die AG eine Umfrage an der eigenen Schule und an einer Grundschule durch. Ergebnis: Das häufigste Problem ist, zu wenig Zeit für die Tiere zu haben. Für ihre Aufklärungskampagne holten sich die Schülerinnen und Schüler dann fachliche Unterstützung – vom Tierheim Ladeburg, einer Katzenzüchterin und einem Hundetrainer. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, Tiere auch kognitiv zu fordern. Das Thema wurde auch im Fachunterricht behandelt: in Biologie und in Lebensgestaltung – Ethik – Religion (LER), in Klasse 8 im Zusammenhang mit „Mensch und Natur“ und in Klasse 9 in der Einheit zum Tierschutz.

Die gesammelten Informationen bereiteten die Schülerinnen und Schüler für einen Flyer und ihren Instagram-Kanal auf. Verteilt wurde das Material beim Elternsprechtag, am Tag der offenen Tür, am Schwarzen Brett und im Supermarkt vor Ort – für alle, die ein Tier haben oder sich eines anschaffen wollen.

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Neue Treuhandstiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung Bonn

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Die Bürgerstiftung Bonn übernimmt die Verwaltung der neuen Treuhandstiftung Löwenherz, die der Bonner Sport-Club 01/04 e.V. im Juni 2025 anlässlich seines 60-jährigen Bestehens gegründet hat. Die Stiftung ist mit einem Startkapital von 300.000 Euro ausgestattet. Ihr Ziel ist, Kinder, Jugendliche und älteren Menschen in Bonn zu unterstützen – geplant sind Projekte in den Bereichen Sport, Inklusion und Integration. Mit der Aktion Löwenherz hatte sich der Sportverein bereits in den vergangenen Jahren in diesen Bereichen engagiert. „Wir wollen auch außerhalb des Platzes Positives bewirken“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Bonner Sport-Clubs, Matthias Möseler, in einer im Bonner Generalanzeiger veröffentlichten Information vom 27. Juni 2025. Mit der Stiftung Löwenherz verwaltet die Bürgerstiftung Bonn unter ihrem Dach die elfte Treuhandstiftung neben 21 Stiftungsfonds und zwei selbständigen Stiftungen.

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Bürgerstiftung Biberach: Fahrradkurs für Frauen

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Einmal im Jahr bietet die Bürgerstiftung Biberach gemeinsam mit der Verkehrswacht ein Fahrradtraining für Frauen an, die keine oder nur geringe Erfahrung im Radfahren haben. Der Kurs der Bürgerstiftung schafft einen geschützten Raum, in dem die Frauen in ihrem eigenen Tempo üben und lernen können. Unterstützt werden sie dabei durch fachkundige Anleitung, Kinderbetreuung und ergänzende Angebote wie eine Erste-Hilfe-Schulung. Im Sommer 2025 nahmen 17 Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern an dem Fahrradkurs teil. „Es war eine große Freude, mit wie viel Motivation und Herzlichkeit die Teilnehmerinnen dabei waren. Neben dem Fahrradfahren kam auch der persönliche Austausch und das gegenseitige Kennenlernen nicht zu kurz“, sagte Karl Schley, Vorsitzender des Stiftungsrats der Bürgerstiftung Biberach, gegenüber der Schwäbischen Zeitung vom 26. Juni 2025. Aufgrund der positiven Resonanz führt die Bürgerstiftung das Projekt auch im kommenden Jahr fort.

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„Engagement wird bei uns gelebt“ – Schülerinnen im Gespräch mit Ministerin Feller

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Wie können Schulen Räume schaffen für junges Engagement? Darüber sprachen zwei Schülerinnen der Mathilde Anneke Gesamtschule Münster mit Nordrhein-Westfalens Schulministerin Dorothee Feller (CDU): Beim 68. Westfalentag in Dortmund berichteten Leonie Jung und Lilian Meyer auf großer Bühne, wie ihre Schule das Service-Learning-Programm sozialgenial der Stiftung Aktive Bürgerschaft umsetzt. Alle Kinder des 7. Jahrgangs der Schule engagieren sich im Rahmen von sozialgenial in gemeinnützigen Einrichtungen wie Seniorenheimen, Sportvereinen, in der Bahnhofsmission oder beim Naturschutzbund. In Jahrgangsstufe 11 folgt ein halbjähriges Projekt, bei dem die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich eine gemeinnützige Tätigkeit übernehmen. Unterstützt wird die Schule dabei von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen in der Stadt und der Stiftung Bürger für Münster. „An unserer Schule wird ehrenamtliches Engagement nicht nur gefördert, sondern gelebt“, erklärten die Schülerinnen beim Westfalentag. Viele ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler blieben auch nach Projektende weiterhin ehrenamtlich aktiv.

Die Ministerin lobte das Engagement als wichtigen Beitrag zur demokratischen Bildung: „Die Jugendlichen erleben Selbstwirksamkeit – sie sehen, dass sie etwas bewegen können. Das stärkt nicht nur das Selbstvertrauen, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Feller.

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Singbergschule gewinnt mit sozialgenial-Projekt bundesweiten Engagementpreis

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Großer Erfolg für die Singbergschule in Wölfersheim: Für ihren Aktionstag zum Thema Blutkrebs und ihr nachhaltiges soziales Engagement wurden zehn Schülerinnen und Schüler mit dem „Jugend hilft!“-Preis 2025 der Kinderhilfsorganisation Children for a better World ausgezeichnet. Sie setzten sich gegen 136 weitere Projekte aus ganz Deutschland durch. Das sozialgenial-Projekt war im Wahlpflichtkurs „Sozial Genial“ der Jahrgangsstufen 9 und 10 verankert. Mit Vorträgen, Erfahrungsberichten und einer DKMS-Registrierungsaktion konnten rund hundert Mitschüler als potenzielle Stammzellenspender gewonnen werden. Der Einsatz gegen Blutkrebs wurde bereits im Februar 2022 von der Stiftung Aktive Bürgerschaft als sozialgenial-Projekt des Monats ausgezeichnet. (bürgerAktiv berichtete).

Als eines von acht Siegerteams ist die AG im Oktober 2025 zu einem fünftägigen Engagement-Camp nach Berlin eingeladen. Dort nehmen sie an Workshops teil, vernetzen sich untereinander und entwickeln ihre Projekte weiter. Besondere Höhepunkte der Woche sind eine feierliche Abendgala mit Preisverleihung sowie ein Empfang im Schloss Bellevue bei Elke Büdenbender, der Frau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

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Großer Sprung beim Berufsorientierungs-Projekt der Bürgerstiftung Bürstadt

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Die Resonanz auf das 2024 von der Bürstädter Bürgerstiftung initiierte Projekt „Fit For Future“ ist sprunghaft gestiegen: Innerhalb eines Jahres wuchs die Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler von 50 auf aktuell 141, die Zahl der Partnerunternehmen wuchs von 24 auf 38. Das Projekt unterstützt Schülerinnen und Schüler mit Workshops, Mentoring und Unternehmensbesuchen bei der Berufsorientierung und zeigt Perspektiven bei ortsansässigen Betrieben auf. Bei einem Unternehmerfrühstück im Juni 2025 zog das Projektteam der Bürgerstiftung Bürstadt Bilanz und stellte mit „Fit For Future 2.0“ die nächsten Schritte vor. Dazu zählen eine digitale Plattform zur Anmeldung sowie ein gezielter Ausbau des Mentorings. „Mentoring baut Brücken, Fit For Future ist mehr als nur ein Netzwerk. Wir wollen das Gefühl vermitteln, du bist wichtig, du wirst gesehen und du wirst begleitet von uns“, sagten die Initiatoren Mika Back, Luigi Imperato und Mika Willwohl gegenüber dem Starkenburger Echo vom 23. Juni 2025.

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