Erinnerungsprojekt – „Es waren Menschen“

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Anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Eggeschule in Willebadessen einen schulweiten Gedenktag und eine Ausstellung unter dem Titel „Es waren Menschen – Erinnerungskultur erfahrbar machen“.

Die inhaltliche Vorbereitung und Umsetzung erfolgte durch die Fachschaft Gesellschaftslehre in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung, der Schülervertretung sowie dem Wahlpflichtkurs Erinnerungskultur. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 setzten sich im Geschichtsunterricht mit den Biografien ausgewählter Opfer auseinander. Mithilfe von Daten der internationalen Gedenkstätte Yad Vashem recherchierten sie deren Lebenswege und dokumentierten sie auf Plakaten.

Zudem beschrifteten die Schülerinnen und Schüler 400 Holzwürfel mit den Namen von Menschen, die im Vernichtungslager Sobibor ermordet wurden. Die Würfel wurden im Rahmen eines Gedenkaktes in der Aula der Schule zu einem Mahnmal in Pyramidenform zusammengefügt, um mit der symbolischen Verdichtung der einzelnen Namen zu einem gemeinsamen Erinnerungszeichen die Dimension der Verbrechen erfahrbar zu machen.

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Bürgerstiftungen Lörrach, Schwäbisch Haller Bürgerstiftung: Musikunterricht für junge Menschen

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Junge Musikerinnen und Musiker haben in einem Lörracher Altenpflegeheim ein Konzert gegeben. Die Auftritte sind Teil des Förderkonzepts der Bürgerstiftung Lörrach, die mit dem Riehle-Fonds unter ihrem Dach den Musikunterricht für Kinder aus einkommensschwachen Familien unterstützt. 2025 stellte die Bürgerstiftung rund 4600 Euro für Unterrichtszuschüsse, Instrumentenleihe und Konzertbesuche bereit.

Mit Unterstützung der Bausparkasse Schwäbisch Hall fördert seit 2003 auch die Schwäbisch Haller Bürgerstiftung die musikalische Ausbildung junger Menschen: Im Dezember 2025 spendeten die Bausparkasse und ihre Mitarbeitenden dafür 10.000 Euro. „Musik eröffnet Kindern und Jugendlichen wichtige Erfahrungsräume – sie stärkt Persönlichkeit, fördert Kreativität und verbindet Menschen“, erklärt Claudia Klug, Sprecherin der Geschäftsführung der Bausparkasse und Vorständin der Schwäbisch Haller Bürgerstiftung, gegenüber dem Hohenloher Tagblatt vom 11. Februar 2026.

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Bürgerstiftung Darmstadt startet Projekt zur Medienkompetenz

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Die Bürgerstiftung Darmstadt hat ein spielerisches Präventionsprojekt zur Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern entwickelt, meldete die Bürgerstiftung am 2. Februar 2026. Sie kooperierte dabei mit dem Steinbeis-Transferzentrum Serious Games. Eine Pilotphase an zwei Darmstädter Schulen ist dieses Jahr gestartet. Das Angebot soll Kinder der Unterstufenklassen frühzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien sensibilisieren.

In fünf Modulen werden altersgerecht Fähigkeiten für das Verhalten in Chatgruppen, Social Media, Kommunikation mit Fremden und Datenschutz vermittelt. In einem sechsten Modul werden auch die Erziehungsberechtigten eingebunden. „Medienkompetenz ist heute eine Schlüsselqualifikation. Kinder müssen früh lernen, sich sicher, reflektiert und verantwortungsbewusst in der digitalen Welt zu bewegen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Hoschek. Nach Abschluss der Pilotphase soll das Projekt weiterentwickelt und ausgebaut werden.

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Schüler engagieren sich für Barrierefreiheit

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Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule im hessischen Langen bauen eine Lego-Rampe für den barrierefreien Zugang zu einem Buchladen. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Februar 2026.

Mit Barrieren im Alltag kennen sich die Schülerinnen und Schüler aus, denn viele von ihnen sind selbst auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Schule ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Neben dem Bau der Lego-Rampe werden sie auch Gehwege, Eingänge zu Geschäften und öffentliche Toiletten in der Innenstadt von Langen auf Barrierefreiheit prüfen und ihre Beobachtungen in den digitalen Stadtplan für ein barrierefreies Langen eintragen. Mit dem Projekt knüpft die Schule an Langens Rolle als Modellstadt für eine inklusive Innenstadt an.

Weil die Lego-Rampe aus gebrauchten Steinen gebaut werden soll, rief die Stadt Langen in einer Pressemitteilung zu Lego-Spenden auf. Auf dem städtischen Wertstoffhof informierten sich die Schülerinnen und Schüler über Wiederverwertung und nachhaltige Materialnutzung. Umgesetzt wird das Projekt in einer Projektwoche im März.

Mit dem Projekt erweitern die Kinder nicht nur ihre handwerklichen, digitalen und sozialen Kompetenzen. Sie erfahren auch, dass sie ganz konkret etwas für die Langener Bevölkerung tun und ihrerseits Inklusion fördern können. Das Engagement wird im Zeugnis vermerkt und mit den sozialgenial-Zertifikaten gewürdigt.

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Turngemeinde gewinnt „Stern des Sports 2025“ für Ehrenamtskampagne

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„Vereinsheld 2025 – Unsere Zukunft ist Ehrenamt“: Mit dieser Initiative wirbt die Turngemeinde Herford von 1860 für das ehrenamtliche Engagement. Unter anderem organisiert sie regelmäßige Netzwerktreffen, eine „Heldenakademie“ und ein NextGen-Stipendium, um jugendliche Engagierte zu fördern. Für dieses Engagement ist der Turnverein am 26. Januar 2026 mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold 2025 des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken (BVR) und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgezeichnet worden. Er bekam ein Preisgeld von 10.000 Euro. Weitere „Sterne des Sports“ erhielten der VfB Eilenburg aus Sachsen für eine Initiative mit dem „FairPfiffen – Mut braucht Rückhalt“ und sowie der MTV Stuttgart 1943 aus Baden-Baden, der eine Parasport-Akademie gegründet hat. Ein Publikumspreis ging an ein Mitglied des VfL Rastede für ihr persönliches Engagement in der schwimmerischen Früherziehung. Alle Preisträger sind von ihren regionalen Volksbanken unterstützt worden. Mit den jährlichen verliehenen Auszeichnungen würdigen der BVR und der DOSB seit 2004 das gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen.

Sterne des Sports

w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank: Neue Bürgerstiftungsprojekte für Zusammenhalt gefördert 

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Neun Bürgerstiftungen aus Berlin und Brandenburg wurden 2025 durch den w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank gefördert. Insgesamt flossen 18.000 Euro in Projekte, die das Miteinander stärken, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und Ausgrenzung entgegenwirken. Die von Mai bis Oktober 2025 realisierten Projekte deckten ein breites thematisches Spektrum ab: Die Bürgerstiftungen Berlin, Königs Wusterhausen, Schöneiche und Neukölln setzten pädagogische Projekte um. Die Bürgerstiftungen Lichtenberg, Oranienburg und Himmelpfort schufen neue Begegnungs- und Teilhabemöglichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen. Die Bürgerstiftung Treptow-Köpenick unterstützte ein soziokulturelles Jugendtheater, während die Bürgerstiftung Barnim-Uckermark gemeinsam mit Jugendlichen einen Film-Workshop zum Thema Engagement durchführte. Mit dem w!r-Stiftungsfonds, den die Stiftung Aktive Bürgerschaft verwaltet, unterstreicht die Berliner Volksbank ihr Engagement für bürgerschaftliches Handeln und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region.

Der w!r-Stiftungsfonds auf der Webseite der Berliner Volksbank
Der w!r-Stiftungsfonds auf der Webseite der Stiftung Aktive Bürgerschaft

Große Resonanz auf den Erbrechtstag der Bürgerstiftung Leipzig

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Mit rund 180 Teilnehmenden ist der Erbrechtstag der Bürgerstiftung Leipzig am 17. November 2025 auf große Resonanz gestoßen. Ziel war es, den Teilnehmenden einen fundierten Überblick über die Möglichkeiten und Herausforderungen der Nachlassgestaltung zu geben. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Stadtbibliothek sowie Leipziger Juristinnen und Juristen ausgerichtet. In sechs Fachvorträgen informierten diese über steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen sowie zentrale Themen wie Testamentserstellung, Nachlassregelungen und erbschaftsteuerliche Aspekte. Ergänzend stellte die Bürgerstiftung Leipzig vor, wie Vermögen sowohl zu Lebzeiten als auch im Rahmen einer testamentarischen Verfügung für gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden kann.

Zur Bürgerstiftung Leipzig
Zur Dokumentation des Erbrechtstags der Bürgerstiftung Leipzig

Bürgerstiftung Gehrden erhält altes Brauhaus als Zustiftung

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Die Bürgerstiftung Gehrden hat das denkmalgeschützte ehemalige Brauereigebäude, das heute das Stadtmuseum von Gehrden beherbergt, vom bisherigen Eigentümer als Zustiftung erhalten. Ziel der Bürgerstiftung ist es, das sanierungsbedürftige Gebäude aus dem 17. Jahrhundert als Stadtmuseum zu sichern, schrittweise instand zu setzen und langfristig für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Die Sanierung erfordert einen hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand. Es sei das größte Projekt in der noch jungen Geschichte der Bürgerstiftung Gehrden, sagte Vorstandsmitglied Wolfgang Middelberg gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen vom 20. Januar 2026. Für die Finanzierung setzt die erst 2023 gegründete Bürgerstiftung auf die Einnahmen aus der Vermietung an die Stadt Gehrden sowie auf Fördermittel, Spenden und ehrenamtliches Engagement.

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Zum Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen (+)

Schülerinnen und Schüler stärken Kita-Kinder beim Grenzen setzen

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Anlässlich der Orange Week gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder haben Schülerinnen und Schüler des Börde-Berufskollegs in Soest Workshops für eine Kita organisiert – das sozialgenial-Projekt des Monats Januar 2026.

Ziel des Projekts „Mein Gefühl, mein Nein, meine Grenzen“ war es, die Kita-Kinder für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und gleichzeitig zu stärken. In drei aufeinander aufbauenden Einheiten arbeiteten die Schülerinnen und Schüler spielerisch und altersgerecht mit den Kindern.

Mittels eines Bilderbuchs stärkten sie zunächst das Körperbewusstsein und das Vertrauen in das eigene Bauchgefühl. Anschließend beschäftigten sich die Kinder mit ihrem Körper, erlaubten und unerlaubten Berührungen sowie klaren Formen des Neinsagens mithilfe eines Ampelspiels. In der dritten Einheit ging es um gute und schlechte Geheimnisse sowie um Vertrauenspersonen. Den Abschluss bildeten selbst gestaltete orangefarbene Hände mit Zukunftswünschen, die an einen Baum gehängt wurden, den die als Geschenk auf dem Kita-Gelände pflanzten – als Zeichen für Selbstschutz, Würde und Mut.

Die Schülerinnen und Schüler besuchen die zweijährige Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Soziales. Angesiedelt war das sozialgenial-Projekt im Religionsunterricht, der religiöse, ethische und berufspraktische Fragestellungen miteinander verbindet.

Die Kinder reagierten begeistert auf die Workshops. Die Erzieherinnen sagten, dass sie sich durch das Projekt ermutigt fühlen, das Thema künftig selbst aufzugreifen. Am Berufskolleg wird das sozialgenial-Projekt wird verstetigt und künftig Teil der jährlich stattfindenden Projektwoche zur Orange Week sein.

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Berufsschüler organisieren Fotoprojekt für Kinder

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Die Abschlussklasse der Erzieherausbildung der Gewerblichen Schulen Dillenburg organisiert die Foto-Ausstellung „Kinderblicke: Unsere Welt im Fokus – Kinder machen Kunst“. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Dezember 2025.

Unter dem Motto „Jeder ist ein Künstler“ von Joseph Beuys entsteht ein sozialgenial-Projekt, das die Berufsschülerinnen und Berufsschüler praxisnah auf den Beruf vorbereitet und den Kindern Medienkompetenz und Selbstwirksamkeit vermittelt. Das Konzept: Koordiniert und angeleitet von den angehenden Erzieherinnen und Erziehern fotografieren und kommentieren die Kinder ihre Lieblingsorte, ihre Hobbys, Freunde oder ihr Engagement – Vielfalt wird sichtbar. Die Bilder werden im September 2026 im Museum Villa Grün in Dillenburg gezeigt.

Die Berufsschüler haben alle Grundschulen Dillenburgs, die Förderschule sowie die 5. und 6. Klassen der Realschule und des Gymnasiums eingeladen, sich zu beteiligen. Mit dabei sind auch die Kinderfeuerwehr und die Jugend des THW aus Dillenburg sowie je eine Schulklasse aus Griechenland und der Türkei, die über das Netzwerk der Europaschulen von dem Projekt erfahren haben.

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher tragen die gesamte Organisation der Ausstellung. Basis dafür ist ein Projektkurs, der montags mit acht Stunden im Stundenplan verankert ist. Die Berufsschüler übernehmen die Kommunikation, gestalten Mitmachstationen wie bemalte Selfie-Pinnwände und koordinieren Schulbesuche. Nach dem Einsendeschluss am 1. April werden die Fotografien gesichtet und thematisch geclustert. Ihre Erfahrungen halten die Berufsschüler in Lerntagebüchern fest; der Projektkurs ist benotet. Fachlichen Input erhielten sie bei einem Workshop in der Hamburger Kunsthalle zum Thema Museumspädagogik.

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Bürgerstiftungen in Gomaringen und Mössingen: Große Nachfrage nach Bürgermobilen

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Die Bürgerstiftung Gomaringen hat im November 2025 ihr zweites Bürgermobil in Betrieb genommen. Mit dem elektrisch betriebenen Fahrzeug erweitert die Stiftung ihr Angebot für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde und ergänzt den öffentlichen Nahverkehr. Insgesamt 21 lokale Firmen, Selbstständige und Privatpersonen haben zur Finanzierung des neuen Bürgermobils beigetragen. Auch das Laden wird von einem Unternehmen übernommen. Der ehrenamtlich organisierte Fahrdienst unterstützt insbesondere mobilitätseingeschränkte Personen dabei, Termine wahrzunehmen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Seit dem Start des Angebots im Jahr 2015 wurden rund 100.000 Kilometer zurückgelegt und etwa 12.000 Fahrgäste befördert.

Auch bei der BürgerStiftung Mössingen ist ein Elektro-Bürgerauto im Einsatz, dessen Pflege und Stromversorgung von ortsansässigen Unternehmen gestellt wird. Die Stiftung zog bei ihrem Ehrenamtsabend Anfang November 2025 eine positive Bilanz: Unterstützt von rund 30 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern legte das Fahrzeug im laufenden Jahr etwa 20.000 Kilometer zurück.

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Bürgerstiftung für Haan & Gruiten erhält Klimaschutzpreis

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Die Bürgerstiftung für Haan & Gruiten wurde Mitte November 2025 mit dem ersten Platz des Westenergie Klimaschutzpreises ausgezeichnet. Für ihr Projekt „Gartenstadt Haan – Ich bin dabei!“, erhält sie ein Preisgeld von 1250 Euro. Die Bürgerstiftung setzt sich seit Jahren für mehr städtisches Grün ein. Mit Gießpatenschaften, an denen sich unter anderem der Bürgermeister, lokale Händler und Mitglieder des Kinderparlaments beteiligten, sorgte sie für die nachhaltige Pflege von Bepflanzungen. Darüber hinaus initiierte die Bürgerstiftung weitere Umweltprojekte, etwa ein „grünes Zimmer“ in einer Kita, den Bau von Nistkästen und die Anlage eines neuen Grünstreifens im Stadtgebiet. Mit der Ausgabe von bislang 200 „Mitmachschildern“ motiviert sie außerdem Garten- und Balkonbesitzer zu einer naturnahen Gestaltung und regt zur Nachahmung an. „Wichtig ist vor allem, dass wir zusammenarbeiten und Haan wieder zu der Gartenstadt wird, die sie einmal war“, fasste Heike Müller von der Bürgerstiftung gegenüber der Westdeutschen Zeitung vom 19. November 2025 die Ziele des Engagements zusammen. Der Klimaschutzpreis wird jährlich von dem Energieunternehmen Westenergie und der Stadt Haan ausgelobt.

Zum Artikel in der Westdeutschen Zeitung
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Inklusives Graffiti-Projekt

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Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule Johannes Clajus in Herzberg (Brandenburg) führen gemeinsam mit jungen Erwachsenen der Elsterwerke ein inklusives Kunstprojekt durch: Sie gestalten großformatige Graffiti-Wände im Kulturzentrum Pop-Anker. Das sozialgenial-Projekt bringt die Schüler mit den Menschen mit Behinderungen aus den Elsterwerken zusammen. Über die kreative Arbeit werden Hemmschwellen abgebaut und gegenseitige Wertschätzung gefördert. Zugleich erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in mögliche berufliche Perspektiven etwa in der Heilerziehungspflege.

Sie hatten die Bildentwürfe im Kunstunterricht entwickelt und in die Planungstreffen mit den Elsterwerkern eingebracht. Professionelle Unterstützung erhielten sie von zwei Graffiti-Künstlern, die zeigten, wie das Sprayen funktioniert und welche Formen und Effekte möglich sind.

In der Regel treffen sich Schüler und Elsterwerker zweimal pro Woche. Nach der Planungsphase haben sie die Wände grundiert, weiß gestrichen und Schablonen angefertigt. Noch im November 2025 beginnt die Umsetzung der Entwürfe: Zwei etwa acht Meter lange Wände im Pop-Anker werden mit Graffitis gestaltet, wofür rund ein Monat eingeplant ist, bis das gemeinsame Kunstwerk fertiggestellt ist.

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Schülerinnen und Schüler betreuen Waldjugendspiele

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Schülerinnen und Schüler der Kielhornschule, einer Förderschule in Dortmund, haben die Waldjugendspiele im Süggelwald im Norden der Stadt betreut. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats November 2025.

Die Waldjugendspiele sind ein waldpädagogisches Angebot für Grund- und Förderschulkinder. Die Neuntklässler der Kielhornschule waren für die Betreuung der zehn Stationen verantwortlich und erklärten den Kindern die einzelnen Aufgaben. Unter anderem sollten diese Naturmaterialien ertasten, einen Holzstapel umsetzen, ein Waldtier pantomimisch darstellen, eine gefährliche Moorüberquerung bewältigen und als Umweltdetektive einen vermüllten Tatort untersuchen.

Im Unterricht wurde das Projekt zuvor intensiv vorbereitet: Was ist der Lebensraum Wald? Wer lebt dort? Und wie erkläre ich den Grundschülern die Inhalte verständlich? Fachlichen Input lieferte ein Förster, der jedes Jahr für eine Woche in die Schule kommt, ausgestopfte Tiere mitbringt und den Schülerinnen und Schülern den Wald anschaulich erklärt. Neben dem fachlichen Wissen lernten die Jugendlichen bei den Waldjugendspielen, Verantwortung zu übernehmen, und stärkten ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen.

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SozialGenial AG mit dem Heinrich-Schmitz-Preis ausgezeichnet

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Großer Erfolg für die Schülerinnen und Schüler des Mallinckrodt-Gymnasiums in Dortmund, einer sozialgenial-Schule: Die „SozialGenial AG“ wurde mit dem Heinrich-Schmitz-Preis für ihr Engagement für Bürgerrechte und Zivilcourage im Stadtbezirk Innenstadt-West ausgezeichnet.

Die AG konnte die Jury mit einer Vielzahl von Projekten sowie Einblicken in geplantes Engagement überzeugen. Unter anderem haben die Schülerinnen und Schüler bereits eine Spendenaktion für das Beratungscafé für Frauen in schwierigen Lebenslagen „Come In“ organisiert und eine Weihnachtsfeier in einem Seniorenheim gestaltet. Sie akquirierten Spenden für die Wohnungsloseninitiative „Gast-Haus statt Bank“ und für eine Kleiderkammer für Kinder.

Die „SozialGenial AG“ ist eine von mehr als 20 am Mallinckrodt-Gymnasium. Die Inhalte der Projekte fließen teilweise thematisch in Unterrichtsfächer wie Religion zurück. Am Ende des Schuljahrs wird die AG bei den Projekttagen Workshops zum Thema Nächstenliebe für jüngere Schülerinnen und Schüler organisieren. Geplant ist, zunächst den Begriff Nächstenliebe gemeinsam zu deuten und anschließend direkt in kleine Projekte umzusetzen.

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Goetheschule Wetzlar: Tennisunterricht und Smartphone-Support

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An der Goetheschule Wetzlar engagieren sich Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer AG individuell in sozialen Einrichtungen, Vereinen, Umwelt- und Kulturprojekten. Dabei planen die Schülerinnen und Schüler jeweils eigenständig ein eigenes sozialgenial-Projekt, führen es durch, reflektieren und dokumentieren ihr Engagement. Eine Schülerin hilft beispielsweise älteren Menschen in ihrer Nachbarschaft beim Umgang mit Smartphone oder Tablet. Sie erklärt, wie man Fotos verschickt, Apps installiert oder im Internet recherchiert. Daraus ist ein kleiner Computerkurs für Senioren entstanden. Ein Schüler gibt Tennisstunden für Kinder und hat dafür sogar einen Trainerschein gemacht. Neben Technik und Taktik vermittelt er vor allem Spaß an der Bewegung.

Begleitet werden die Projekte, die mindestens 13 Wochen dauern, durch die inhaltliche Anbindung an Fächer wie Ethik und Religion, Biologie, Erdkunde und Sport, sodass soziales Lernen mit verschiedenen Fachthemen verbunden wird. Die AG ist Teil des internationalen Programms „The Duke of Edinburgh’s International Award“, eines Programms zur Förderung von individuellen Stärken und Eigenverantwortung für junge Menschen, das an dem Oberstufengymnasium als AG angeboten wird.

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Schülerinnen engagieren sich für Gleichberechtigung

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14 Schülerinnen der Luisenschule in Bielefeld beschäftigen sich in der Demokratie-AG mit dem Thema Gleichberechtigung und wollen die Ergebnisse ihrer Arbeit aus der Schule heraus in den Stadtteil tragen. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Oktober 2025.

Ziel des Projekts ist es, Jugendliche im Quartier über das Thema Gleichberechtigung zu informieren und ihnen Wege zu zeigen, wie sie im Falle einer Ungleichbehandlung reagieren können. Gleichzeitig möchte die AG auch innerhalb der Schülerschaft Impulse zum Nachdenken und Umdenken geben.

Zunächst geht es darum, Wissen zu sammeln: Neben Internetrecherchen ist ein Besuch der städtischen Gleichstellungsstelle geplant. Außerdem führen die Schülerinnen Interviews – unter anderem mit einer Europa-Abgeordneten, die dem Ausschuss für Frauenrechte und Gleichstellung angehört, sowie mit Unternehmerinnen aus der Region. Unterstützt werden sie dabei von der Bielefelder Bürgerstiftung, die bei der Anbahnung der Kontakte ihr großes Netzwerk einbringt.

Die Demokratie-AG ist eine von 22 AGs im Wahlpflichtbereich. Sie wird jedes Jahr mit wechselnden Themen angeboten und ist mit einer Unterrichtsstunde im Stundenplan verankert, doch die Schülerinnen investieren auch darüber hinaus viel Zeit in ihr sozialgenial-Projekt. Das Engagement wird auf dem Zeugnis vermerkt.

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Bürgerstiftung Reutlingen erwirbt „Offenes Bildungshaus“

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Mit dem Kauf und der Renovierung eines Gebäudes der Evangelisch-Methodistischen Gemeinde hat die Bürgerstiftung Reutlingen das Haus langfristig als Bildungsstandort gesichert. Am 26. September 2025 wurde das neue „Offene Bildungshaus“ eröffnet, das die Bürgerstiftung der Volkshochschule Reutlingen sowie der Musikschule als langfristigen Mietern überlässt. Geplant ist zudem der Einzug eines Repair-Cafés, eine Schmuckwerkstatt gehört bereits zu den Mietern. „Es ist eine mehrfache Win-win-Situation“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Dr. Hans Hammann. „Mitten im Ort bleibt ein tolles Grundstück für alle erhalten, es gibt eine dauerhafte Bleibe für die VHS als zuverlässigen Mieter, die Bürgerstiftung konnte eine Erbschaft sinnvoll einsetzen und die Miete können wir wiederum an gemeinnützige Organisationen weitergeben.“

Bürgerstiftung Reutlingen
Artikel im Reutlinger General-Anzeiger (+)

Bürgerstiftung Braunschweig eröffnet Friedhofs-Café „Kränzchen“

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Die Bürgerstiftung Braunschweig hat auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof einen neuen Begegnungsort geschaffen: Seit dem 12. Oktober 2025 bietet das dort neu eröffnete „Café Kränzchen“ Trauernden einen offenen Raum für Begegnung, Gespräche und Beistand. Initiiert von der Bürgerstiftung und in Kooperation mit der evangelisch-lutherischen Propstei Braunschweig umgesetzt, lädt das Café sonntagnachmittags zum Verweilen bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein. Betrieben wird es von ehrenamtlichen Engagierten der Bürgerstiftung. Für die Finanzierung der Einrichtung konnte sie zahlreiche Unterstützer gewinnen, unter anderem die NDR-Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ 2024. Das Konzept von „Café Kränzchen“ wurde in der Vergangenheit bereits von den Bürgerstiftungen Stuttgart und Hellweg-Region sowie bei der Heilbronner Bürgerstiftung erfolgreich umgesetzt.

Zur Bürgerstiftung Braunschweig
Artikel bei news38.de
Artikel in der Braunschweiger Zeitung (+)

Bürgerstiftung Hamburg startet Demokratiefonds

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Die Bürgerstiftung Hamburg hat den Gemeinschaftsfonds „Demokratie stärken – Gemeinsam Zukunft gestalten“ ins Leben gerufen, in dem Mittel von verschiedenen Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen gebündelt werden. Unterstützt werden Projekte von Vereinen, Initiativen und kleinen Organisationen, die im Osten und Südwesten Hamburgs den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und demokratische Werte wie Respekt, Solidarität und Gewaltfreiheit vermitteln. Die Bürgerstiftung koordiniert die Vergabe der derzeit 160.000 Euro Fördermittel aus dem Fonds. Das Bewerbungsverfahren ist bewusst niedrigschwellig; ein Leitfaden steht online zur Verfügung. „Es bedarf einer kontinuierlichen Arbeit, um die Demokratie zu stärken. Nur so können wir verhindern, dass die Hamburger Stadtgesellschaft auseinanderdriftet“, sagt Rüdiger Ratsch-Heitmann, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Hamburg. Mit dem Gemeinschaftsfonds knüpft die Bürgerstiftung an das 2024 initiierte Bündnis GoVote an, mit dem sich verschiedene zivilgesellschaftliche Akteure gemeinsam für mehr Wahlbeteiligung engagiert hatten (bürgerAktiv berichtete).

Artikel im Hamburger Abendblatt
Zur Bürgerstiftung Hamburg

Neues Stiftungskapital für die Bürgerstiftungen Bürstadt und Bad Tölz

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Die Bürgerstiftung Bürstadt hat eine zweckgebundene Zustiftung von 20.000 Euro in ihr Gesamtvermögen erhalten. Die Kapitalerträge werden gezielt inklusiven Projekten zugutekommen. Den Stifter Reinhard Tabar, der sich seit einem Unfall im Bürstädter Inklusionsbeirat engagiert, haben die Gespräche mit der Bürgerstiftung überzeugt: „Hier besteht ein Netzwerk und die Leute wissen, was sie tun. Mich hier in die bestehenden Strukturen einzubinden, fand ich sinnvoller, als etwas Eigenes zu machen.“

Auch die Bürgerstiftung Bad Tölz verzeichnet einen Zuwachs bei ihrem Stiftungskapital. Ihr wurde die Xaver-Bohr-Stiftung zugelegt, die aufgrund von Personalmangel nicht mehr eigenständig weitergeführt werden konnte. Dadurch hat sich das Vermögen der Bürgerstiftung im September 2025 auf rund 125.000 Euro verdoppelt.

Zur Bürgerstiftung Bürstadt
Beitrag in TiP Südhessen zur Bürgerstiftung Bürstadt
Zur Bürgerstiftung Bad Tölz

sozialgenial-Projekt für Engagementpreis NRW nominiert

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Das sozialgenial-Projekt „SoziaL – Aktiv – Unterwegs“ des Gymnasiums Laurentianum in Warendorf ist für den Engagementpreis NRW 2025 nominiert. Vom 1. bis 31. Oktober kann jeder beim Publikumsvoting für das Projekt abstimmen. Das Projekt findet im Wahlpflichtfach Soziales Lernen statt, in dem Neunt- und Zehntklässler soziale Einrichtungen kennenlernen, praktische Erfahrungen sammeln und eigene Aktionen umsetzen – von Smartphone-Sprechstunden für Senioren über Kräuterkisten für Förderschüler bis hin zu Kurzfilmen und Podcasts über Ehrenamtliche und ihre Tätigkeiten.

Neben der Arbeit im Projekt sollen im Wahlpflichtfach vor allem die Persönlichkeitsbildung und das Demokratieverständnis der Jugendlichen gefördert werden. Zudem nutzt die Schule das Fach, um ihre Angebote im MINT-Bereich mit dem Sozialen Lernen zu verknüpfen. „Es geht nicht darum, einfach nur zuzugucken“, sagt die Lehrerin Ulla Herich. „Das soziale Engagement läuft also nicht nur als Wahlpflichtfach, sondern wird aktiv mit den anderen Schwerpunkten der Schule verknüpft.“

Der Engagementpreis NRW, in diesem Jahr unter dem Motto „Nachwuchs sichern und Zukunft gestalten – Talente fördern und Potenziale entfalten“, ist mit 5000 Euro dotiert. Sollte das Laurentianum gewinnen, möchte die Schule weitere Workshops anbieten und Technik für Filmprojekte anschaffen, um noch mehr Schülerinnen und Schüler zu erreichen und soziale Einrichtungen zu unterstützen.

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Schüler recherchieren Finanzthemen – Coaching geplant

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Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gänsewinkel in Schwerte beschäftigen sich im Ergänzungsfach „sozial & fit“ mit dem Thema Finanzbildung, um anschließend ihr Wissen dazu weiterzugeben. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats September 2025.

In dem Kurs recherchieren die Neuntklässler zu Themen wie Einnahmen und Ausgaben, Mietverträge oder Versicherungen, die sie etwa für einen Roller benötigen, und diskutieren mögliche Fallstricke. Sie lernen, wie man Verträge liest, wofür bestimmte Abkürzungen stehen und was sich im Kleingedruckten verbirgt. Auch der Besuch bei einer Bank steht auf dem Programm, um zu erfahren, welche Kontoarten es gibt und wie Zins und Zinseszins funktioniert.

Informationen erhalten sie von Referenten der Verbraucherzentrale und des Mieterbundes. Welche Folgen es haben kann, wenn man seine Ausgaben nicht im Griff hat, erfahren die Schüler von Menschen, die beispielsweise durch eine Spielsucht in die Schuldenfalle geraten sind. Ein Thema, das besonders nah an der Lebensrealität der Jugendlichen ist, etwa bei In-App-Käufe über das Handy.

Um ihr Wissen weitergeben zu können, werden die Schülerinnen und Schüler zu Coaches für ihre Mitschüler ausgebildet werden, das Konzept wird derzeit von Lehrkräften und Schulsozialarbeitern entwickelt. Der Bedarf ist da, das Interesse an dem Thema groß: Deshalb steht das Ergänzungsfach „sozial & fit“, ursprünglich nur für Kinder mit besonderem Förderbedarf angeboten, inzwischen allen Schülerinnen und Schülern offen.

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Engagement der Genossenschaftsbanken vor Ort 2024

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Schülergenossenschaften, Klimainitiative, Aufforstungsprojekte oder Finanzbildung: Die Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort engagieren sich mit einem breiten Spektrum an Projekten für das gesellschaftliche Zusammenleben in ihren Regionen. 2024 unterstützten sie Menschen und Institutionen mit insgesamt 176 Millionen Euro an freiwilligen Zuwendungen durch Spenden, Sponsoring und Stiftungserträgen. Das Stiftungsvermögen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe wuchs auf 391 Millionen Euro (bürgerAktiv berichtete). Infos über neue Projekte und alle aktuellen Zahlen zum Engagement finden sich auf dem Portal „Viele für viele“ sowie im Bericht über das gesellschaftliche Engagement, den der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. im August 2025 veröffentlicht hat.

Zum Portal „Viele für viele“
Zum Engagementbericht 2024

Schulübergreifendes Engagement: Warsteiner Schüler organisierten Nachhaltigkeitsmesse 

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In Warstein ist ein sozialgeniales Gemeinschaftsprojekt entstanden – drei unterschiedliche weiterführende Schulen der Stadt haben gemeinsam an Umweltschutzprojekten gearbeitet. Die Ergebnisse präsentieren die Schülerinnen und Schüler bei einer Nachhaltigkeitsmesse in der Warsteiner Aula im September 2025: Workshops, Infostände, Mitmachaktionen und ein Second-Chance-Markt stehen auf dem Plan. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler der Stadt sowie interessierte Eltern.

Das Gemeinschaftsprojekt startete im Schuljahr 2024/25 mit einem Spatenstich: Rund 40 Schülerinnen und Schüler aller drei Schulen beteiligten sich an einem Aufforstungsprojekt und pflanzten rund 300 Erlen im Plackwald im Sauerland. Danach entwickelten die Jugendlichen an ihren Schulen eigene Ideen für nachhaltige Projekte – von Blumenbomben über einen veganen Tag und Naturkosmetik bis hin zu Aufklärung gegen Klimamythen. Beteiligt waren die Jahrgänge 5 bis 10. Einige Projekte sind im Unterricht thematisch eingebunden worden, andere wurden nach dem Unterricht vorbereitet und durchgeführt, um dann einer größeren Gruppe die Ergebnisse zu präsentieren und in die anderen Schulen zu transferieren.

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