Zivilgesellschaftlich und organisiertes Engagement in Sachsen
https://www.aktive-buergerschaft.de/wp-content/themes/osmosis/images/empty/thumbnail.jpg 150 150 Stiftung Aktive Bürgerschaft Stiftung Aktive Bürgerschaft https://www.aktive-buergerschaft.de/wp-content/themes/osmosis/images/empty/thumbnail.jpgDas organisierte Engagement in Sachsen leidet unter Mitglieder- und Ressourcenmangel, ist soziokulturell gering in der sächsischen Gesellschaft verankert und hängt an öffentlichen Fördertöpfen. Folglich ist es vor allem in staatlichen und kommunalen Aufgabenbereichen stark ausgeprägt, und Politik und Verwaltung können ihre Präferenzen in der Engagementförderung leicht durchsetzen. Das stellen Holger Backhaus-Maul, Lina Hehl und Rudolf Speth in ihrer Studie „Konturen einer Zivilgesellschaft? Organisiertes Engagement in Sachsen“ fest, in der sie Expertinnen und Experten aus Engagementorganisationen zu ihren Vorstellungen, Herausforderungen und Rahmenbedingungen befragten. Das organisierte Engagement könne andersherum einer Polarisierung der Gesellschaft und Bestrebungen zur Zersetzung von Demokratie kaum etwas entgegensetzen, so die Studienautoren mit Blick auf das Erstarken demokratiefeindlicher Kräfte in dem Bundesland. Auch nach drei Jahrzehnten habe sich keine gemeinsame Vorstellung von einer Zivilgesellschaft mit einer gemeinsamen Handlungslogik und Handlungspraxis herausgebildet. Die Studie ist als Working Paper Nr. 13 des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt erschienen.
