Wettbewerb „Das Bürgerstiftungsfoto 2026“: Preisträger ermittelt

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Fotos der Bürgerstiftung Böblingen und der Bürgerstiftung Berlin haben die Hauptpreise im Fotowettbewerb „Das Bürgerstiftungsfoto 2026“ der Aktiven Bürgerschaft gewonnen. Weitere Preise gehen an die Bürgerstiftungen Bonn, Hanstedt, Jena, Kehl, Neukölln, Ostallgäu, Sindelfingen und Wiesloch. Der Wettbewerb war in den Kategorien „Mitmachen“ und „Mitgestalten“ ausgeschrieben. Eine Jury mit Vertretern von Bürgerstiftungen, der Aktiven Bürgerschaft sowie Fachleuten aus Fotografie und Kommunikation ermittelte die Preisträger.

Die Aktive Bürgerschaft hat den Wettbewerb 2026 erstmals ausgelobt. Beteiligt haben sich je 30 Bürgerstiftungen pro Kategorie. Insgesamt wurden 3.000 Euro vergeben, je 500 Euro an die beiden Hauptpreisträger und je 250 Euro an die anderen Bürgerstiftungen. „Mit dem Fotowettbewerb will die Aktive Bürgerschaft sichtbar machen, was Bürgerstiftungen vor Ort bewirken, wer sich in ihnen engagiert und wie lebendig bürgerschaftliches Engagement in Deutschland ist“, sagt Bernadette Hellmann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Zudem sollten Bürgerstiftungen unterstützt werden, gutes Bildmaterial für ihre Öffentlichkeitsarbeit einzusetzen.

Zum Fotowettbewerb und den Preisträgern

DZ HYP: Förderung für Bildungsfonds der Bürgerstiftung Würzburg

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Der „Würzburger Bildungsfonds“ der Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung erhält die diesjährige Fördersumme von 10.000 Euro des Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“, den die DZ HYP gemeinsam mit der Aktiven Bürgerschaft eingerichtet hat. Das gaben die DZ HYP und die Bürgerstiftung am 25. Juni 2026 bekannt.

Der „Würzburger Bildungsfonds“ unterstützt seit zehn Jahren ausgewählte Grund- und Mittelschulen in Würzburg. Sie erhalten bis zu 5000 Euro, um eigenständig Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Familien zu fördern. Mit den Mitteln aus dem Fonds können zwei Schulen zusätzlich in die Förderung durch den Bildungsfonds aufgenommen werden.

Am 24. Juni 2026 waren die Schulleiterinnen und Schulleiter des Bildungsfonds zu ihrem jährlichen Treffen zusammengekommen, um sich auszutauschen und der Bürgerstiftung zu berichten, welche Projekte mithilfe der Förderung realisiert wurden. Schulen, die neu in den Fonds aufgenommen werden möchten, hatten dort Gelegenheit, persönlich vorzustellen, welche Projekte sie mit den Mitteln des Fonds realisieren möchten.

Zur Presseinfo der DZ HYP
Zum Bildungsfonds der Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung

Abstimmung für sozialgenial-Projekt des Jahres

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Die Aktive Bürgerschaft zeichnet in ihrem Service-Learning-Programm sozialgenial jeden Monat ein Projekt des Monats aus. Erstmals wird 2026 aus diesen Projekten ein Jahresgewinner ermittelt und per Publikumsentscheid das sozialgenial-Projekt des Schuljahres 2025/26 gekürt.

Alle Leserinnen und Leser von bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte sind eingeladen, bis zum 12. Juli 2026 abzustimmen. Auf der Abstimmungsseite können alle Projekte noch einmal angeschaut werden.

Mit der Auszeichnung der Projekte würdigt die Aktive Bürgerschaft den Einsatz von Schülerinnen und Schülern, die sich für die Gemeinschaft engagieren. bürgerAktiv berichtet regelmäßig in der Rubrik Engagement vor Ort darüber. Die sozialgenial-Projekte des Monats erhalten 250 Euro für die Projektkasse, das sozialgenial-Projekt des Jahres wird 500 Euro bekommen.

Zur Abstimmung

Neues Stiftungsratsmitglied: Arasch Charifi

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Im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft gibt es einen Wechsel: Peter Schirmbeck, bis 30. Juni 2026 Vorstandsvorsitzender der DZ PRIVATBANK AG, hat den Stiftungsrat verlassen. Ihm ist am 10. Juni 2026 Arasch Charifi im Stiftungsrat gefolgt. Er ist seit 2024 Mitglied des Vorstands der DZ PRIVATBANK AG und übernimmt dort ab 1. Juli 2026 den Vorsitz des Vorstands.

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Teilhaben unabhängig von Herkunft und Lebensumständen

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In ihrer fünfteiligen Serie „Was kannst du gut, was anderen nützt?“ in der Zeitschrift Stiftung & Sponsoring zeigt Caroline Deilmann, wie sich Schülerinnen und Schüler in ihren sozialgenial-Projekten auf vielfältige Weise für die Gesellschaft einsetzen. Zum Beispiel bauen sie Rampen aus Legosteinen für mehr Barrierefreiheit oder übernehmen Patenschaften für benachteiligte Kinder, damit Menschen unabhängig von Herkunft und Lebensumständen an der Gesellschaft teilhaben können. Teil 2 „Integration und Teilhabe“ ist am 5. Juni 2026 in Ausgabe 03.2026 erschienen. Caroline Deilmann ist Programm-Leiterin Service Learning bei der Aktiven Bürgerschaft.

 

sozialgenial: Projekte-Schau in Soest

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140 Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, was sie mit sozialgenial erreichen: Am 9. Juni 2026 kamen sozialgenial-Schulen aus Ense, Möhnesee, Soest, Warstein und Werl gemeinsam mit der Volksbank Hellweg in Soest zusammen, um ihre Projekte vorzustellen. Die Volksbank hat die sozialgenial-Projekte im Schuljahr 2025/26 mit 15.000 Euro gefördert und stellt auch im kommenden Schuljahr wieder einen sozialgenial hilft-Förderfonds bereit.

Bei der Veranstaltung „Gemeinsam mehr erreichen mit sozialgenial“ standen die Jugendlichen im Mittelpunkt. Sie präsentierten ihre Engagementprojekte mit Mitmachaktionen wie einem Rollstuhlparcours, Erste-Hilfe-Übungen, naturwissenschaftlichen Experimenten oder dem Basteln von Lesezeichen. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte kamen miteinander ins Gespräch und entwickelten dabei auch erste Pläne für gemeinsame Projekte im nächsten Schuljahr.

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Ednannia-Hilfsfonds: Neue Spenden für die ukrainischen Bürgerstiftungen

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Der Ednannia-Hilfsfonds der Aktiven Bürgerschaft hat eine großzügige Unterstützung von der Crespo Foundation erhalten. „Wir sind dankbar dafür, dass der Ednannia-Hilfsfonds unsere Fördermittel an lokale Initiativen in der Ukraine weiterleitet und es uns so ermöglicht, in dieser schrecklichen Zeit einen humanitären Beitrag für die Menschen in den angegriffenen Gebieten zu leisten“, sagt Christian Meyn, Vorstand der Crespo Foundation.

Der Hilfsfonds, den die Aktive Bürgerschaft 2022 nach Beginn des Krieges in der Ukraine eingerichtet hat, unterstützt die dortigen Bürgerstiftungen. Zahlreiche Genossenschaftsbanken, Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen haben bereits an ihn gespendet. Bis Ende Juni 2026 sind knapp 580.000 Euro zusammengekommen und der Fonds sammelt weiterhin Spenden.

Die Bürgerstiftungen in der Ukraine verwenden die Mittel für Katastrophenhilfe, humanitäre Zwecke und um die Zivilgesellschaft vor Ort zu stärken – von der psychosozialen Betreuung von Veteranen über die Einrichtung von Kinderspielzimmern in Krankenhäusern bis zur beruflichen Qualifizierung von Binnenflüchtlingen (bürgerAktiv berichtete).

Zum Ednannia-Hilfsfonds

Förderfonds der BBBank Stiftung für Sprach- und Lesekompetenz

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Die BBBank Stiftung hat einen thematisch ausgerichteten Förderfonds bei der Aktiven Bürgerschaft eingerichtet: Sie unterstützt ab dem Schuljahr 2026/27 bundesweit sozialgenial-Projekte zum Thema Lese- und Sprachförderung. Der Fonds ist mit 15.000 Euro pro Schuljahr ausgestattet. Schulen können sich um Förderungen von bis zu 500 Euro bewerben. Darüber hinaus fördert die BBBank-Stiftung die bundesweite Ausweitung des Programms sozialgenial im Schuljahr 2026/27 mit 15.000 Euro, um allen Schulen die Mitgliedschaft zu ermöglichen. Die BBBank Stiftung hat außerdem seit 2025 thematisch offene sozialgenial hilft-Förderfonds für Schulen in Brandenburg und im Regierungsbezirk Karlsruhe.

sozialgenial-Förderer werden

w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank fördert neun Bürgerstiftungsprojekte

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Der w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank fördert im Jahr 2026 neun Bürgerstiftungen in Berlin und Brandenburg mit insgesamt 18.000 Euro. Unterstützt werden Vorhaben, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Jedes der neun Projekte erhält eine Förderung von 2.000 Euro und wird bis zum 15. Oktober 2026 umgesetzt. Ziel ist es, Begegnung, Teilhabe und gegenseitigen Respekt zu fördern. In den Genuss der aktuellen Förderung kommen die Bürgerstiftungen Berlin, Barnim Uckermark, Königs Wusterhausen, Kulturerbe Himmelpfort, Lichtenberg, Neukölln, Oranienburg, Schöneiche und Treptow-Köpenick. Der w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank besteht seit fünf Jahren. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft verwaltet den Fonds und begleitet die Ausschreibung der Fördermittel.

Zur Pressemitteilung

Bürgerstiftungsfonds der DZ HYP: „Women Boost“ erreicht 425 Frauen

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Die DZ HYP hat mit ihrem Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“ 2025 das Lotsinnenprojekt „Women Boost“ bei der BürgerStiftung Hamburg unterstützt und 425 Frauen in der Zielgruppe erreicht. Der Bürgerstiftungsfonds wurde 2024 von der DZ HYP gemeinsam mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft initiiert.

„Women Boost“ ist ein Projekt des Vereins Lessan e.V., das seit 2020 von der BürgerStiftung Hamburg begleitet wird. Es stärkt Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, insbesondere mit afrikanischen Wurzeln, bei Bildung, Integration und beruflicher Entwicklung. 2025 wurden insgesamt 425 Frauen erreicht: 20 Lotsinnen und Community-Organizerinnen wurden geschult, 45 Frauen längerfristig beraten und zu Angeboten begleitet. Weitere 360 Frauen wurden mit Veranstaltungen zu Integration und Eingliederung erreicht. In dem Projekt übernehmen Frauen aus den afrikanischen Communitys in Hamburg eine zentrale Rolle: Als Lotsinnen und Community-Organizerinnen geben sie Orientierung und vermitteln passende Angebote für Bildung und berufliche Entwicklung. So entsteht Unterstützung, die nah an den Lebensrealitäten der Frauen ist und Vertrauen schafft.

Der Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“ unterstützt Bürgerstiftungen an den Standorten der DZ HYP dabei, innovative Bildungsprojekte umzusetzen.

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Serie: sozialgenial als Chance für Bildungsförderer

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Ob Umweltschutz, Inklusion oder MINT-Bereich: Mit dem Service-Learning-Programm sozialgenial engagieren sich Schülerinnen und Schüler aus dem Schulunterricht heraus in einem breiten gesellschaftlich relevanten Spektrum. Beispiele aus verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsfeldern und Schulformen stellt Caroline Deilmann, Programm-Leiterin Service Learning bei der Aktiven Bürgerschaft, in der Zeitschrift Stiftung&Sponsoring vor. In einer fünfteiligen Kolumne „sozialgenial: Was kannst du gut, was anderen nützt?“ zeigt sie, wie bildungsfördernde Stiftungen dieses Potenzial für ihre Förderziele nutzen können. Der erste Beitrag „Bildung und Wertevermittlung als Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe“ ist in Ausgabe 02.2026 im April 2026 erschienen.

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Stiften im genossenschaftlichen Kontext – Roundtable der DZ Privatbank

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Künstliche Intelligenz, Resilienz, mehr Vernetzung und Erbschaften: Diese Themen hatten die Teilnehmer des Roundtable der DZ Privatbank über Bürgerstiftungen und Genossenschaftsbanken auf der Agenda. An der Runde am 11. März 2026 nahmen Hans-Dieter Meisberger und Fabian Müller von der DZ Privatbank teil, Steffen Müller von der Stiftung Geste und Stefan Nährlich von der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Es ging unter anderem um die Vorteile von Stiftungsfonds bei Bürgerstiftungen und um Grundsätze und Herausforderungen bei der Vermögensanlage. Das Gespräch ist in der aktuellen Ausgabe (April 2026) der Zeitschrift Die Stiftung nachzulesen.

ROUNDTABLE
Die Stiftung

Stiftungsrat der Aktiven Bürgerschaft: Wechsel

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Im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat es einen Wechsel gegeben: Hans Joachim (Aki) Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, ist zum 1. April 2026 aus dem Gremium ausgeschieden. Als sein Nachfolger ist André Haagmann in das Gremium eingetreten, der zu diesem Zeitpunkt auch bei Union Investment den Vorstandsvorsitz von Hans Joachim Reinke übernommen hat.

Aktive Bürgerschaft

Neu: Alle Fokusthemen auf einen Blick

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Leserinnen und Leser der bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte kennen sie: Seit 2024 vertieft die Stiftung Aktive Bürgerschaft in der Rubrik Fokus regelmäßig Themen, die für das bürgerschaftliche Engagement vor Ort von besonderer Bedeutung sind. Für die schnelle Suche sind jetzt alle Fokusthemen auf einen Blick zu sehen. Die Palette reicht vom Zeitmanagement im Ehrenamt über die Motivation junger Menschen für gesellschaftliches Engagement und die Möglichkeiten von Service Learning bis zur Frage, wie fit Bürgerstiftungen für die Zukunft sind. Im Fokus stehen die Engagierten im Mittelpunkt. Sie kommen selbst zu Wort. Interviews mit Fachleuten und verschiedenen Akteuren sorgen für Perspektivenvielfalt.

Alle Fokusthemen auf einen Blick

„In der Antike lohnte sich das Stiften noch“ – Neue Website online

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Ob Matching Fund oder Bürgerstiftung: Die Antike kannte bereits eine große Vielfalt an Formaten, um Gutes besser zu tun. Stefan Nährlich, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Aktive Bürgerschaft, hat sechs Texte über Stiftende, ihre Projekte und Herausforderungen im Altertum verfasst. Sie sind jetzt auf der Website der Stiftung Aktive Bürgerschaft zusammengestellt; außerdem ein Interview, in dem er erzählt, wie er dazu kam, sich mit Wohltätigen in der Römischen Kaiserzeit zu befassen und was wir heute von ihnen lernen können. Die sechs Beiträge erschienen zuerst als Serie in der Zeitschrift Stiftung&Sponsoring.

Zur den Antike-Beiträgen

Ednannia-Hilfsfonds: Neuer Impact Report zur Verwendung der Spenden

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Mit den Spenden aus dem Ednannia-Hilfsfonds der Stiftung Aktive Bürgerschaft haben ukrainische Bürgerstiftungen zahlreiche Projekte umgesetzt. So sorgte die Bürgerstiftung Berezan für Räume, in denen Menschen zusammenkommen können, indem sie eine Landambulanz, einen Kulturraum für Kinder und einen Frauengemeinschaftsraum renovierte. Die Bürgerstiftung in Kramatorsk im Donezker Kriegsgebiet baute einen Fahrdienst für ältere Menschen und Veteranen auf. Die Bürgerstiftung Toloka in Charkiw, ebenfalls im Kriegsgebiet, renovierte einen Schutzraum an einer Schule und schuf ein Kulturzentrum für Chor- und Jugendgruppen sowie psychosoziale Angebote. Mehr Informationen über diese und weitere Projekte enthält der neue Impact Report 2025 der Hilfsorganisation ISAR Ednannia, die die Spenden an die Bürgerstiftungen verteilt. Bis Ende Februar 2026 wurden 328.538 Euro gespendet und der Ednannia-Hilfsfonds sammelt weiter.

Zum Ednannia Hilfsfonds
Zum Impact Report 2025

„Praxisnah und kollegial“ – sozialgenial-Praxistage im Schuljahr 2025/2026

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Viele Praxisbeispiele, intensiver Austausch und neue Impulse für den Unterricht: Bei den sozialgenial-Praxistagen im Schuljahr 2025/2026 zeigten Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende, wie sie Service Learning mit sozialgenial im Schulalltag umsetzen. Deutlich wurde, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sozialgenial-Projekte im Unterricht umzusetzen und wie breit gefächert die Themen sind, für die sich die Schülerinnen und Schüler engagieren.

„Einen so praxisnahen kollegialen Austausch habe ich bisher noch nie erlebt. Die Praxisberichte waren so authentisch und äußerst inspirierend“, sagte eine Teilnehmerin nach dem Austausch.

Die Praxistage sind Fortbildungsveranstaltungen der Aktiven Bürgerschaft für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und Schulleitungen von Schulen der Sekundarstufen I und II, die schon bei sozialgenial mitmachen und solche, die sozialgenial kennenlernen möchten. Sie fanden in Düsseldorf und Frankfurt in der DZ Bank statt, in Stuttgart bei der Volksbank Stuttgart und in Münster bei der Atruvia.

Termine im Schuljahr 2026/2027

Neues sozialgenial-Portal

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Die Stiftung Aktive Bürgerschaft hat ein neues Portal für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter von sozialgenial-Mitgliedsschulen eingerichtet. Auf so-geht-sozialgenial.de finden sie ab sofort alle Praxishilfen, Materialien und Fördermöglichkeiten an einem Ort. Das Portal ist die zentrale digitale Plattform, mit der die Aktive Bürgerschaft Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter bei der Planung und Durchführung von Service-Learning-Projekten mit sozialgenial und der Vernetzung untereinander unterstützt.

Das sind die wichtigsten Funktionen:

  • Praxishilfen: „So geht sozialgenial!“-Leitfäden, Arbeitsblätter und Stundenverläufe für alle Projektphasen zum Download
  • Praxisbeispiele: Filterbare Datenbank erfolgreicher sozialgenial-Projekte anderer Schulen
  • Lehrkräfte-Netzwerk: Suchfunktion zur Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen
  • Fördermittel-System: Digitale Antragsstellung und Statusverfolgung (demnächst)
  • Personalisierte Profile: Favoriten, Antragsübersicht und Verifizierung
  • News-Bereich: aktuelle Artikel, Veranstaltungen und Neuigkeiten aus dem sozialgenial-Programm

Zum Portal

sozialgenial im VdK-Magazin

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Verantwortung übernehmen und erleben, dass der eigene Einsatz zählt: So schildert das VdK-Magazin des Sozialverbandes VdK die Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern, die sich im Programm sozialgenial der Stiftung Aktive Bürgerschaft engagieren. Der Beitrag berichtet von einem Vor-Ort-Besuch an der Merianschule in Seligenstadt, wo sich sozialgenial-Teilnehmer um Seniorinnen und Senioren kümmern. Die Schule entwickle sich „zu einem Ort gelebter Solidarität und aktiver Mitgestaltung der Gesellschaft“, wird die Lehrerin Rebecca Smith zitiert, die an der Schule für das Programm sozialgenial zuständig ist. Das VdK-Magazin ist mit einer Auflage von 1,9 Millionen eine der größten Mitgliederzeitschriften in Deutschland.

Zum VdK-Magazin

Aktive Bürgerschaft im Einsatz bei der Berliner Tafel

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Das Team der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat am 24. Februar 2026 erneut einen Corporate Volunteering Einsatz bei der Berliner Tafel auf dem Gelände des Großmarkts an der Beusselstraße absolviert und geholfen, die Lebensmittelspenden der Supermärkte zu sichten und zu sortieren, bevor sie weitergegeben werden. Die Tafel verteilt die Spenden an soziale Einrichtungen sowie in ihren 48 „Laib und Seele“-Ausgabestellen an bedürftige Einzelpersonen im gesamten Berliner Stadtgebiet. Im gesamten Prozess engagieren sich Freiwillige. Die Aktive Bürgerschaft hat 2025 zum ersten Mal die Möglichkeit eines Corporate Volunteerings bei der Tafel wahrgenommen (bürgerAktiv berichtete).

Berliner Tafel

Neue Mitglieder im Freundeskreis

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Der Freundeskreis der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat Zuwachs bekommen. Seit September 2025 sind neben einer Privatperson die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen sowie fünf Bürgerstiftungen eingetreten. Bei Letzteren handelt es sich um die Bürgerstiftung Bonn, die Bürgerstiftung Hellweg-Region, die Bürgerstiftung Karlsruhe, die Bürgerstiftung Unser Leohaus Olfen und die neu gegründete Bürgerstiftung Isny. Der Freundeskreis steht Bürgerstiftungen, Genossenschaftsbanken, Schulen und Privatpersonen offen, die der Aktiven Bürgerschaft verbunden sind und sich vernetzen, um mit ihr zusammen innovatives Bürgerengagement zu fördern.

Mehr zum Freundeskreis

Neue Mitgliedsschulen bei sozialgenial

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Sechs Schulen sind als neue Mitglieder mit sozialgenial ins Jahr gestartet. Aus Nordrhein-Westfalen meldeten sich das Ursulinengymnasium Werl, die Sekundarschule Hundem-Lenne in Lennestadt und die Gesamtschule Oelde an. Aus Baden-Württemberg wurden die Internationale Gesamtschule Heidelberg und die Carl-Netter-Realschule Bühl Mitglied und aus Brandenburg kam die Oberschule der bundtStift_Schulen Strausberg hinzu.

Das Service-Learning-Programm sozialgenial wird bundesweit angeboten und hat bereits mehr als 1240 Mitgliedsschulen, an denen sich rund 200.000 Schülerinnen und Schüler für die Gesellschaft engagiert haben.

Zum Programm sozialgenial

Zentrale Akteurinnen der Urbanistik: Stifterinnen in der Antike

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Gab es auch Stifterinnen in der Antike, fragt Stefan Nährlich im fünften Teil seiner Serie in der Fachzeitschrift Stiftung&Sponsoring über Spendenformate in der Antike. Die Antwort ist ein klares Ja. So steht im antiken Perge in der heutigen Türkei die Statue der mächtigen Plancia Magna, die unter anderem für die Renovierung und monumentale Umgestaltung eines Stadttores sorgte. In Pompeji finanzierten Frauen einige der größten und zentralsten Gebäude der Stadt, „was zeigt, dass sie nicht nur Randfiguren sondern zentrale Akteure der Urbanistik waren“, so Stefan Nährlich. Der Beitrag „Gab es auch Stifterinnen in der Antike“ ist in Ausgabe 01.2026 von Stiftung&Sponsoring erschienen.

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Zu Stiftung&Sponsoring 01.2026

KI-Richtlinien einführen

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73 Prozent der Beschäftigten in Vereinen, Verbänden oder Stiftungen nutzen generative Künstliche Intelligenz (KI), doch hat nur eine Minderheit der Organisationen entsprechende Regelungen dazu entwickelt, welche KI eingesetzt werden darf und wofür. Zu ihnen gehört die Stiftung Aktive Bürgerschaft. Was ihre KI-Richtlinien regeln, berichtet in der Fachzeitschrift Stiftung&Sponsoring Vorstandsmitglied und Geschäftsführer Stefan Nährlich. Er teilt auch die Erfahrungen aus dem Prozess, in dem die Aktive Bürgerschaft die KI-Richtlinien entwickelt hat. Wichtiger Grundsatz: Eile mit Weile! Der Beitrag „Festina Lente – es wird Zeit für KI-Richtlinien“ ist am 9. Februar 2026 in Ausgabe 01.2026 von Stiftung&Sponsoring erschienen.

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Zu Stiftung&Sponsoring 01.2026

Halbjahresbilanz Förderfonds

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Bis Ende Februar 2026 sind im Schuljahr 2025/26 163 sozialgenial-Projekte an 144 Schulen aus elf sozialgenial hilft-Förderfonds gefördert worden. Insgesamt haben die Projekte 81.750 Euro erhalten. Mit sozialgenial entwickeln Schülerinnen und Schüler im Unterricht eigene Ideen für Engagementprojekte, die sie mit außerschulischen Partnern umsetzen, beispielsweise einen klimafreundlichen Schulwegeplan für Fußgänger und Fahrradfahrer zusammen mit dem ADFC, einen MINT-Forschertag für Grundschüler oder Kochen für obdachlose Menschen. Als Förderer engagieren sich zurzeit neun Genossenschaftsbanken und Stiftungen.

Mehr zu den sozialgenial hilft-Förderfonds

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