Im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat es einen Wechsel gegeben: Hans Joachim (Aki) Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, ist zum 1. April 2026 aus dem Gremium ausgeschieden. Als sein Nachfolger ist André Haagmann in das Gremium eingetreten, der zu diesem Zeitpunkt auch bei Union Investment den Vorstandsvorsitz von Hans Joachim Reinke übernommen hat.
Leserinnen und Leser der bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte kennen sie: Seit 2024 vertieft die Stiftung Aktive Bürgerschaft in der Rubrik Fokus regelmäßig Themen, die für das bürgerschaftliche Engagement vor Ort von besonderer Bedeutung sind. Für die schnelle Suche sind jetzt alle Fokusthemen auf einen Blick zu sehen. Die Palette reicht vom Zeitmanagement im Ehrenamt über die Motivation junger Menschen für gesellschaftliches Engagement und die Möglichkeiten von Service Learning bis zur Frage, wie fit Bürgerstiftungen für die Zukunft sind. Im Fokus stehen die Engagierten im Mittelpunkt. Sie kommen selbst zu Wort. Interviews mit Fachleuten und verschiedenen Akteuren sorgen für Perspektivenvielfalt.
Ob Matching Fund oder Bürgerstiftung: Die Antike kannte bereits eine große Vielfalt an Formaten, um Gutes besser zu tun. Stefan Nährlich, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Aktive Bürgerschaft, hat sechs Texte über Stiftende, ihre Projekte und Herausforderungen im Altertum verfasst. Sie sind jetzt auf der Website der Stiftung Aktive Bürgerschaft zusammengestellt; außerdem ein Interview, in dem er erzählt, wie er dazu kam, sich mit Wohltätigen in der Römischen Kaiserzeit zu befassen und was wir heute von ihnen lernen können. Die sechs Beiträge erschienen zuerst als Serie in der Zeitschrift Stiftung&Sponsoring.
Mit den Spenden aus dem Ednannia-Hilfsfonds der Stiftung Aktive Bürgerschaft haben ukrainische Bürgerstiftungen zahlreiche Projekte umgesetzt. So sorgte die Bürgerstiftung Berezan für Räume, in denen Menschen zusammenkommen können, indem sie eine Landambulanz, einen Kulturraum für Kinder und einen Frauengemeinschaftsraum renovierte. Die Bürgerstiftung in Kramatorsk im Donezker Kriegsgebiet baute einen Fahrdienst für ältere Menschen und Veteranen auf. Die Bürgerstiftung Toloka in Charkiw, ebenfalls im Kriegsgebiet, renovierte einen Schutzraum an einer Schule und schuf ein Kulturzentrum für Chor- und Jugendgruppen sowie psychosoziale Angebote. Mehr Informationen über diese und weitere Projekte enthält der neue Impact Report 2025 der Hilfsorganisation ISAR Ednannia, die die Spenden an die Bürgerstiftungen verteilt. Bis Ende Februar 2026 wurden 328.538 Euro gespendet und der Ednannia-Hilfsfonds sammelt weiter.
Viele Praxisbeispiele, intensiver Austausch und neue Impulse für den Unterricht: Bei den sozialgenial-Praxistagen im Schuljahr 2025/2026 zeigten Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende, wie sie Service Learning mit sozialgenial im Schulalltag umsetzen. Deutlich wurde, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sozialgenial-Projekte im Unterricht umzusetzen und wie breit gefächert die Themen sind, für die sich die Schülerinnen und Schüler engagieren.
„Einen so praxisnahen kollegialen Austausch habe ich bisher noch nie erlebt. Die Praxisberichte waren so authentisch und äußerst inspirierend“, sagte eine Teilnehmerin nach dem Austausch.
Die Praxistage sind Fortbildungsveranstaltungen der Aktiven Bürgerschaft für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und Schulleitungen von Schulen der Sekundarstufen I und II, die schon bei sozialgenial mitmachen und solche, die sozialgenial kennenlernen möchten. Sie fanden in Düsseldorf und Frankfurt in der DZ Bank statt, in Stuttgart bei der Volksbank Stuttgart und in Münster bei der Atruvia.
Die Stiftung Aktive Bürgerschaft hat ein neues Portal für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter von sozialgenial-Mitgliedsschulen eingerichtet. Auf so-geht-sozialgenial.de finden sie ab sofort alle Praxishilfen, Materialien und Fördermöglichkeiten an einem Ort. Das Portal ist die zentrale digitale Plattform, mit der die Aktive Bürgerschaft Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter bei der Planung und Durchführung von Service-Learning-Projekten mit sozialgenial und der Vernetzung untereinander unterstützt.
Das sind die wichtigsten Funktionen:
Praxishilfen: „So geht sozialgenial!“-Leitfäden, Arbeitsblätter und Stundenverläufe für alle Projektphasen zum Download
Verantwortung übernehmen und erleben, dass der eigene Einsatz zählt: So schildert das VdK-Magazin des Sozialverbandes VdK die Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern, die sich im Programm sozialgenial der Stiftung Aktive Bürgerschaft engagieren. Der Beitrag berichtet von einem Vor-Ort-Besuch an der Merianschule in Seligenstadt, wo sich sozialgenial-Teilnehmer um Seniorinnen und Senioren kümmern. Die Schule entwickle sich „zu einem Ort gelebter Solidarität und aktiver Mitgestaltung der Gesellschaft“, wird die Lehrerin Rebecca Smith zitiert, die an der Schule für das Programm sozialgenial zuständig ist. Das VdK-Magazin ist mit einer Auflage von 1,9 Millionen eine der größten Mitgliederzeitschriften in Deutschland.
Das Team der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat am 24. Februar 2026 erneut einen Corporate Volunteering Einsatz bei der Berliner Tafel auf dem Gelände des Großmarkts an der Beusselstraße absolviert und geholfen, die Lebensmittelspenden der Supermärkte zu sichten und zu sortieren, bevor sie weitergegeben werden. Die Tafel verteilt die Spenden an soziale Einrichtungen sowie in ihren 48 „Laib und Seele“-Ausgabestellen an bedürftige Einzelpersonen im gesamten Berliner Stadtgebiet. Im gesamten Prozess engagieren sich Freiwillige. Die Aktive Bürgerschaft hat 2025 zum ersten Mal die Möglichkeit eines Corporate Volunteerings bei der Tafel wahrgenommen (bürgerAktiv berichtete).
Der Freundeskreis der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat Zuwachs bekommen. Seit September 2025 sind neben einer Privatperson die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen sowie fünf Bürgerstiftungen eingetreten. Bei Letzteren handelt es sich um die Bürgerstiftung Bonn, die Bürgerstiftung Hellweg-Region, die Bürgerstiftung Karlsruhe, die Bürgerstiftung Unser Leohaus Olfen und die neu gegründete Bürgerstiftung Isny. Der Freundeskreis steht Bürgerstiftungen, Genossenschaftsbanken, Schulen und Privatpersonen offen, die der Aktiven Bürgerschaft verbunden sind und sich vernetzen, um mit ihr zusammen innovatives Bürgerengagement zu fördern.
Sechs Schulen sind als neue Mitglieder mit sozialgenial ins Jahr gestartet. Aus Nordrhein-Westfalen meldeten sich das Ursulinengymnasium Werl, die Sekundarschule Hundem-Lenne in Lennestadt und die Gesamtschule Oelde an. Aus Baden-Württemberg wurden die Internationale Gesamtschule Heidelberg und die Carl-Netter-Realschule Bühl Mitglied und aus Brandenburg kam die Oberschule der bundtStift_Schulen Strausberg hinzu.
Das Service-Learning-Programm sozialgenial wird bundesweit angeboten und hat bereits mehr als 1240 Mitgliedsschulen, an denen sich rund 200.000 Schülerinnen und Schüler für die Gesellschaft engagiert haben.
Gab es auch Stifterinnen in der Antike, fragt Stefan Nährlich im fünften Teil seiner Serie in der Fachzeitschrift Stiftung&Sponsoring über Spendenformate in der Antike. Die Antwort ist ein klares Ja. So steht im antiken Perge in der heutigen Türkei die Statue der mächtigen Plancia Magna, die unter anderem für die Renovierung und monumentale Umgestaltung eines Stadttores sorgte. In Pompeji finanzierten Frauen einige der größten und zentralsten Gebäude der Stadt, „was zeigt, dass sie nicht nur Randfiguren sondern zentrale Akteure der Urbanistik waren“, so Stefan Nährlich. Der Beitrag „Gab es auch Stifterinnen in der Antike“ ist in Ausgabe 01.2026 von Stiftung&Sponsoring erschienen.
73 Prozent der Beschäftigten in Vereinen, Verbänden oder Stiftungen nutzen generative Künstliche Intelligenz (KI), doch hat nur eine Minderheit der Organisationen entsprechende Regelungen dazu entwickelt, welche KI eingesetzt werden darf und wofür. Zu ihnen gehört die Stiftung Aktive Bürgerschaft. Was ihre KI-Richtlinien regeln, berichtet in der Fachzeitschrift Stiftung&Sponsoring Vorstandsmitglied und Geschäftsführer Stefan Nährlich. Er teilt auch die Erfahrungen aus dem Prozess, in dem die Aktive Bürgerschaft die KI-Richtlinien entwickelt hat. Wichtiger Grundsatz: Eile mit Weile! Der Beitrag „Festina Lente – es wird Zeit für KI-Richtlinien“ ist am 9. Februar 2026 in Ausgabe 01.2026 von Stiftung&Sponsoring erschienen.
Bis Ende Februar 2026 sind im Schuljahr 2025/26 163 sozialgenial-Projekte an 144 Schulen aus elf sozialgenial hilft-Förderfonds gefördert worden. Insgesamt haben die Projekte 81.750 Euro erhalten. Mit sozialgenial entwickeln Schülerinnen und Schüler im Unterricht eigene Ideen für Engagementprojekte, die sie mit außerschulischen Partnern umsetzen, beispielsweise einen klimafreundlichen Schulwegeplan für Fußgänger und Fahrradfahrer zusammen mit dem ADFC, einen MINT-Forschertag für Grundschüler oder Kochen für obdachlose Menschen. Als Förderer engagieren sich zurzeit neun Genossenschaftsbanken und Stiftungen.
Im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft gibt es zwei neue Mitglieder: Angelika Kell und Regine Kreitz. Angelika Kell ist geschäftsführende Vorständin der Bürgerstiftung Leipzig und Regine Kreitz ist Präsidentin des Bundesverbands der Kommunikatoren (BdKom). Beide sind im Dezember 2025 in den Stiftungsrat aufgenommen worden. Angelika Kell folgt Theophil Graband von der Bürgerstiftung Nürnberg nach, der 2025 ausgeschieden ist (bürgerAktiv berichtete).
Vieles, was heute als neuzeitliche Innovation gilt, wurde schon einmal erfunden. Zum Beispiel der Matching Fund, die eine Gabe von der Beteiligung der Begünstigten abhängig macht. Und auch die Bürgerstiftung hatte antike Vorläufer! Das schreibt Stefan Nährlich im vierten Teil seiner Serie „Spendenformate in der Antike“ in der Zeitschrift „Stiftung&Sponsoring“ mit dem Beispiel eines römischen Senators, der eine Schule unterstützen wollte, und die kollektive Spendenaktion „kleiner“ Leute für einen Brückenbau. Der Beitrag „Matching Fund in Tusculum, Bürgerstiftungen in Lusitania. Wie modern war die Antike beim Engagement?“ ist in Stiftung&Sponsoring 06.25 erschienen.
Schulungen, Foren, Vernetzungstreffen: Die Zahl der Veranstaltungen der Stiftung Aktive Bürgerschaft für Bürgerstiftungen, Schulen und ihre Partner wächst. Deshalb hat die Stiftung ihre Veranstaltungsseite relauncht. Alle Veranstaltungen sind jetzt auf einen Blick zu sehen, und sie lassen sich nach Zielgruppen filtern, so dass Interessierte direkt zu den Themen gelangen können, die für sie relevant sind. Dort erhalten sie alle wichtigen Informationen und können sich direkt anmelden.
Die Aktive Bürgerschaft bietet zurzeit regelmäßig Infoveranstaltungen zum Programm sozialgenial für Schulen und interessierte Förderpartner an, Webinare und Praxistage vor Ort für Schulen, die bei sozialgenial mitmachen, Webinare und Regionalforen vor Ort für Bürgerstiftungen sowie Online-Fachaustausch für Genossenschaftsbanken.
Neue Impulse und neues Know-how für Schulen und Bürgerstiftungen: Die Veranstaltungen der Stiftung Aktive Bürgerschaft 2026 sind online und die Buchungen eröffnet.
Die Online-Veranstaltungen für Bürgerstiftungen im ersten Halbjahr vermitteln Wissen über Digitalisierung, Zustiftungen, Gremiennachfolge und Öffentlichkeitsarbeit. Sie reichen vom Webinar für einen „Guten Start für neuen Vorstände“ über Fachaustausch zu Stiftungsfonds bis zum Support-Forum fürs Arbeiten mit Microsoft Office 365.
Im Programmbereich Service Learning gibt es eine größere Zahl an kurzen Online-Veranstaltungen für Schulen und ihre Partner, die das Programm sozialgenial kennenlernen möchten. Außerdem veranstaltet die Stiftung Aktive Bürgerschaft ausführlichere Einsteiger-Webinare für Schulen, die Mitglied werden möchten. Am 12. März 2026 findet in Stuttgart ein Praxistag in Präsenz statt, um Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen.
Alle Veranstaltungen mit Informationen und Anmeldemöglichkeit stehen auf der Website der Aktiven Bürgerschaft.
Für den Report Bürgerstiftungen 2025 hat die Stiftung Aktive Bürgerschaft die erfolgreichsten Bürgerstiftungen in den Bereichen Kapitalwachstum, Spendeneinnahmen und Fördersummen ermittelt und sie mit einer Benchmark-Platzierung ausgezeichnet. Das haben viele Bürgerstiftungen erfolgreich als Aufhänger für ihre Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Unter anderem wurden die Bürgerstiftungen Ratzeburg, Darmstadt und Schwalenberg in der lokalen Presse mit Beiträgen zu ihrem Engagement gewürdigt.
Die Berliner Volksbank hat einen Förderfonds für die Berliner Schulen aufgelegt, die am Programm sozialgenial der Stiftung Aktive Bürgerschaft teilnehmen. Das gab sie am 20. Januar 2026 bekannt. Mit dem Fonds unterstützt die Volksbank die Schulen dabei, Engagementprojekte in den Unterricht zu integrieren. Sie legt den Fonds aus Anlass ihres 80. Jubiläums auf. Drei Jahre lang stehen jeweils 15.000 Euro zur Verfügung. Im ersten Jahr unterstützt die Aktive Bürgerschaft mit den Mitteln interessierte Schulen bei der Einführung von Service Learning. Danach können die teilnehmenden Schulen sich um Projektförderungen von jeweils bis zu 500 Euro bewerben.
„Die Förderung von Zukunftschancen ist für uns ein Schlüsselthema“, sagt Martina Palte, Mitglied des Vorstands der Berliner Volksbank. Vor fünf Jahren hat die Bank zum damaligen 75. Jubiläum unter dem Dach der Stiftung Aktive Bürgerschaft den Stiftungsfonds „w!r“ gegründet, mit dem sie seitdem die Bürgerstiftungen in Berlin und Brandenburg unterstützt. Der neue Förderfonds für die Schulen erweitert dieses Engagement und die Zusammenarbeit mit der Aktiven Bürgerschaft. Damit unterstützen aktuell elf sozialgenial-hilft Förderfonds das Schülerengagement an sozialgenial-Schulen.
Die Stiftung Aktive Bürgerschaft freut sich über Verstärkung: Ab Januar 2026 unterstützt Veronika Kühner das Team als Projektassistenz Förderpartnerschaften. Sie vertritt bis Ende Mai 2027 Birgit Seefelder in deren Elternzeit.
In den vergangenen Jahren hat Veronika Kühner als Fellow bei Teach First Deutschland im Bereich Teilhabe Projekte mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt, sowie freiberuflich verschiedene Bildungsprojekte organisiert, Fördervorhaben begleitet und Projektteams unterstützt.
In der Aktiven Bürgerschaft wird sie dazu beitragen, die Förderpartnerschaften mit Genossenschaftsbanken, Stiftungen, Unternehmen und dem Freundeskreis der Aktiven Bürgerschaft zu stärken und weiterzuentwickeln, um Schulen und Bürgerstiftungen bundesweit noch gezielter zu unterstützen.
Wie lokale Öffentlichkeitsarbeit in der sich ändernden Medienlandschaft funktionieren kann, wie man Stifterinnen und Großspender richtig anspricht und wie sich mehr jüngere Menschen und Engagierte aus anderen Bevölkerungsgruppen für die Gremien und die Mitarbeit in der Bürgerstiftung gewinnen lassen: Darüber haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Regionalforen Bürgerstiftungen der Stiftung Aktive Bürgerschaft intensiv diskutiert und ihre Erfahrungen weitergegeben. Die Impulse kamen von Teilnehmenden aus den Bürgerstiftungen. In weiteren Programmpunkten berichteten Bürgerstiftungen von ihren aktuellen Projekten und neuen Entwicklungen. Die Aktive Bürgerschaft brachte den neuen Report Bürgerstiftungen mit zu den Foren. Beim Regionalforum West schaltete sich die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, zu. Im Dialog mit ihr trugen die zahlreich erschienenen Bürgerstiftungen unter anderem ihre Probleme mit den Aufsichtsbehörden vor.
Zu den drei Foren im Oktober und November hatten sich rund 200 Vorstände, Stiftungsräte und Geschäftsführer aus Bürgerstiftungen angemeldet. Sie fanden in Schwäbisch Hall, Münster und Hamburg in den Räumen der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der VR Bank Westfalen Lippe und der Hamburger Volksbank statt. Zusammen mit der Aktiven Bürgerschaft fungierten die örtlichen Bürgerstiftungen – die Schwäbisch Haller Bürgerstiftung, die Stiftung Bürger für Münster und die BürgerStiftung Hamburg – als Gastgeber. Die nächsten Regionalforen finden im Oktober und November 2026 statt.
Die Stiftung Aktive Bürgerschaft baut ihre Förderpartnerschaften mit privaten und institutionellen Förderpartnern aus und hat dafür eine Stelle als Projektassistenz ausgeschrieben. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Unterstützung der Geschäftsleitung und Programmleitungen bei Gesprächen mit potenziellen Förderpartnern sowie die Betreuung, Organisation und Dokumentation der bestehenden Förderpartnerschaften und die Unterstützung von Veranstaltungen. Die Bewerbungsfrist endet am 3. Dezember 2025.
Zum Jahresende verabschiedet sich die Stiftung Aktive Bürgerschaft von Jonas Rugenstein, der als stellvertretender Programm-Leiter Bürgerstiftungen unter anderem den Report Bürgerstiftungen und die Regionalforen betreut hat. Er wird die Stiftung verlassen, um an die Universität Freiburg zu wechseln und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter zu gemeinnützigen Organisationen zu forschen. In dieser neuen Funktion wird er der Aktiven Bürgerschaft und den Bürgerstiftungen weiterhin verbunden bleiben. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft dankt für neun Jahre bester Zusammenarbeit!
Der Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat ein neues Mitglied. Seit 3. November 2025 ist Michael Hoeck dabei, Vorsitzender des Vorstands des Genoverbandes e.V. Er ist der Nachfolger für Marco Schulz aus dem Vorstand des Verbandes, der aus dem Stiftungsrat ausgeschieden ist.
Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ruft dazu auf, sich am Giving Tuesday, dem weltweiten Tag des Gebens zu beteiligen. Er fällt in diesem Jahr auf den 2. Dezember 2025 und die Aktive Bürgerschaft ist Netzwerkpartnerin. Als Support-Organisation für die Bürgerstiftungen in Deutschland lädt sie alle Interessierten ein, bei ihrer Bürgerstiftung vor Ort mitzumachen, und die Bürgerstiftungen, ihrerseits zum Engagement aufzurufen. Außerdem bittet sie um Spenden für den Ednannia-Hilfsfonds, mit dem die Stiftung Aktive Bürgerschaft die Bürgerstiftungen in der Ukraine unterstützt. Mit dem Hashtag #GivingTuesdayDE können alle, die sich am Giving Tuesday beteiligen, ihr Engagement öffentlich dokumentieren. Der Tag soll dazu ermutigen, im Konsumrausch der Weihnachtszeit Gutes zu tun und sich zu engagieren.