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Michael Neumann

taz: Kooperation ist besser als Empathie

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Eine Voraussetzung für Hilfsbereitschaft ist Empathie, doch verlassen kann man sich nicht auf sie. Manchmal verzerre sie die Wahrnehmung, schrieb Franca Parianen am 6. Mai 2024 unter dem Titel „Soziale Fähigkeiten: Ein Mammut fängt man nicht allein“ in der tageszeitung (taz): Empathie „lässt uns akutes Leid stärker spüren als abstrakte Konsequenzen (…); das Sterben schnuffeliger Eisbären mehr als das Schwinden der Insekten“. Mitgefühl sei zudem ein wankelmütiges Gefühl. „Studien zeigen, wie es mit uns nahen Menschen steigt und steil abfällt gegenüber verfeindeten Gruppen, die wir stigmatisieren.“ Und: „Es ist auch eine Frage von Macht und Ohnmacht. Denn wo das Leid zu groß und komplex ist, als dass wir helfen können, sorgt unser Mitgefühl nicht für eine bessere Welt, sondern für Burn-out.“ Wegen dieser und weiterer in Studien erforschter Probleme empfiehlt Parianen, sich lieber auf die Fähigkeit des Menschen zur Kooperation zu verlassen. Das sei das solidere Fundament: „Wir sind sozial, lange bevor wir großzügig sind“, entnimmt sie ihrer Wissenschaftsrecherche.

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Ednannia-Hilfsfonds für die ukrainischen Bürgerstiftungen: Neuer Report

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Die ukrainische Hilfsorganisation Ednannia hat über die Aktivitäten der ukrainischen Bürgerstiftungen berichtet, die mit den Spenden aus dem Ednannia-Hilfsfonds der Stiftung Aktive Bürgerschaft unterstützt werden:

Die therapeutische Abtteilung des Berezan-Krankenhauses ist saniert worden, sodass 584 Menschen der Gemeinde Berezan (Region Kyjiw) wieder Zugang zu medizinischer Versorgung in menschenwürdiger Umgebung haben. 64 Jugendliche haben in einem Sicherheitskurs der Bürgerstiftung Voznesensk Minensicherheit, Erste Hilfe und das Verhalten in der Kriegssituation trainiert. Insgesamt sollen 800 Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Voznesensk von dem Kurs profitieren. Acht neue Rehabilitationsgeräte für zwei Krankenhäuser ermöglichen in der Region Vinnytsya 1640 Menschen im Jahr eine bessere gesundheitliche Versorgung.

Diese und weitere Beispiele finden sich im IMPACT REPORT 2023 von ISAR Ednannia, der Partner-Organisation der Stiftung Aktive Bürgerschaft in der Ukraine. Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen haben bis Anfang 2024 mehr als 200.000 Euro an den Ednannia-Hilfsfonds gespendet. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ruft weiter zu Spenden auf, um auch 2024 Bürgerstiftungsprojekte in der Ukraine zu unterstützen.

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Tagesspiegel Ehrensache: Bürgerstiftungen Treptow-Köpenick und Lichtenberg in Berlin

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Seit ihrer Gründung hat die Bürgerstiftung Treptow-Köpenick 205 Projekte gefördert, die vor allem Kindern und Jugendlichen sowie dem Zusammenleben in den Kiezen zugutekamen. Darüber berichtete am 24. April 2024 der Tagesspiegel in seinem Newsletter „Ehrensache“, in der er nacheinander die vier Bürgerstiftungen Berlins porträtiert hat (bürgerAktiv berichtete). In derselben Ausgabe ist auch die Bürgerstiftung Lichtenberg vorgekommen. „In Lichtenberg leistet die Bürgerstiftung seit nahezu 15 Jahren ihren Beitrag zur Entwicklung des Bezirks. Seit der Gründung 2008 lebt die Stiftung von der Bereitschaft und dem Engagement der Lichtenberger*innen, sich für Toleranz und gelebte Demokratie einzusetzen“, schrieb Autor und Redakteur Gerd Nowakowski. In der „Ehrensache“-Ausgabe vom 10. April 2024 hatte er die Bürgerstiftung Berlin vorgestellt: Sie sei „die älteste Bürgerstiftung der Hauptstadt, die mit Abstand prominenteste und zugleich professionellste der vier Berliner Bürgerstiftungen“, so Nowakowski.

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1,1 Millionen neue Bäume

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Mehr als eine Million Bäume, die als Setzlinge gepflanzt werden können, hat die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenanken finanziert, wie sie zum Tag des Baumes am 25. April 2024 meldete. Die Bäume werden überall in Deutschland eingepflanzt. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bundesweit statt und ist Teil der Klima-Initiative „Morgen kann kommen“ der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Dazu gehören auch die Bildungsinitiative „Wir und der Wald“ und ein bankeninterner Auszubildenden-Wettbewerb.

WWW.BVR.DE/PRESSE/GESELLSCHAFTLICHES_ENGAGEMENT/ZIEL_UEBERTROFFEN_KLIMA_INITIATIVE_MORGEN_KANN_KOMMEN_STIFTET_1_1_MILLIONEN_BAEUME_FUER_DEN_DEUTSCHEN_WALD

Bürgerstiftungen Mudau und Rheinfelden erhalten Zustiftungen aus Vereinsauflösungen

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Mit einer Zustiftung von gut 38.000 Euro hat die Bürgerstiftung Mudau (Baden-Württemberg) ihr Stiftungskapital auf 110.000 Euro erhöht. Das Kapital hatte der Verein der Siedler- und Gartenfreunde Mudau e.V. bei seiner Auflösung in die Bürgerstiftung eingebracht. Auch die Bürgerstiftung Rheinfelden (Baden-Württemberg) erhielt eine Zustiftung aus dem Restvermögen einer Vereinsauflösung. Das Rheinfelder Akkordeon-Orchester übergab der Bürgerstiftung eine Zustiftung von rund 5600 Euro. „Uns war es wichtig, dass das Geld der Rheinfelder Bevölkerung zugutekommt und dass der Name unseres Orchesters in diesem Zusammenhang erhalten bleibt“, erläutern Daniela Ruta und Sabine Thomann vom Akkordeon-Orchester auf der Webseite der Bürgerstiftung Rheinfelden.

Zur Bürgerstiftung Mudau
Zur Bürgerstiftung Rheinfelden
Artikel in den Fränkischen Nachrichten
Artikel in der Badischen Zeitung

BürgerStiftung Düsseldorf unterstützt Schulen als Lernorte der Demokratie

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Die Bildungsförderung für junge Menschen ist fest verankert im Engagement der BürgerStiftung Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Aktuell stellt sie eine Fördersumme von 25.000 Euro für die Vermittlung von Demokratieverständnis bereit. Die Unterstützung geht an 15 Düsseldorfer Schulen: In Kooperation mit dem Verein Helden e.V. führen sie ein Workshop-Programm durch, in dem sich Jugendliche der Klassenstufen 9 und 10 mit den Themen Rassismus und Demokratie auseinandersetzen. „Die aktuelle politische Entwicklung drängt uns dazu, ihnen den Wert eines Lebens in Freiheit und Demokratie nahe zu bringen“, erklärte Sabine Tüllmann, die Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, gegenüber der Rheinischen Post. Das Projekt soll die Jugendlichen auch zur Teilnahme an der anstehenden Europawahl anregen, bei der ab 16 Jahren gewählt werden darf.

Zur BürgerStiftung Düsseldorf
Zum Artikel in der Rheinischen Post

Soest: 725 neue Bäume durch ein sozialgenial-Projekt

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Schülerinnen und Schüler des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs in Soest und der Sekundarschule in Warstein (Nordrhein-Westfalen) haben in einem gemeinsamen sozialgenial-Projekt eine Fläche aufgeforstet, die zuvor von Borkenkäfern massiv geschädigt wurde.

In den Schulen setzten sich die Jugendlichen mit dem Thema Wald auseinander, bevor sie gemeinsam mit dem Revierförster 300 Douglasien, 300 Lärchen und 125 Kirschbäume pflanzten. Swantje Schmauch, Schulsozialarbeiterin beim Hubertus-Schwartz-Berufskolleg, sagte gegenüber dem Soester Anzeiger, das Projekt solle zur Klimagerechtigkeit auf der Welt beitragen und das Umweltbewusstsein der Schüler schärfen.

Das Projekt „Aufforstung des Arnsberger Waldes“ ist ein sozialgenial-Projekt, das im Rahmen des sozialgenial hilft-Förderfonds für Gemeinschaftsprojekte am Hellweg von der Volksbank Hellweg gefördert wird.

Zum Artikel im Soester Anzeiger

Zukunftstag zum 15-Jährigen in Dortmund

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Seit 15 Jahren ist das Karl-Schiller-Berufskolleg in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) sozialgenial-Mitgliedschule und hat dieses Jubiläum mit einem „Future-Chan(g)ce Day zum Mitdenken, Mitmachen, Mitgestalten“ gefeiert. Impulse und Diskussionen zu den Themen Umwelt und Soziales standen im Mittelpunkt der Veranstaltung, an der sich zahlreiche Klassen und die Schülervertretung beteiligten.

Umwelt und Soziales sind die BNE-Schwerpunkte des Berufskollegs – BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung – eine Bildung, die Schülerinnen und Schüler zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigen soll. Um dies zu betonen, hat die Schule die Patenschaft für einen Schabrackentapir im Dortmunder Zoo übernommen, finanziert durch verschiedene Projekte der Berufsschülerinnen und -schüler.

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Bochums Bienen sollen brummen

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Sechs Schülerinnen und Schüler des Alice-Salomon-Berufskollegs in Bochum (Nordrhein-Westfalen) haben Sträucher und Bäume gepflanzt, um die Biodiversität auf dem Schulgelände zu fördern – das ist das sozialgenial-Projekt des Monats April 2024.

In dem Projektkurs „Projektorientiertes Lernen“ (PoL) können die engagierten Jugendlichen ihr Interesse an Umweltthemen mit ihrem Organisationstalent verknüpfen. Unter dem Titel „Alice hilft: Bochums Bienen brummen“ wollen sie mit zahlreichen neuen Pflanzen ein pollenreiches Buffet für die Bienen im schuleigenen Garten anbieten.

Zunächst recherchierten sie, welche Pflanzen besonders geeignet sind für Bienen. In Eigenregie stellten die Schüler einen Antrag bei der Stadt Bochum, der 1000 Euro Fördergeld einbrachte. Das Geld wurde für Obstbäume, Imkeranzüge, Wildbienensamen und Zwiebelpflanzen eingesetzt. Der Verkauf von selbst produzierten Saatkugeln und Honig aus der schuleigenen Imkerei auf dem Adventsmarkt der Schule im Dezember 2023 generierte weitere Einnahmen. Positiver Nebeneffekt: Die ganze Schulgemeinschaft erfuhr von der Projektidee. Am 28. Mai 2024 findet ein Hoffest statt, das die sechs Schülerinnen und Schüler federführend organisieren. Mit dem Erlös sollen weitere Bäume im Schulgarten gepflanzt werden.

Zur Projektbeschreibung

DZ-PRIVATBANK-Trainee Fabian Müller hospitierte bei der Aktiven Bürgerschaft

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Vom 23. bis 25. April 2024 hat Fabian Müller, Trainee im Stiftungsmanagement der DZ PRIVATBANK, als Hospitant die Arbeit der Stiftung Aktive Bürgerschaft aus der Nähe kennengelernt. Er konnte sich unter anderem Eindrücke in den Programmbereichen Bürgerstiftungen und Service Learning verschaffen. Der Austausch dient auch dazu, die Zusammenarbeit der Aktiven Bürgerschaft mit ihren Partnern in der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken zu stärken.

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